Agenda 21 in Herzogenaurach
Herzogenaurach - weltoffen, zukunftsorientiert, traditionsbewusst                                                                  

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AG00107_.gif (1662 Byte)News, News , newanim.gif (23354 Byte)                         Stand: 22.01.2012
16-01.2002 Die neue Energie Einspar Verordnung tritt am 1. Feb 2002 in Kraft, Mehr
24-01.2002 Treibhausgase sorgen für turbulente Klimawechsel in Süddeutschland
28-01.2002 Kohlenstoff Nanofaser, Der Wasserstoffspeicher der Zukunft
30-01.2002 Spiegel Online Das neue KWK Gesetz und seine Auswirkung
30-01.2002 Schweizer Gletscher schmelzen dramatisch
30-01.2002 Städte auf dem Weg zum umweltverträglichen Verkehr
30-01.2002 In England 20 Prozent erneuerbare Energien bis 2020
30-01.2002 Geesow: Neue Deutsche Solarhauptstadt
30-01.2002 Deutschland bleibt Windweltmeister
30-01.2002 2001 ist zweitwärmstes Jahr seit 1859
03-02.2002 Klimaforscher befürchten stürmische Zeiten
03-02.2002 Marktanreizprogramm: Erneuerbare Energien werden stärker gefördert
03-02.2002 Mikrochip gewinnt Strom aus Wärme
03-02.2002 In Australien soll das erste kommerzielle Aufwindkraftwerk entstehen
10-02.2002 Ozonschicht erleidet Schwächeanfälle
13-02.2002 Wird die Erde zum grünen Treibhaus
13-02.2002 Klimaforscher befürchten stürmische Zeiten
17-02.2002 Erderwärmung, Ist die Sonne zu heiß
17-02.2002 Klimaforschung, Kühlt sich die Erde selbst
17-02.2002 Erwärmung, Wasser kühlt die Welt
17-02.2002 UNO, Klimaerwärmung hat katastrophale Folgen
26-02.2002 Siemens errichtet das erste Serien Brennstoffzellen ( Hochtemperaturr Brennstoffzelle ) Kraftwerk in Europa
01-03.2002 Neue Richtlinien für die Förderung von Biogasanlagen
16-03.2002 Energie News, leider etwas alt aber trotzdem interessant
17-03.2002 Sulzer Hexis hat Ende 2001 mit der Markteinführungsphase des Vorseriensystems 
HXS 1000 PREMIERE» begonnen
23-03.2002 Uno warnt vor Kriegen wegen Wassernot
29-03.2002 Neue Solarzellen-Fabrik eröffnet
30-03.2002 Bundesregierung will Flugbenzin besteuern

14-04.2002

Emissionsangaben für das 3 Liter Auto irreführend ?
14-04.2002 Bioessen hält gesund und schützt vor Krebs und Unfruchtbarkeit
14-04.2002 VW will Benzin aus Biomasse einsetzen ( siehe auch das DoS Verfahren )
14-04.2002 Das Leben im Treibhaus, neues zum Treibhauseffekt
14-04.2002 Kommt jetzt El Nino immer öfters ?
15-04.2002 Extreme Meereserwärmung tötet Korrallen
21-04.2002 Hier können Sie ihr Traumhaus planen ( benötigt einen schnellen Internetzugang
21-04.2002 Energieeinspar Check
22-04.2002 Erste ölbetriebene Brennstoffzelle von Aral und SulzerHexis
22-04.2002 Necar5, fahren mit Methanol, kurz vor der Einführung
15-05.2002 Berechnen Sie Ihre persönliche Öko Steuer
15-05.2002 Erneut ist wieder eine riseige Eisfläche in der Antarktis . Sichtbares Zeichen für den Treibhauseffekt
17-05.2002 Informationen zur Energie Einspar Verordnung
23-05.2002 Bald acht Prozent Strom aus regenerativen Quellen
23-05.2002 Wasserstoff Expo Hamburg Messe 10 bis 12 Oktober
29-05.2002 Stuttgarter Firma baut in der niederbayerischen Gemeinde Sonnen die größte Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 1,75 Megawatt
30-05.2002 Wasserstoff Auto von BMW serienreif
31-05.2002 Antarktis lässt Wasser steigen
05-06.2002 Sieg für den Nahverkehr es stehen den Bundesländern für den Nahverkehr 
6,75 Mrd. pro Jahr EUR zur Verfügung
05-06.2002 Innovatives Mini-Kraftwerk ermöglicht beachtliche Energiekosten- und Steuereinsparungen
06-06.2002 Aktuelle Ozon Werte über Internet abrufbar
11-06.2002 Energieeinsparverordnung (EnEV) für Gebäude-Neubau  Kostenfreie Checkliste erklärt die wichtigsten Anforderungen
11-06.2002 Schub für die Energiewende: Steuerbefreiung von Biokraftstoffen
11-06.2002 Daimler-Chrysler: Energie aus dem Wald : Daimler-Chrysler erforscht "erneuerbare Kraftstoffe
11-06.2002 Gletscher schmelzen schneller
21-06.2002 Treibhausgas verengt Baumporen
21-06.2002 Erderwärmung bringt neue Epidemien
24-06.2002 ÖSTERREICH: INNOVATIVER, ÖKOLOGISCHER STROM - ERFOLGREICHES PILOTPROJEKT MIT NEUEM KRAFTWERKSTYP.
25-06.2002 Gute Chancen für regenerative Energien; globale Tendenzen der zukümfigen Energieversogung
25-06.2002 Abfall auf falschen Wegen; as Umweltbundesamt warnt vor Fehlentwicklungen bei mechanisch-biologischer Abfallbehandlung (MBA)
25-06.2002 Bundeshaushalt 2003: Mehr Geld für erneuerbare Energien und Bahn
25-06.2002 Umweltmanagement in der Landwirtschaft

01-07.2002

Biomasse - größter Beitrag zur Energiewende
29-07.2002 Erderwärmung bringt neue Epidemien
29-07.2002 Monsun bedroht die halbe Menschheit
09-08.2002 Die Machtgier der Eliten, Entfesselter Welthandel gefährdet die Dritte Welt und auch die Industrienationen
09-08.2002 Wir machen aus Bauern Ölscheichs, Benzin aus nachwachsender Biomasse ( siehe auch unter DoS Verfahren )
09-08.2002 Kann die Kleinwasserkraft kann in Europa Atomkraftwerke ersetzen ?
09-08.2002 Mit Biomasse auf die Strasse
13-08.2002 Neuer Indachkollektor spart Energie und Ziegel
13-08.2002 Wind- und Solarenergie, Bürgerinnen und Bürger können Miteigentümer werden
13-08.2002 Luftverschmutzung: Braune Wolke hängt über Südostasien
28-08.2002 Ist die Überschwemmung hausgemacht? BDLA fordert geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Naturhaushaltes
28-08.2002 Für die Deutschen ist der Klimaschutz eine wichtige politische Aufgabe Repräsentative Umfrage zeigt
28-08.2002 Auslegen einer Solaranlage
28-08.2002 Umweltbewusstsein in Deutschland 2002, eine Zusammenfassung einer Studie zum Thema Umweltbewusstsein
28-08.2002 In drei einfachen Schritten zur optimalen Finanzierung Ihrer Solaranlage!
28-08.2002 Vester (Club of Rome): Flutkatastrophe ''selbstgemacht''
28-08.2002 Der schwierige Weg zu neuer Energie
28-08.2002 Das Klima können wir nicht beeinflussen
10-09.2002 Brennstoffzellen-Quiz, testen Sie Ihr Wissen über Brennstoffzellen
16-09.2002 Bis 2010 wird ohne Verkehrswende die Zahl der Pkws auf deutschen Straßen noch mal um 25 Prozent und die Zahl der Lkws noch mal um 60 Prozent steigen.
16-09.2002 Kostenlose Software zur Energieeinsparverordnung
16-09.2002 Überschwemmungsgebiete sollen künftig für Wohn- und Gewerbegebiete tabu sein.
16-09.2002 Ozonloch, die Menschheit ist knapp an einer Katastrophe vorbeigegangen
17-09.2002 Die Lokale Agenda 21 als Chance für nachhaltige Entwicklung
17-09.2002 LKW und Busse können leiser und kraftstoffsparender fahren
19-09.2002 Eco News
08-10.2002 Neues Biogasverfahren mit kurzer Verweilzeit und hohem Methangehalt
16-10.2002 Aktuelle Zahlen zum Internet
30-10.2002 Wasserstoff aus Zucker
30-10.2002 Umfrage zum Thema "Marktplatz Internet"
30-10.2002 Umfrage zum Thema "Bio Lebensmittel"
03-11.2002
Unter dem Titel "Stromerzeugung im eigenen Keller" wird Anfang November Jean Pütz in der WDR-Sendung "Hobbytheke" » einen Beitrag zum Thema Mini-BHKW in Wohnhäusern bringen.
