Agenda 21 in Herzogenaurach
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Die Frage nach dem Haus der Zukunft kann auf verschieden Weise gestellt werden.
Zum einen gestalterisch:

Bleiben wir auf alle Ewigkeit beim Häusle mit Satteldach ?
Zum anderen ökologisch: 

Können wir es uns auf Dauer leisten Häuser mit relativ hohem Energieverbrauch zu bauen ?

Nachstehend wird  aufgezeigt, wie das Einfamilienhaus der Zukunft Technik und Gestaltung harmonisch in Einklang bringen kann und wie der Bauherr dabei vom Staat unterstützt wird.

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Nach jahrelangem Stop and go bei der Förderung erneuerbarer Energien steht seit 1. Sept. 1999 erstmals ein bundesweites Förderprogramm für Alt- und Neubau, das nicht ständig leere Töpfe erwarten läßt.

Das Förderprogramm sieht für das Jahr 2000 einen Betrag von 200 Millionen DM vor, mit dem Solarkollektoren, Biomasse, Wasserkraft, und Erdwärme gefördert werden soll. Insgesamt sind bis zum Jahr 2003 Fördergelder in Höhe von 1 Mrd. DM vorgesehen. Unabhängig davon werden Photovoltaik Anlagen aus dem 100.000 Dächer Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert

Neu ist die Förderung von Energiesparmaßnahmen in Altbauten in Verbindung mit der Einrichtung von solarthermischen Anlagen oder einer Wärmepumpe, wobei hier der Strom aus Naturstrom kommen muß.

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Ein großer Schritt nach vorne wurde bei der Förderung der Biomasse getan. Waren früher Holzheizungen als Umweltverschmutzer verschriehen, können moderne Holzheizungen nahezu rückstandsfrei verbrennen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und bei der Verbrennung wird kein zusätzliches CO2 freigesetzt. Für eine Holzpelletheizung, die inzwischen durch die automatische Beschickung, das Komfortniveau einer herkömmlichen Öl- oder Erdgasheizung erreicht hat, beträgt der Mindestfördersatz 4000 DM pro Anlage.

            

 

   

Stand: 08/2001

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