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NECAR 4, Fahrspass ohne Emission

Mit NECAR 4 präsentiert DaimlerChrysler ein Brennstoff-
zellenfahrzeug das keinerlei Abgaseemission an die Umwelt abgibt. Dank seines kräftigen Motors von 75 KW und hohen
Reichweit sorgt das Erprobungsfahrzeug auch für Fahrspass

Die Markteinführung soll 2004 erfolgen

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Der umweltverträgliche, mit Flüssigwasserstoff betankte PKW gibt nur reinen Wasserdampf an die Luft ab.
Deshalb ist es echtes Zero-Emissions Fahrzeug.

Mit NECAR 4 stellt DaimlerChrysler ein Fahrzeug vor, das sich sehr gut für Flottenverkehr und Fuhrparks eignet, die in einer
Region operieren. Wenn die Fahrzeuge abends an ihren Stützpunkt zurückkehren, können diese dort mit Wasserstoff
betankt werden.

Da dieser Fahrzeuge von einem 75 KW Elektromotor angetrieben werden eignen sie sich besonders für den Einsatz in Städten,
z.B. als Lieferfahrzeuge für Lieferdienste ( Agenda 21 Idee: Verkauf von Lebensmittel ) oder Postdienste.

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Funktion der Brennstoffzelle

Die zwei Stacks in NECAR 4 bestehen aus je 160 aneinandergepackte Brennstoffzellen. Jede Zelle ist wie ein symmetrisches Sandwich aufgebaut.
Der innere Kern bildet eine hachdünne Kunststofffolie, die für Protonen, also
Wasserstoffkerne durchlässig ist. Sie wird als Proton-Exchange-Membrane,
kurz PEM bezeichnet. Die PEM ist auf beiden Seiten mit einer dünnen
Katalysatorschicht und einer gasdurchlässigen Elektrode aus Grafitpapier beschichtet. Die äußeren Lagen der Brennstoffzelle bestehen aus zwei sogenannten Bipolarplatten aus Grafit, in die die Gaskanäle eingefräst sind..
Durch diese Gaskanäle strömen auf der einen Seite Wasserstoffgas und auf
der anderen Seite Sauerstoff. Der Sauerstoff wird über einen Kompressor
aus der Umgebebung gewonnen.  Diese beiden Gase reagieren miteinander
und es entsteht umweltfreundlicher Wasserdampf. Dabei ionisiert der Katalysator auf der PEM Schicht den Wasserstoff und es entstehen Protonen
und Elektronen. Die Protonen wandern durch die PEM Schicht hindurch
während die Elekronen die wasserstoffseitige Elektrode negativ aufladen.
Angeregt durch den Katalysator nehmen die die gegenüberliegende Elektrode
die Sauerstoffmoleküle Elektonen sowie Protonen auf und verbinden sich zu
chemisch reinem Wasser das als Wasserdampf die Brennstoffzelle verläst.
Während der Protonenumwandlung durch die PEM, baut sich zwischen den
Elektroden eine Spannungsdifferenz auf. Verbindet man beide Eletroden
miteinander fließt ein Gleichstrom, der einen Elektromotor antreibeibt

Zwei Optionen für die Zukunft:

Entwickelt wurde NECAR 4 im Technologiepark Nabern bei Stuttgart.

Hier bereiten sich die Teams schaon auf NECAR 5  vor. Dieser wird der technische Nachfolger von NECAR 3 sein und als Kraftstoff Methanol im Tank haben.

Mit den beiden Energieträger, Wasserstoff und Methanol verfolgt DaimlerChrysler zwei zukunftsfähige Konzepte für umweltverträgliche
Fahrzeuge.

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