03-11.2002 Weltgrößter Solarpark auf Munitionsdepot
03-11.2002 Geld vom Staat fürs Energiesparen
30-08.2003 Ein alternatives Hybridkonzept aus Zwickau auf der Frankfurter IAA
30-08.2003 Porenbrenner an der Schwelle zum Markt
14-09.2003 Die Sieger des Wettbewerbs "Zukunftsfähige Kommune"
14-09.2003 Globale Verantwortung beginnt beim Einkauf, Wanderausstellung Eine Welt Netzwerk Bayern
14-09.2003

Wasserstoff aus Biomasse auf dem Weg zur Wirtschaftlichkeit Nickel-Zinn-Katalysator ersetzt teures Platin

14-09.2003 Gutachten über eine Energiewirtschaft mit Bio-Wasserstoff
14-09.2003 Neues Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff mit niedrigem Gehalt an Kohlenmonoxid
14-09.2003 Das Wasserstoffhaus
14-09.2003
Energie aus Zucker: Wie aus Biomasse Treibstoff für Brennstoffzellen wird
14-09.2003 Zweihundert Häuser für Holzpellet- und Solar-Musteranlagen gesucht
24-09.2003 Norweger zapfen die Gezeiten an
14-10.2003 Ozonloch heizt die Winde an
14-10.2003 KLIMAWANDEL: Hitze forderte mindestens 35.000 Tote
14-10.2003 Utsrina, Norwegen, wird Wasserstoffinsel
14-10.2003 Vom Landwirt zum
14-10.2003 Heizkosten senken: Die 10 wichtigsten Tipps
14-10.2003

Eine vorbildliche Initiative zur Nutzung der Sonnenenergie starteten 25 Eltern von Schülern in Erlenbach/Franken.

25-10.2003 Brennstoffzelle am Rappenecker Hof
25-10.2003 Beim Straßenbau sparen statt bei Sozialhilfe
25-10.2003 Diesel wird 2004 deutlich günstiger ---> Siehe auch DoS Verfahren
25-10.2003 MTU Brennstoffzelle erzeugt das Michilin Refenwerk in Karlsruhe mit Prozessdampf
25-10.2003 Brennstoffzellentechnologie, Entwicklungsstand 2003
25-10.2003 Welche nationalen und globalen Möglichkeiten bieten erneuerbare Energien
25-10.2003 Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz
25-10.2003 Innivative Erdwärmeprojekt
25-10.2003 Perspektiven stationärer Brennstoffzellen
25-10.2003 Einsatz, Potenziale, Perspektiven umweltfreundlichen Energien in Deutschland
29-10.2003 In der Arktis herrscht Tauwetter
06-12.2003 Die Klimaerwärmung könnte zu einem Temperatursturz in Westeuropa führen
06-12.2003 Geothermie kann energiebedingte Umweltauswirkungen reduzieren
18-12.2003 Forscher befürchten Kälteeinbruch in Europa
21-12.2003 Jetzt kommt der Öko-Sprit: Ab 1. Januar verkaufen Tankstellen in Deutschland Benzin und Diesel mit Bio-Beimischung. Autohersteller, Landwirte und Mineralölkonzerne haben begriffen: Der grüne Kraftstoff bringt Gewinn.
21-12.2003 Emissionshandel und neue Regeln für Ökostrom beschlossen
24-12.2003 Die Leiden der Natur
28-12.2003 Förderung der Solarenergie wird ab dem Jahreswechsel deutlich verbessert: Wer selbst Strom aus der Sonne erzeugt bekommt zwanzig Prozent mehr als bisher vergütet
28-12.2003 Deutschlands erstes Bioenergiedorf
28-12.2003 Sonnenfaenger" koennen Wohlbefinden schaffen und Energie sparen. System sammelt Tageslicht fuer Innenraeume – In Gebaeude integriert –Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) foerderte mit rund 155.000 Euro.
28-12.2003 Entwurf für die EEG Novelle nach der Abstimmung zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium
04-01.2004 Mehr Schulen, weniger Autos: Der Forscher Dennis L. Meadows sagt ja zu Wachstum – aber ohne die Erde auszubeuten
04-01.2004 Welche katastrophalen Auswirkungen der Klimawechsel heute in den südlichen Ländern und morgen in den reichen nördlichen Ländern haben kann, zeigt die Entwicklung desTschadsees an der afrikanischen Länder Ecke zwischen Tschad, Niger, Nigeria und Kamerun.
04-01.2004 Die Temperaturen steigen und steigen: Das Jahr 2003 war das drittwärmste seit 1861.
09-01.2004 Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell hat seine Ölvorkommen bisher deutlich überschätzt.
11-01.2004 Umweltforschungsplan 2004; Bekanntmachung über die Vergabe von Forschungsvorhaben auf den Gebieten Umwelt- und Naturschutz im Jahre 2004
11-01.2004 Max-Planck-Wissenschaftler haben ein Enzym in Nickel-Bakterien identifiziert, das das Klimagas Methan im Meeresboden entsorgt, berichtet die Max-Planck-Gesellschaft. Methan, wie CO2 ein Treibhausgas, entsteht beim Zerfall organischen Materials. Eine natürliche Barriere aus Mikroorganismen verhindert, dass das Gas in die Atmosphäre aufsteigen kann.
18-01.2004 Klimaveränderung: Der Süden kommt zu uns ... auch seine Krankheiten?
18-01.2004 In den letzten 10 Jahren sind in Deutschland mehrere hundert kleine und mittelständische Solarfirmen entstanden
18-01.2004 Gefährliche Mückenarten finden Gefallen am immer wärmeren Klima in Mitteleuropa. Mediziner fürchten, dass typische Tropenkrankheiten wie Malaria, Gelbfieber oder Dengue-Fieber bald auch in Deutschland ausbrechen.
19-01.2004 Brennstoffzelle versorgt Zentralklinik mit Strom, Wärme und Kälte
19-01.2004 Kostenreduzierung von Brennstoffzellen durch neue Komponenten
19-01.2004 Brennstoffzelle + Klärgas = Umweltfreundlicher Strom
24-01.2004 Die Nutzung von Abwasser-Wärme der öffentlichen Kanalisation ist wirtschaftlich – und zudem ökologisch sinnvoll für die Warmwasserbereitung und Beheizung von Gebäuden. So lautet das Fazit einer Studie, welche die Bremer Energie-Konsens GmbH jetzt vorgestellt hat.
24-01.2004 Im Jahr 2003 haben Deutschlands Windräder 18,63 Terrawattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das geht aus den heute vorgelegten Zahlen hervor, die das ISET-Institut aus Kassel für den Bundesverband Windenergie erhob. Damit deckt die Windenergie nun reichlich 4 Prozent des Deutschen Stromverbrauches.
24-01.2004 Ölpreis auf Rekordniveau - Solaranlagen helfen sparen: Für die Neuerrichtung von Solarwärmeanlagen gelten nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) neue Richtlinien. Die Mitte Januar vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bekannt gegebenen Änderungen des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien vergrößern den Kreis der Antragsberechtigten und nehmen erstmals auch die Erweiterung bestehender Anlagen zur solaren Warmwassererwärmung in die Förderung auf.
24-01.2004 15 Kühe produzieren auf Grüner Woche Strom für vier Haushalte - auf Erlebnisbauernhof können Perspektiven von Biogas erfahren werden
24-01.2004 Methanol-Brennstoffzellen: Durchburch mit neuer Membran
24-01.2004 Die Deutsche BP startet als erste Mineralölgesellschaft in Deutschland mit der Beimischung von Raps-Biodiesel in konventionellen Dieselkraftstoff. Dieselfahrer tanken in Zukunft den Biodiesel automatisch mit.
01-02.2004 Polen wird zum interessantesten Export-Markt für Erneuerbare Energie-Technologien innerhalb der neuen Beitrittsländer zur EU. Das polnische Parlament, Sejm, hat beschlossen, den Anteil Erneuerbarer Energien von heute 2,5 Prozent auf 10 Prozent im Jahr 2010 zu vervierfachen.
01-02.2004
Wer hätte das vermutet: Nicht in der Außenluft, sondern in der Luft unserer Gebäude sind Luftschadstoffe am stärksten konzentriert. Das ist das Ergebnis von Studien des Joint Reserch Centre (JRC) der Europäischen Union in Ispra/Italien. In Schulen, Büros und Wohnungen ist die Luft stärker mit flüchtigen Substanzen wie Benzol, Tolvuol oder Xylol belastet als im Freien
22-02.2004 Einer der schärfsten Denker des Pentagons warnt in einer dramatische Studie, dass Klimaschwankungen die Sicherheit der USA gefährden.
22-02.2004 Bio Kraftstoffe, ein neuer Wirtschaftszweig entsteht
29-02.2004 Förderberatung - In drei einfachen Schritten zur optimalen Finanzierung Ihrer Solaranlage!
02-03.2004 Ab 2004 gilt BASEL II auch für Immobilienkredite, d.h. auch für Privatkunden
02-03.2004 Energiespar- und Passivhäuser rechnen sich
02-03.2004 Energiesparen fängt bei der Hausplanung an
07-03.2004 Zukunftsenergien 200
07-03.2004 Neuer Solarstrom-Profit in Deutschland
07-03.2004 Öl- und Gasreserven schrumpfen - weltweit
07-03.2004 Jeder vierte Australier hat Hautkrebs
07-03.2004 Hitze bricht jahrhundertealte Rekorde
14-03.2004 Mit rund vier Millionen Euro jährlich will die Bundesregierung Pilotvorhaben der Solarwärme-Technik fördern. Insbesondere große solare Kombianlagen, solar unterstütze Klimaanlagen und solar unterstütze Wärmenetze sollen in den Genuss des neuen Förderprogramms "Solarthermie2000plus" kommen.
14-03.2004 Seit 1. Januar 2004 ist die Einpeisevergütung für Solarstrom (bis zu 62,4 Cent pro KWh) so attraktiv, dass der Markt in diesen Wochen boomt. Doch viele Interessenten fragen sich, ob sie auch ohne Eigenkapital Photovoltaikanlagen installieren lassen können?
14-03.2004 Die größte Solarstromanlage der Welt wird in der Nähe von Saarbrücken auf einer ehemaligen Kohlegrube errichtet. 50.000 Solarmodule mit einer Leistung von 7,4 Megawatt werden auf einer Fläche von 20 Fußballfeldern Sonnenstrom produzieren. Mit dem Stromertrag können künftig 3500 Haushalte versorgt werden. 6.300 Tonnen Kohlendioxid im Jahr werden vermieden
21-03.2004 Bereits zweimal musste Royal Dutch/Shell seine langfristigen Öl- und Gasreserven in der Bilanz nach unten korrigieren. Jetzt zeichnet sich ab, dass der Energiekonzern mit dem aufgeblähten Zahlenwerk die nigerianische Regierung politisch unterstützen wollte
21-03.2004 Online Tool zur ersten Berechnung von Solarthernie- und Photovoltaik-Anlagen 
21-03.2004 Ab dem 16.03.2004 gelten neue Zinssätze für Kredite. Wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Frankfurt mitteilte, wurden die Zinssätze für Kredite aus der Programmgruppe Bauen, Wohnen, Energie sparen
21-03.2004 London - Der Ölkonzern Shell hat bereits zum dritten Mal die eigenen Ölreserven nach unten korrigiert. Nach Angaben der Royal Dutch/Shell Gruppe sind die Ölreserven per Ende 2003 in Norwegen um 250 Mio Barrel Öläquivalent reduziert worden. Bei Shell läuft derzeit eine groß angelegte Überprüfung der Ölreserven. Bereits im Januar diesen Jahres hatte Shell die eigenen Ölreserven deutlich nach unten gesetzt und damit die Anleger geschockt.
21-03.2004 Zehntausend neue Windjobs im Norden
21-03.2004 Fördert die Weltbank die weltweite Energiewende? Die Kommission unter Leitung des früheren Umweltministers von Indonesien, Emil Salim, hat jetzt der Weltbank empfohlen, ab 2008 keine Gas- und Ölprojekte mehr zu fördern, sondern nur noch regenerative Energiequellen. Kommt jetzt rasch und weltweit die solare Energiewende?
21-03.2004 Die massive Ölnachfrage Chinas und anderer asiatischer Hochkonjunktur-Länder ist eine der Ursachen für den starken Ölpreisauftrieb der vergangenen Wochen
11-04.2004 Das grönländische Inlandeis droht komplett zu schmelzen. Ursache ist die Klimaerwärmung durch Treibhausgase. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die in der britischen Zeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde. Bis zu drei Kilometer dick ist die Eisschicht, die Grönland bedeckt. Sie enthält zehn Prozent der globalen Süßwasserreserven
19-04.2004 10.04.2004 + 2004 soll in Südspanien mit dem Bau der ersten beiden solarthemerischen Groß-Kraftwerke begonnen werden. Die Firma SolarMillenium  im fränkischen Erlangen ist guter Dinge für das lange geplante Projekt in der andalusischen Provinz Granada: zwei Blöcke mit jeweils 624 Kollektoren auf einer Fläche von 200 Hektar, insgesamt 200.000 Parabolspiegel, die den Raum von 22 Fußballfeldern einnehmen
19-04.2004 Biogene Rest- und Abfallstoffe: Energieträger mit Zukunft:  Die Studie kommt zu dem Schluss, dass biogene Rest- und Abfallstoffe ein erhebliches Zukunftspotenzial haben. In Deutschland decken Stoffe wie Stroh, Waldrestholz, Gülle usw. derzeit etwa 1,3 Prozent des Primärenergiebedarfs. Mittelfristig kann dieser Anteil laut Studie auf ungefähr 10 Prozent ansteigen
28-04.2004 Die Gletscher der Alpen sind in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch geschrumpft. Eine Ausstellung dokumentiert jetzt anhand historischer Postkarten und aktueller Fotos die Misere
07-05.2004 Biomasse könnte Jobmotor werden: Wenn Energie aus Biomasse eine ernsthafte Anschubförderung bekommt, bietet die Branche ein Potenzial von 200.000 neuen Arbeitsplätzen netto. Bis 2030 könnte selbst Bio-Treibstoff so billig zu gewinnen sein wie Diesel und Benzin
07-05.2004 Technologischer und ökologischer Wandel biogener Treibstoffe in Automobilindustrie
07-05.2004 Neue Verbrennungsverfahren für biogene Brennstoffe
20-05.2004 Die schmelzenden Gletscher am Ende der letzten Eiszeit ließen nicht nur den Meeresspiegel schnell ansteigen. Auch das Weltklima kam durch das Schmelzwasser gehörig durcheinander - ein Effekt, den Forscher angesichts der globalen Erwärmung heute wieder fürchten.
20-05.2004 Die Mehrheit der Bundesbürger (62 Prozent) fordert, dass mehr für die regenerativen Energien getan wird. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach .
23-05.2004 In den drei Jahren zwischen 1999 sind die Heizölpreise in Deutschland um 49 Prozent und die Preise für Erdgas um 36 Prozent gestiegen. Tendenz: Weiter stark steigend. Dasselbe gilt für Benzinpreise. In derselben Zeit sind die Preise für Erneuerbare Energien gesunken oder sie stagnierten wie bei Holzpellets.
28-05.2004 Mit diesem Rechenprogramm können Sie online die Dosis berechnen, die Sie während eines von Ihnen definierten Fluges durch kosmische Strahlung erhalten würden. Zusätzlich können Sie an einem von Ihnen gewählten Ort in der Atmosphäre die Dosis bestimmen, die bei einer Aufenthaltsdauer von je einer Stunde akkumuliert wird.
28-05.2004 Das Eis der Arktis schmilzt in atemberaubendem Tempo. Einige Teile Alaskas haben sich in den vergangenen Jahren zehnmal schneller aufgeheizt als der Rest der Erde. Forscher sehen darin die Vorboten einer gigantischen Klimakatastrophe und fordern jetzt umgehend "aggressive Reaktionen".
01-06.2004 Die Wellen der Ozeane sind eine ebenso gewaltige wie unberechenbare Energiequelle. Ein neuartiges Kraftwerk soll der Gewalt der Wogen nun trotzen und sie in Strom verwandeln: "Pelamis", von seinen norwegischen Erbauern liebevoll "Wellenwurst" genannt
01-06.2004 Sie hört auf den klangvollen Namen "renewables 2004" und soll neue Weichen für einen besseren Klimaschutz stellen: In Bonn beginnt heute die viertägige Weltkonferenz für erneuerbare Energien. Mehr als 2500 Experten aus 130 Ländern diskutieren hier zudem über mögliche Entziehungskuren für ölabhängige Staaten
15-06.2004 Solare Schlammtrocknung mit Photovoltaikanlage
15-06.2004 Die armen Autofahrer. Jetzt, bei steigenden Öl- und Benzinpreisen, jammern sie wieder. Sind wir tatsächlich so machtlos wie jetzt vielerorts getan wird?
15-06.2004 Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich setzen eine neue Bestmarke: Mit Erdgas als Brenngas lieferte ein Brennstoffzellenstapel aus 60 planaren - ebenen - Einzelzellen eine Leistung von 13,3 Kilowatt. Das würde genügen, um ein Mehrfamilienhaus zu Spitzenbedarfszeiten mit Strom zu versorgen.
15-06.2004 Erneuerbare Energien können in Ostdeutschland 200.000 Arbeitsplätze schaffen. Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): "Die neuen Bundesländer profitieren überproportional vom Ausbau der Erneuerbaren Energien. In den Bereichen Geothermie und nachwachsende Rohstoffe sind die Bedingungen in Ostdeutschland besser als in den meisten anderen Bundesländern." Hinzu komme das Windkraftpotenzial im Binnenland und vor der Ostseeküste. "Schon heute ist die Windenergie der größte Arbeitgeber in Magdeburg
15-06.2004 In Bubendorf ist ein Haus entstanden, dass mehr Energie produziert als die Benutzer insgesamt für Heizung, Warmwasse, EDV und ihre Elektrofahrzeuge verbrauchen. "Wattwerk" setzt dabei auf Holz-Elementbau und erprobte Technologien und erbringt den Beweis, dass Unabhängigkeit von Fremdenergie auch für Gewerbehäuser keine Utopie mehr ist.
15-06.2004 Bis zum Jahr 2050 sind doppelt so viele Menschen von Überschwemmungen bedroht wie heute. Laut einer Uno-Studie leben dann zwei Milliarden Menschen in flutgefährdeten Gebieten. Als Hauptgrund für das zunehmende Hochwasserrisiko gilt der Anstieg des Meeresspiegels.
18-06.2004 Stuttgart/Berlin - Der DaimlerChrysler-Konzern hat heute die ersten Brennstoffzellen-Pkw an deutsche Kunden übergeben. Die Partner Deutsche Telekom und BEWAG/Vattenfall Europe erhalten insgesamt vier A-Klasse „F-Cell“ für ihren Fuhrpark
24-06.2004 Klimawandel: Binnen Sekunden war alles vorbei. Die Häuser, die die Menschen im sachsen-anhaltinischen Micheln seit Jahrzehnten bewohnen, wurden durch eine gigantische Windhose dem Erdboden gleichgemacht
28-06.2004 Proteine aus Spinatpflanzen bilden das Kernstück eines neu entwickelten Solarzellentyps. Erste Prototypen wandeln immerhin zwölf Prozent des Lichts in elektrische Energie um - schon bald könnten es 20 Prozent wie bei Siliziumzellen sein.
2-07.2004 Jülich, 9. Juni 2004 - Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich setzen eine neue Bestmarke: Mit Wasserstoff als Brenngas lieferte ein Brennstoffzellenstapel aus 60 planaren - ebenen - Einzelzellen eine Leistung von 13,3 Kilowatt. Das würde genügen, um ein Mehrfamilienhaus zu Spitzenbedarfszeiten mit Strom zu versorgen. Dabei betrug die mittlere Betriebstemperatur lediglich 760 Grad Celsius - eine für Hochtemperatur-Brennstoffzellen mit Festelektrolyt (Solid Oxide Fuel Cells, SOFCs) relativ niedrige Temperatur, die sich günstig auf die Lebensdauer der verwendeten Materialien auswirkt.
4-07.2004 Landwirte werden die Ölscheichs des 21. Jahrhunderts Im Jahr 2003 wurden in Deutschland auf 1,3 Millionen Hektar Ackerfläche Raps angebaut - auf über 600.000 Hektar zur Produktion von Biodiesel. Das gab der Deutsche Bauernverband bekannt. Vor 12 Jahren waren es erst zirka 100.000 Hektar insgesamt. Fachleute gehen davon aus, dass die Biomasseenergie in Deutschland auf Grund des EEG (Erneuerbare Energiengesetz) in den nächsten 10 Jahren einen ähnlichen Aufschwung erleben wird wie die Windenergie in den letzten 13 Jahren
4-07.2004 Klimawandel: Dramatischer Rückgang der Reisernten Der Klimawandel bedroht künftige Reisernten und damit das Leben von Milliarden Menschen
1-08.2004 Studie wie lange reichen noch Erdöl und Erdgas. ( Kurz- Langfassung )
8-08.2004 Chinas Ölbedarf steigt auf neuen Rekordwert Der Ölbedarf der boomenden Wirtschaft in China wird in diesem Jahr nach einem Bericht der Tageszeitung "People's Daily" mit 110 Mio. Tonnen einen neuen Rekordwert erreichen. Damit sei der Importbedarf 21 Prozent höher als noch im Vorjahr, berichtet die Zeitung auf ihrer Webseite unter Berufung auf Berechnungen des Handelsministeriums. Im vergangenen Jahr hatte China Japan überholt und war zum weltweit zweitgrößten Ölimporteur nach den USA aufgestiegen. Damals hatte der Zuwachs der Rohölimporte 31,2 Prozent betragen. 1992 hatte China noch 2,9 Mio. Barrel (je 159 Liter) pro Tag verbraucht. Zehn Jahre später waren es schon 5,4 Mio. Barrel, im vergangenen Jahr wurden sogar 6,2 Mio. Barrel erreicht.
8-08.2004
Öl weltweit teurer - Erneuerbare Energien immer preiswerter  Die Ölpreise steigen - die Preise für Erneuerbare Energien sind in den letzten 10 Jahren um mehr als 50 Prozent gesunken. Die Schere wird sich in wenigen Jahren schließen und die Erneuerbaren werden unschlagbar preiswerter sein. Das ist ihr langfristiger Vorteil. Neben der immer dramatischer werdenden Umwelt- und Sicherheitsprobleme bei Öl, Kohle, Gas und Atom wird der grundsätzlich günstigere Preis für Erneuerbare Energien neben der Endlichkeit der alten Energien den Ausschlag für den 100-prozentigen Durchbruch ins Solarzeitalter geben. Die FAZ schreibt am 3. August 2004 von einem "strukturellen Umbruch im Ölmarkt", der dauerhaft zu immer höheren Ölpreisen führen müsse. Diese immer höheren Preise würden nicht nur durch Angst vor Terrorangriffen auf die arabische Ölinfrastruktur oder drohende Produktionsausfälle beim russischen Ölproduzenten Yukos bewirkt, sondern hauptsächlich durch den zunehmenden Ölhunger von 1,35 Milliarden Chinesen und über einer Milliarde Inder. Weder die OPEC-Staaten noch Russland könnten die Ölförderung kurzfristig so rasch hochfahren, dass der Preis wieder merklich falle. Es bestehe die Gefahr, so die FAZ, dass der Ölpreis zum Konjunkturkiller werde. "In Amerika hat der Preisschock an der Zapfsäule schon im zweiten Quartal den privaten Konsum stark gebremst." In Deutschland hingegen erlebt die Solarbranche gerade einen riesigen Aufschwung.
13-08.2004 Bayern fördert wieder den Neubau von Biomasseheizkraftwerken
13-08.2004 Die Landeshauptstadt München beabsichtigt, die Dachflächen entsprechend dem Beschluss des Stadtrats mietfrei für die Nutzung durch Anlagen zur Erzeugung von Solarstrom (PV-Anlagen) zu überlassen. Voraussetzung ist die Unterzeichnung des von der Landeshauptstadt München vorgegebenen Gestattungsvertrags. Wenn für eine angebotene Dachfläche mehrere Bewerbungen eingehen, erfolgt die Vergabe über Losentscheid
13-08.2004 Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat John Kerry will im Falle eines Wahlsieges im November die Energieversorgung der USA unabhängiger vom Ausland gestalten. Dies sagte Kerry angesichts der hohen Ölpreise

Kerry stellte dazu auf einer Wahlkampfveranstaltung in Smithville im Bundesstaat Montana einen Vorschlag vor, der für die kommenden zehn Jahre Investitionen von 30 Milliarden Dollar vorsieht. So will Kerry die Forschung in erneuerbare Energien fördern und Kohlekraftwerke umrüsten lassen, damit sie umweltschonender und effektiver werden. Die Entwicklung von Autos mit niedrigerem Benzinverbrauch soll gefördert und deren Käufern Steuererleichterungen gewährt werden. Bis 2020 soll zudem 20 Prozent der Benzin- und Stromversorgung der USA aus erneuerbaren Energien stammen. Ähnliche Ziele hat sich die rot-grüne Regierung in Berlin vorgenommen

19-08.2004 Entwicklung der erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2004
22-08.2004 Dramatische Umweltprognosen für Europa Seit 30 Jahren gibt es große Umweltverbände, Umweltpolitik und Umweltministerien. Ergebnis: Der Umwelt geht es immer schlechter. Jetzt hat erstmals eine große Umweltorganisation für Europa eine Klimaveränderung von möglicherweise über sechs Grad im 21. Jahrhundert vorausgesagt. Die Folgen: Dürre, Hochwasser und Stürme.
22-08.2004 Das Wasserstoffzeitalter beginnt in Norwegen Nach Saudi-Arabien und Russland ist Norwegen der drittgrößte Erdölexporteur der Welt. Und das Ölland Norwegen bereitet sich auf die Zeit nach dem Öl vor. Der Beginn des Wasserstoffzeitalters wurde dort so eben gefeiert. In dem kleinen Ort Utsira mit 220 Einwohnern und einigen tausend Seevögeln wurde so eben ein Stromnetz eingeweiht, das komplett ohne fossile oder atomare Energie auskomme.
22-08.2004 Wiener U-Bahn heizt mit Erdwärme Im Rahmen der Verlängerung der Wiener U-Bahn werden vier Stationen der neuen Linie U2 mit Erdwärme beheizt und bekühlt werden. Das soll Kosten sparen und Emissionen reduzieren. Das ökologische Vorzeigeprojekt wird vom Vorarlberger Unternehmen Nägele Energie- und Haustechnik mit dem System Enercret realisiert.
22-08.2004 Klimawandel könnte schon mit heutiger Technik aufgehalten werden Zur Lösung ihres Klimaproblems muss die Menschheit nicht auf die Kernfusion oder andere Zukunftstechniken warten, sagen US-Wissenschaftler.Schon mit heute verfügbarer Technik könnte der weitere Anstieg des Kohlendioxidausstoßes in die Atmosphäre gestoppt und damit die Klimaprobleme der kommenden fünfzig Jahre gelöst werden. Das haben Stephen Pacala und Robert Socolow von der Universität in Princeton » in einem Rechenmodell gezeigt. Die amerikanischen Wissenschaftler widersprechen damit den häufig gemachten Aussagen, die globalen Klimaprobleme seien nur mit exotischen und bislang noch nicht verfügbaren Technologien wie der Kernfusion oder Solarkraftwerken im Weltall zu lösen. Die Forscher veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse in der Fachzeitschrift Science  (Bd. 305, S. 968).
22-08.2004 Erdwärme-Kraftwerk liefert Strom für 60.000 Menschen Deutschlands größtes Erdwärmekraftwerk entsteht bei Karlsruhe. Der Geschäftsführer der Hotrock GmbH, Horst Kreuter, sagt: "Von den deutschen Großstädten hat Karlsruhe die besten geologischen Voraussetzungen für ein Erdwärmekraftwerk
22-08.2004 BP-Chef: 50 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 Ähnlich wie Bundesumweltminister Jürgen Trittin geht der Chef eines der größten Energiekonzerne der Welt, BP-Chef Lord Browne davon aus, dass der weltweite Energiebedarf bis 2050 zur Hälfte aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Lord Browne nimmt allerdings an, dass dabei auch Atomenergie eine wichtige Rolle spielen wird.
29-08.2004 Weite Teile Asiens stehen nach Meinung von Experten am Rande einer Wasserkrise. Innerhalb von fünf bis zehn Jahren könnte das Grundwasser in manchen Regionen komplett aufgebraucht sein.
29-08.2004 59 Prozent der Deutschen sind für eine Verstärkung der Förderung der Erneuerbaren Energien. 26 Prozent möchten die Förderung auf jetzigem Niveau beibehalten und nur 12 Prozent der Deutschen möchten diese verringern bzw. ganz abschaffen. Dies ergab eine aktuell veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid im Auftrag des Greenpeace-Magazins
29-08.2004 Der amerikanische Fahrzeughersteller Vectrix will bereits 2006 einen Motorroller mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt bringen. Das mit einer Direktmethanolbrennstoffzelle (DMFC) ausgestattete Fahrzeug ist mit einem Akku als zusätzliche Energiequelle ausgestattet, der in Schwachlastphasen von der Brennstoffzelle aufgeladen wird.
05-09.2004 Wie bei der Windenergie in den letzten 15 Jahren, so stehen jetzt auch bei der Solarenergie Effizienzfortschritte auf dem Programm. Ein heutiges modernes Windrad kann etwa acht mal mehr Strom produzieren als die Windräder, die vor 15 Jahren aufgestellt wurden Da will die Photovoltaikbranche nicht nachstehen. In den letzten 10 Jahren waren die Effizienzsteigerungen eher bescheiden. Aber jetzt kündigte das US-Unternehmen Konarke an, bis 2005 Solarzellen mit doppelter Effizienz gegenüber heute auf den Markt zu bringen.Mit Silizium werden bisher höchstens 25 Prozent, in der Praxis knapp 20 Prozent, der Sonnenenergie in Strom umgewandelt. Forscher der University of California haben eine neue Materialkombination gefunden, mit der eine Effizienz von mehr als 50 Prozent erreicht werden soll und die auch preisgünstig zu produzieren sei. Die Wissenschaftler des Los-Alamoas-Laboratory wollen mit einem ganz neuen Verfahren noch wirkungsvollere Solarzellen produzieren. Projektleiter Victor Klimov: "Prinzipiell ist es mit unserem Verfahren möglich, 60 Prozent der Sonnenenergie in Strom um zu setzen."
10-09.2004 Um 2 Mrd. Menschen wenigstens mit dem Grundbedarf an Energie zu versorgen, muessen nach Einschaetzung von Fachleuten bis zum Jahr 2030 weltweit etwa 16 Bio. US-Dollar investiert werden, wobei das meiste Geld fuer den Aufbau regenerativer Energiesysteme ausgegeben werden muss, damit der immer groessere Energiebedarf der Menschheit nicht mit den Klimaschutzzielen der internationalen Staatengemeinschaft kollidiert. Auf einer Konferenz von Finanzexperten aus zahlreichen Staaten, die am Rande der 'Renewables 2004', der Internationalen Konferenz fuer Erneuerbare Energie, die im Juni im Bonner Posttower stattfand, machte sich denn auch gleich Optimismus breit. Bei richtigen Weichenstellungen koennten in den naechsten 15 Jahren rund 2 Bio. US-Dollar fuer Investitionen in erneuerbare Energieeinrichtungen fliessen und damit zugleich einen zusaetzlichen Wachstumsimpuls ausloesen. Doch dieser Optimismus wird laengst nicht von allen geteilt. Selbst diejenigen, die im Aufbau regenerativer Energiesysteme den einzigen Weg sehen, um der zunehmenden Erwaermung des Erdklimas zu begegnen, muessen erkennen, dass es noch ein weiter Weg ist, bis sich die Geldschleusen der Finanzwelt fuer den Aufbau von Wind-, Solar- und Biomasse-Anlagen weit oeffnen.

Quelle: Energiewirtschaftliche Tagesfragen (2004) Bd.54, Nr.8, S.520-523. ZCODE 0000381 ISSN 0720-6240 TIB-ZA2191/LergZ10 Zeitschriftenaufsatz (Deutsch) Michaeli, Wolf-Dieter Aufbau der Erneuerbaren - gewaltige Herausforderung fuer die globale Finanzwel

10-09.2004
Vor rund 20 Jahren hat die Jenni Energietechnik AG Oberburg auf ihrem Betriebsgelände das erste vollständig solar beheizte Einfamilienhaus der Schweiz gebaut. Nun lanciert die Firma wieder eine Premiere: Sie will an der Lochbachstrasse in Burgdorf das erste Mehrfamilienhaus im Land bauen, das ausschliesslich mit Sonnenenergie beheizt wird. Gestern wurde das Projekt den Medien vorgestellt.Gemäss den Plänen wird die Sonnenenergie für die Heizung und das Warmwasser im Haus über eine Kollektorfläche von insgesamt 276 Quadratmetern auf dem Dach des Hauses gewonnen. Mit einem Saisonspeicher von 210 Kubikmetern Wasser kann die Energie aus den sonnigen Jahreszeiten für die kurzen Wintertage gespeichert werden. Zusätzlich zu den Sonnenkollektoren sorgen grosse und gut isolierte Fenster für Wärme in den Räumen des Hauses. Mit wärmedämmenden Baumaterialien sollen schliesslich Wärmeverluste minimiert werden. Das Haus zählt acht Mietwohnungen.
10-09.2004 Seit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes steigen immer mehr Stadtwerke in den Geothermie-Markt ein. "Die neue Einspeisevergütung schiebt den Markt an", sagte ein Sprecher des Projektentwicklers HotRock Erdwärmekraftwerk in Karlsruhe zu Dow Jones energy daily. Es gebe inzwischen sogar reges Interesse aus dem Ausland. Denn mit der Aufnahme der geothermischen Stromerzeugung in das EEG gibt es zum ersten Mal reelle Chancen, geothermische Kraftwerke auf einer kalkulierbaren wirtschaftlichen Basis zu planen und zu realisieren.Das bisher einzige Erdwärme-Kraftwerk in Deutschland mit einer relativ geringen Kapazität von 230 kW war im vergangenen Jahr in Neustadt-Glewe in Betrieb gegangen. "Wir müssen mit kleineren Anlagen anfangen, um erst einmal Betriebserfahrung zu sammeln", sagte Werner Bußmann, Sprecher der Geothermischen Vereinigung, im Interview mit energy daily.Seit dem Inkrafttreten der EEG-Novelle am 1. August 2004 befinden sich in Deutschland eine ganze Reihe von Geothermie-Anlagen in der Planung oder bereits im Bau - die neue Einspeisevergütung macht die Stromerzeugung aus Geothermie rentabel. Bis zum Jahr 2006 werden ca. 20 bis 30 Geothermie-Kraftwerke mit Leistungen zwischen 2 und 7,5 MW im Bau sein, schätzt Bußmann. Und bis 2008 sollen Kraftwerke mit einer installierten elektrischen Leistung von 200 bis 300 MW Strom aus Erdwärme in die Netze der Versorger einspeisen. Dies entspreche einer Windkraft-Leistung von 800 bis 1.000 MW.Eine Standard-Geothermie-Anlage kostet nach Angaben von Bußmann rund 30 Mio EUR. Wie zum Beispiel die im pfälzischen Offenbach a.d. Queich, wo noch in diesem Jahr mit dem Bau eines 5-MW-Erdwärmekraftwerks begonnen wird. Dort dient 150 Grad heißes Wasser aus einer Tiefe von 2.800 m als Energiequelle. Die geplante Energieausbeute entspricht dem Strombedarf von 20.000 Haushalten. Ein Kohlekraftwerk gleicher Leistung würde rund 23.000 t CO2 pro Jahr ausstoßen.Derzeit befinden sich noch sechs weitere Geothermie-Kraftwerke über Heißwasservorkommen im Bau oder in der Planungsphase: Die Stadtwerke Bruchsal wollen 500 kW elektrische Leistung bis 2005 in Betrieb nehmen. Die Pfalzwerke planen in Landau bis 2005/06 2,6 MW. Die Gemeinde Unterhaching bei München will im kommenden Jahr 3,1 MW errichten. In Karlsruhe (4 MW/bis 2006), Riedstadt (3,2 MW/bis 2006/07) und Speyer (ca. 5,5 MW/bis 2006) bauen oder planen private Projektgesellschaften Geothermie-Kraftwerke. Alle diese Projekte entstehen auf Thermalwasser-Ressourcen im Oberrheingraben oder im bayerischen Molassebecken. "Der Oberrheingraben ist das Filetstück in Europa", heißt es bei HotRock. Aber auch Bayern wird wohl zu einem der wesentlichen Entwicklungszentren für Geothermie in Deutschland avancieren, ist Bußmann überzeugt.Geothermie-Strom ist im Gegensatz zur Windenergie grundlastfähig. Die Energieausbeute von 1 MW einer Geothermie-Anlage entspricht - weltweit gesehen - dem 3,2-fachen einer Windkraftanlage, so der Experte. In Deutschland sei es sogar rund das 4-fache. Die Stromgestehungskosten (bei Heißwasser-Verfahren) liegen bei ausschließlicher Stromerzeugung bei knapp 17 cts/kWh. Bei zusätzlicher Nutzung der Wärme können die Kosten auf ca. 13 cts/kWh reduziert werden. Die Förderung nach dem neuen EEG sieht für eine Anlage bis einschließlich 5 MW eine Förderung von 15 cts/kWh vor. Bei Anlagen bis 10 MW liegt der Satz jetzt bei 14 cts/kWh.Laut Bundesumweltministerium liegt das Stromerzeugungs-Potenzial der Geothermie in Deutschland bei einer Leistung von 30.000 MW in der Größenordnung von rund 200 TWh pro Jahr. Das Wärmepotenzial wird von der Behörde auf rund 330 TWh/Jahr geschätzt. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.532 GWh Wärme aus der Erde gewonnen Das Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR/"heißes trockenes Gestein"), vor 20 Jahren in den USA entwickelt, ist im Gegensatz zu den derzeitgen Projekten an nahezu jedem Standort einsetzbar. Bei der HDR-Technologie zirkuliert Wasser in einem geschlossenen Kreislauf zwischen zwei oder mehr Bohrungen durch ein System von Rissen im heißen Tiefengestein. "HDR wird in Deutschland aber gerade abgelöst durch die Erschließung heißer Thermalwasservorkommen. In den USA hat dieser Wandel bereits stattgefunden", heißt es. In Bad Urach will die Energie Baden-Württemberg (EnBW) die erste HDR-Geothermie-Anlage Deutschlands errichten. Als man dort jedoch überraschend auf sehr harte Gesteinsschichten stieß, wurden die Bohrungen im Frühjahr 2004 aus Kostengründen vorläufig eingestellt. Nach Angaben von EnBW-Sprecherin Petra Wöllmer steht eine eingeleitete eingehende Standortanalyse kurz vor dem Abschluss. Im September soll dann entschieden werden, ob weitergebaut wird. Das Pilotprojekt wird zu 97% vom Bund finanziert.
12-09.2004 Das Europäische Parlament geht davon aus, dass bis 2020 innerhalb der EU bereits 20 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs und ein Drittel des Stroms aus Erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden wird. Damit hat das Europäische Parlament die Ziele übernommen, welche die "European Renewable Energy Council" (EREC) formuliert hat. Heute, wo erst etwa fünf Prozent der Energie in Europa "renewable" ist, sind diese Zahlen noch eine Vision. Aber bei den derzeitigen Wachstumssprüngen der Erneuerbaren Energien in ganz Europa ist diese Vision machbar. Europa ist erneuerbar.
12-09.2004 In diesen Wochen richten Wirbelstürme weltweit riesige Schäden an: vor allem an den Küsten der USA und Japan. Wirbelstürme reißen alles mit, was ihnen im Wege steht: Menschen, Tiere, Autos, Häuser, Bäume und Strommasten. Allein in der letzten Woche kamen über 100 Menschen ums Leben und Tausende verloren Wohnungen und Häuser; allein in Grenada starben am vergangenen Dienstag und Mittwoch 24 Menschen durch Wirbelstürme
12-09.2004 Allmählich dämmert es auch den jungen Konservativen, dass sie mit ihrer Atompolitik ein Imageproblem bekommen. Es hat sich inzwischen auch in der Jungen Union herumgesprochen, dass Atomenergie noch von knapp 20 Prozent der Deutschen gewünscht wird, aber Erneuerbare Energienen von über 80 Prozent. Deshalb hat sich jetzt nach dem CSU-Generalsekretär Markus Söder auch die Junge Union Bayerns eine neue Energiepolitik durch die CSU angemahnt. Junge CSU-Politiker fordern in ihrer Partei generell ein "neues Umweltprofil". JU-Chef Manfred Weber sagte, es sei schade, wenn die CSU "nur als Atomlobby wahrgenommen werde". Da hat er sicher Recht. In Bayern wird die CSU mit ihrem heutigen Atom-Image nicht nur an die Grünen, sondern auch an die eher konservative ÖDP (Ökologische Demokratische Partei) Stimmen verlieren. In einigen bayerischen Kommunen ist die ÖDP bereits zweit- oder drittstärkste Partei.
12-09.2004 Nachdem der Klimawandel durch Temperaturerhöhungen und CO2-Zunahme in der Atmosphäre bereits messbar ist, lässt er sich auch an Pflanzen und Tieren in der heimischen Natur nachweisen: Pflanzen blühen und fruchten früher, Zugvögel ziehen im Winter nicht mehr fort und die Bewohner der Meere verändern ihr Wanderungsverhalten. Die Ergebnisse der Studie basieren auf der Auswertung von 1.000 Literaturzitaten, die das Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität Göttingen für das Bundesamt für Naturschutz (BfN) » vorgenommen hat. Viele Arten reagieren demnach bereits auf die Klimaveränderungen, indem sie ihr Verhalten verändern, ihren Lebensrhythmus anpassen oder sich ihre Verbreitungsgebiete verschieben
18-09.2004 Europa könnte Schicksal der Antarktis ereilen
E
rst der Zusammenbruch einer warmen Meeresströmung und der Anstieg des Kohlendioxid-Gehalts in der Atmosphäre haben den Eispanzer der Antarktis entstehen lassen. Diese Voraussetzungen, glauben Klimaforscher, könnten auch zu einer neuen Eiszeit in Europa führen.
18-09.2004 Die EU gewinnt 12 Prozent Ökostrom  Frankreich hat mit 56 Milliarden Kilowattstunden absolut den höchsten Anteil an der Wasserkraftproduktion (in Prozent liegen Norwegen vorne: 92 Prozent Strom aus Wasserkraft), gefolgt von Schweden 53 Milliarden Kilowattstunden aus Wasserkraft und Spanien mit 40 Milliarden. Österreich gewinnt 72 Prozent und die Schweiz über 50 Prozent des Stroms aus Wasser. Auch in Lettland kommt die Hälfte des Stroms aus Wasserkraftanlagen. EU-weit kommen 2004 stark drei Prozent des Stroms aus Sonne, Wind und Biomasse - in Deutschland 6,5 Prozent. Mit knapp 16.000 Windrädern ist Deutschland Windweltmeister - gefolgt von Spanien, Dänemark, USA und Indien. Bei der Photovoltaik führt Japan vor Deutschland und bei Sonnenkollektoren liegt China klar vorn. 2002 wurden im Reich der Mitte etwa 2003 etwa 13 Millionen Quadratmeter solarthermische Anlagen installiert. Bei der Biomasse führt Österreich eindeutig vor den skandinavischen Ländern. Bei der Geothermie Nutzung führt Island weltweit - bei Biosprit liegt Brasilien vorn.
18-09.2004 1999 hatte England bereits den Höhepunkt seiner Erdölförderung mit 2,8 Millionen Barrel pro Tag erreicht. Seither ist die Ölförderung wegen der zu Ende gehenden Reserven ständig gesunken. Zur Zeit werden täglich 2,2 Millionen, 2005 noch etwa 2,0 Millionen Barrel pro Tag gefördert. In spätestens 10 bis 12 Jahren dürfte völlig Schluss mit der Erdölförderung in der Nordsee sein. In diesem Sommer weist England erstmals seit 13 Jahren eine negative Erdölhandelsbilanz aus. Die Briten mussten mehr Öl einführen als sie exportieren konnten. Experten vermuten keinen einmaligen Ausrutscher, sondern einen sich noch verstärkenden Trend. Darauf muss sich die gesamte englische Wirtschaft erst noch einstellen
18-09.2004 Die EU will bis 2020 Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen. Dazu müssen auch die zehn neuen EU-Mitglieder ihren Beitrag leisten. In Europa werden schon in etwa 20 Jahren sämtliche Erdöl- und Erdgasquellen erschöpft sein. Außer der Kohle bleiben nur die Erneuerbaren Energien. 60 Prozent der neuen Energie soll bis 2020 aus Biomasse und die restlichen 40 Prozent aus Wind, Wasser, Sonne und Erdwärme kommen. Gerade in Mittel- und Osteuropa, wo es noch weit mehr Bauern gibt als in Westeuropa, gibt es riesige Potenziale für Bioenergie. Schon bis 2010 sollen in der EU eine Million Biomasse-Heizungen installiert sein. In den einzelnen Beitrittsländern sind die Chancen für Erneuerbare Energien reichlich, aber unterschiedlich. Malta und Zypern haben viel Sonne, Lettland viel Wasserkraft, Litauen viel Wind und Polen sowie die meisten anderen neuen EU-Mitglieder viel Biomasse. So soll Lettland bis 2020 schon 49 Prozent seines Stroms aus Wasserkraft gewinnen - heute bereits 42 Prozent.  aus nachwachsenden Rohstoffen stößt auf große Zustimmung bei der Bevölkerung in den neuen EU-Ländern, dene noch eher als Luxustechnologie der Westeuropäer gilt. Allein in Polen könnten nach EU-Berechnungen bis 2010 40.000 neue Jobs über Bioenergie-Technologien entstehen. Auch dort gilt: Landwirte werden Energiewirte. Die Hersteller von Biogasanlagen oder Windräder erwarten in Osteuropa einen riesigen Zukunftsmarkt.
25-09.2004 Gletscher schmelzen immer schneller Infolge der Erderwärmung gelangen immer größere Wassermengen aus Antarktisgletschern in die Ozeane. US-Forscher prophezeien deshalb einen raschen Anstieg des Meeresspiegels. Auch in China beobachten Wissenschaftler eine beschleunigte Gletscherschmelze.
25-09.2004 Erst das Auto, dann das Kind. Das ist in Österreich nicht anders als in Deutschland. Das Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Graz hat errechnet: 15 Prozent der privaten Konsumausgaben werden für Verkehr, das heißt primär fürs Auto, ausgegeben und nur etwa 11 Prozent für Kinder. Auch beim Zeitaufwand schlägt die Mobilität eindeutig die Kinderbetreuung: 70 Minuten verbringt ein Österreicher täglich im Verkehr, aber nur 45 Minuten für die Kinder. Bei Männern ist das Verhältnis noch dramatisch verkehrsfreundlicher: 80 Minuten für Verkehr, 20 Minuten fürs Kind. Frauen sind je 60 Minuten mit der Mobilität zugange und 60 Minuten pro Tag fürs Kind.
25-09.2004 Wasserstoff gilt als Energiequell der Zukunft, darin sind sich die Autohersteller einig. BMW verfeuert das flüchtige Element am liebsten in herkömmlichen Ottomotoren. Jetzt stellten die Münchner gleich neun Weltrekorde für ein Auto mit dieser Technik auf
18-10.2004 Zivildienst im Bereich der erneuerbaren Energien Anerkannte Kriegsdienstverweigerer haben nun auch die Möglichkeit, den Zivildienst auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zu leisten. Darauf haben sich Bundesfamilienministerin Renate Schmidt und Bundesumweltminister Jürgen Trittin verständigt. Eine Ergänzung im Merkblatt des Bundesamtes für den Zivildienst (BAZ) schafft die Voraussetzung dafür: Neben den Einsatzfeldern im sozialen Bereich und den bisher bereits möglichen Tätigkeiten im Umweltschutz, im Naturschutz und der Landschaftspflege sowie im Gewässer- und Wasserschutz können Zivildienstleistende künftig auch rund um Solarenergie, Wasser- und Windkraft, die energetische Nutzung von Biomasse und Geothermie ihren Dienst leisten.
01-11.2004 Wie viel Öl es wirklich noch gibt, weiß keiner. Aber keiner weiß es so gut wie der englische Geologe Colin Campbell: zu wenig, um weiterzumachen wie bisher. Ein Gespräch über den "größten Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit".
01-11.2004 Nach der Münchner Rückversicherung hat auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die volkswirtschaftlichen Schäden des Klimawandels berechnet. Pro ein Grad zusätzlicher globaler Durchschnittserwärmung dürften sich demnach die ökonomischen Schäden durch Naturkatastrophen wie Hochwasser und Stürme in Deutschland auf 173 Milliarden Euro erhöhen. Wissenschaftler halten aber eine globale Erwärmung um bis zu 5,8 Grad bis zum Ende des 21. Jahrhunderts für möglich.
01-11.2004 Oft wird behauptet, erneuerbare Energien seien teurer als die alten Energieträger. Die Zeitschrift "Brennstoffspiegel" des Ceto-Verlags GmbH hat die wirklichen Kosten für eine Kilowattstunde durch Öl, Gas und Holzpellets errechnet und verglichen. Das erstaunliche Ergebnis: Pellets sind billiger als Erdöl oder Erdgas:
01-11.2004
Polar-Eis schmilzt immer schneller Die globale Erwärmung lässt das Eis am Nord- und Südpol schneller schmelzen als bisher erwartet. Der Anstieg der Temperaturen durch den Treibhauseffekt löst nach Warnungen von Wissenschaftlern auch immer mehr Naturkatastrophen wie jüngst die Hurrikane in der Karibik, die Taifune im Westpazifik sowie Dürren und Überschwemmungen aus.
06-11.2004 Das neue Brennstoffzellen-Fahrzeug HY-LIGHT: Zwei-Liter-Auto setzt neue Massstäbe
06-11.2004 Die Zukunft hat begonnen Hannoveraner Energiedienstleister enercity heizt mit Brennstoffzellen
06-11.2004 Einweihung der ersten methanolbetriebenen Brennstoffzelle von MTU
06-11.2004 Strom aus Erneuerbaren Energien wird von Jahr zu Jahr billiger Nach einer Meldung des Verbandes der Deutschen Elektrizitätswirtschaft (VDEW) seien die Kosten für Strom aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2004 um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. VDEW verschweigt dabei, dass nicht nur die Kosten, sondern auch die Menge des erzeugten Stroms aus Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse entsprechend zugenommen hat. Immer mehr Strom aus fossilen Energien wird durch Strom aus Erneuerbaren Energien verdrängt. Inzwischen werden erstmalig mehr als 10 Prozent des deutschen Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien gedeckt. Die Einspeiser erhalten durchschnittlich eine Vergütung von 9 Cent pro Kilowattstunde. Dies ist deutlich weniger, als die Verbraucher pro Kilowattstunde konventionell erzeugten Stromes zahlen müssen. Während die Gas- und Ölpreise steigen, wird die Vergütung für Strom aus Erneuerbaren Energie jedes Jahr reduziert.
Angesichts der zu Ende gehenden Öl- und Gasvorräte sowie der steigenden Gefahr einer Klimakatastrophe ist die Zuname des Stroms aus Erneuerbaren Energien und die Abnahme seines Kilowattstundenpreises ein spürbarer Erfolg des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG).
14-11.2004 Zwei solare Großkraftwerke, die Strom für 400.000 Menschen liefern, werden bis 2006 in Spanien gebaut. Die Kilowattstunde Solarstrom aus solarthermischen Großkraftwerken kostet etwa 12 Cent. Baubeginn soll im südspanischen Marquesado Tal Ende 2004 sein, teilte die Solar Millennium AG in Erlangen mit.
14-11.2004 Vom 1. Januar bis 1. Oktober 2004 hatte der Börsenwert der in "Photon" Photovoltaik-Aktien-Index zusammengeschlossenen Unternehmen um 87 Prozent, der Ölindex in der selben Zeit um 27,3 Prozent zugelegt. Den größten Anteil an Zugewinn der Solaraktien leisteten die SolarWorld AG, deren Kurs allein im September 2004 um 34,8 Prozent anstieg.
28-11.2004 Nach einer Schätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bestanden im Jahr 2002 circa 118.700 Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbarer Energien
28-11.2004 Biomassekraftwerk mit Holzvergasung
Die Stadt Güssing hat ihr Energiesystem völlig auf heimische und erneuerbare Energieträger umgestellt und wurde dadurch von einer der ärmsten Regionen Österreichs zur Ökomusterstadt Europas. Betriebsansiedelungen, neue Arbeitsplätze, große Wertschöpfung und vor allem hohe Kompetenz prägten diese Stadt in den letzten Jahren
30-11.2004 Saurer Regen laut Peking außer Kontrolle
Das explosive Wirtschaftswachstum führt in China zu dramatischen Umweltproblemen. Die Luftverschmutzung lässt über den Städten immer mehr sauren Regen niedergehen. In überraschender Offenheit hat selbst die Regierung eingeräumt, die Situation sei außer Kontrolle
02-12.2004 Klimaforschern ist ein Durchbruch gelungen: Erstmals ist der menschliche Einfluss auf eine einzelne Naturkatastrophe erfasst worden. Die Hitzewelle vom August 2003, die in Europa mehrere Zehntausend Tote gefordert hat, war demnach größtenteils die Folge von Umweltverschmutzung.
12-12.2004 Bio-Kraftstoffe: Forscher der Hochschule für Angewandte Wissenschaften entwickeln technische Verfahren, die Holz, Stroh, Klärschlamm zu Öl verflüssigen. Die HAW-Wissenschaftler arbeiten an drei Verfahren: am "katalytischen Kracken" bei 350 bis 400 Grad Celsius, an der Hydrierung unter Druck und mit Zugabe von selbst erzeugtem Wasserstoff und, in Kooperation mit der BFH, an der sogenannten Flash-Pyrolyse von Holz. Diese "Direktverflüssigungsverfahren" haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Konkurrenztechniken wie die Vergasung oder Vergärung von Biomasse oder aber die Herstellung des heutigen Biodiesels (RME) aus Rapsöl, betont Willner. Bei den HAW-Verfahren wird für die Ölproduktion eine Energiemenge benötigt, die 30 Prozent des Heizwertes vom Endprodukt entspricht. Bei der RME-Herstellung sind es dagegen rund 50 Prozent. Bei der Vergasung liegt der Energieeinsatz eher noch höher. Zusätzlich ist bei den Verfahren "made in Bergedorf" die Ausbeute pro Hektar Anbaufläche besonders hoch und der Energiegehalt der Produkte vergleichbar mit RME. Daraus ergibt sich, umgerechnet auf einen Liter herkömmlichen Dieselkraftstoff, ein theoretischer Herstellungspreis von 40 Cent pro Liter; der RME-Biodiesel liegt bei 60 Cents, alle anderen Verfahren bei 70 Cents und mehr. Siehe auch DoS Verfahren
19-12.2004 Die 250 Wissenschaftler des "Arctic Climate Impact Assessment" (ACIA) haben den bislang umfassendsten Bericht zum Klimawandel in der Arktis vorgelegt. Sie bekräftigen, dass der Klimawandel größtenteils aus den vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen resultiert. In 10 Thesen listet der Bericht die globalen Folgen für Klima, Flora, Fauna, Wirtschaft und Gesellschaft auf und unterstreicht die Notwendigkeit, sofort Maßnahmen zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes zu ergreifen.
23-12.2004 Forscher melden Durchbruch bei Brennstoffzellen: Eine neuartige Brennstoffzelle könnte die Energiekonzerne in Verlegenheit bringen. Der in Dresden entwickelte Stromspender soll zehn Mal länger halten als bisherige Brennstoffzellen und ein ganzes Einfamilienhaus mit Strom versorgen - zu Kosten von maximal 2000 Euro, unabhängig vom bisherigen Stromnetz.
26-12.2004 Die bundeseigene KfW Bankengruppe hat in dieser Woche erneut die Zinsen für Solaranlagenkredite gesenkt. Wird die Sanierung einer Heizung mit dem Einbau einer Solarwärmeanlage kombiniert, winken ab sofort über das Gebäudesanierungsprogramm der KfW Zinssätze ab 1,4 Prozent. Darüber hinaus gewährt das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 110 Euro pro Quadratmeter Solarkollektorfläche.
26-12.2004 Franz Alt: Politik ist schuld an hohen Energiepreisen
Ein Gespräch mit Franz Alt über die Verwahrlosung der Politik und die engen Bünde zwischen Energiewirtschaft und Politik. Sein Vorwurf: Die Energiepreise steigen, auch weil die meisten Politiker das jahrelang hingenommen haben. Direkte Zahlungen wie an Herrmann Josef Arentz und Lorentz Meyer sind nur die Spitze eines Eisbergs. Die Stromkonzerne haben sich über Jahrzehnte Macht und Einfluss gekauft. Das geht vom Bundestag bis zu den Kommunen, von der CDU bis hin zu den Gewerkschaften.
26-12.2004 Das ist neu: Die CSU und Jürgen Trittin wollen gemeinsam mehr Klimaschutz. Der "Spiegel" (20.12.04) » berichtet, dass auf der Klimakonferenz in Buenos Aires Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf und der CSU-Bundestagsabgeordnete Josef Göppel Trittins Vorstoß unterstützten, die CO2-Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, wenn die EU um 30 Prozent senke.
26-12.2004 Bis Mitte 2005 installieren die Photovoltaikexperten von voltwerk auf den Werksdächern von Michelin Deutschland Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von rund 10 MWp (Megawatt-peak = Maximalleistung unter optimalen Bedingungen) – doppelt so viel wie die bisher stärkste Anlage der Welt. 60.000 Solarmodule erzeugen auf einer Dachfläche von über 200.000 Quadratmetern (entspricht der Fläche von rund 40 Fußballfeldern) neun Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die umweltfreundlichen „Aufdachanlagen“ decken den gesamten Jahresstrombedarf von über 2.600 Haushalten. Das Investitionsvolumen für das Sonnenkraftwerk liegt bei insgesamt 50 Millionen Euro.
02-01.2005 Idiada/Stuttgart, 26. November 2004 - Die Brennstoffzellenfahrzeug-Entwickler von DaimlerChrysler halten einen Rekord der besonderen Art: Als erstes Brennstoffzellenauto der Welt hat sich die Mercedes-Benz A-Klasse „FCell“ im 24h Dauertest bewährt. Auf der Versuchsstrecke Idiada bei Barcelona erprobten die Ingenieure von DaimlerChrysler drei der emissionsfreien Pkw, gestoppt wurde nur zum Tanken. Ohne jegliche Probleme legte das Team dabei insgesamt knapp 8500 km zurück; gefahren wurde mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 120 km/
10-01.2005 China wehrt sich gegen Spritfresser Ab 2005 dürfen in China nur noch Autos verkauft werden, die einen bestimmten Spritverbrauch nicht überschreiten. General Motors, DaimlerChrysler und Volkswagen werden ihre großen Modelle nicht mehr absetzen können. Ob Europa daraus lernt? Viele Autos, die VW, Daimler oder BMW in Deutschland ganz normal verkaufen, werden sie in China künftig nicht mehr absetzen können. Grund ist ein Umweltschutzgesetz, das zu Jahresbeginn in Kraft tritt: Alle Neuwagen müssen einen Grenzwert für den Spritverbrauch einhalten. Er liegt je nach Fahrzeuggewicht zwischen 6,2 Litern pro 100 Kilometer für Kleinwagen und 15,5 Litern für Kleinlaster.
11-01.2005
Wie wichtig ist den EU-Bürgern gute Luft und welche Maßnahmen können sie sich vorstellen, um weniger Schadstoffe einzuatmen? Noch bis zum 31. Januar können alle Interessierten einen Online-Fragebogen der EU-Kommission ausfüllen. Die Antworten tragen dazu bei, einen wirksamen Maßnahmenkatalog für bessere Luftqualität in Europa zu erstellen. Der BUND ruft zur Beteiligung auf - jede einzelne Äußerung hilft, die Luftgüte zu verbessern.
Hier geht's zum EU-Fragebogen
13-01.2005 Strom aus dem Meer
Beständig wechseln in vielen Meeren Ebbe und Flut etwa alle sechs Stunden und setzen riesige Wassermassen in Bewegung. Mit Meeresströmungs-Kraftwerken können diese als erneuerbare Energiequelle zur Stromerzeugung genutzt werden.
15-01.2005 Europas größte vertikale Fassaden-Photovoltaikanlage entsteht in Manchester
15-01.2005 ETHANOL-FORD : Leistungsplus dank Alkohol
Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wird Ford ein Auto präsentieren, das mit Bio-Ethanol oder Benzin in jeder beliebigen Mischung betrieben werden kann. In Schweden verkauft sich der Wagen bereits bestens, jetzt soll der Alkholbrenner auch in anderen Ländern Europas zum Einsatz kommen.
23-01.2005 Klimakiller lauert im Erdreich Und wieder stirbt ein Teil der Hoffnung, das Erdklima werde trotz globaler Erwärmung schon nicht aus dem Lot geraten. Einer neuen Studie zufolge dürfte sich der Abbau des gewaltigen Kohlenstoff-Pools in Böden mittelfristig beschleunigen - und den Treibhauseffekt noch forcieren
23-01.2005 Eltern sollen Handys von ihren Kinder fernhalten; Einschätzung des britischen Strahlenschutzkomitees
28-01.2005 Deutschland bei Umwelt-Ranking auf Platz 31
Wo sitzen die größten Öko-Sünder, welches Land ist vorbildlich in Sachen Umweltschutz? Experten haben dazu beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine globale Studie veröffentlicht. Deutschland schneidet überraschend schlecht ab. And the winner is...
30-01.2005 Ausbau erneuerbarer Energien weltweit
Durch den Ausbau erneuerbarer Energien verringern sich im Jahr 2015 die globalen Kohlendioxid-Emissionen um 1,2 Milliarden Tonnen - mehr als der gesamte CO2-Ausstoss Deutschlands im Jahr 1990. Dies ist das Ergebnis der Auswertung des internationalen Aktionsprogramms, das im Juni letzten Jahres auf der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien - renewables2004 – beschlossen wurde
30-01.2005 Weltumspannende Computer-Simulationen: Dramatische Erderwärmung befürchtet
Der Klimawandel könnte noch dramatischer sein, als bisher angenommen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature » Zu diesem Ergebnis sind britische Experten nach der Auswertung eines Internetprojektes gekommen. Im schlimmsten Fall könnte sich der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre im Vergleich zu vorindustrieller Zeit sogar verdoppeln. Damit einher ginge ein Temperaturanstieg von bis zu elf Grad.
30-01.2005 Studie: Zehn Jahre bis zur Klimakatastrophe
Etwas mehr als zehn Jahre stehen zur Rettung vor der Klimakatastrophe noch zur Verfügung. Zu diesem Urteil kommen die Experten der International Climate Change Taskforce in einem nun veröffentlichten Bericht.
02-02.2005 Milliardenpoker um die Containerriesen
Deutschlands Seehäfen kämpfen erbittert um die Containerschiffe von morgen - auf Kosten des Steuerzahlers und, wie Kritiker behaupten, zu Lasten des Umweltschutzes. Gegner und Befürworter spielen mit umstrittenen Gutachten und Urängsten vor Flutkatastrophen.
02-02.2005 Antarktis-Eis schmilzt in Rekordtempo
Der Meeresspiegel könnte in den nächsten Jahren weit rascher steigen als bisher angenommen. Klimaforscher haben bei einer internationalen Konferenz in London von einem dramatischen Eisverlust in der Antarktis berichtet.
06-02.2005 US-Experten präsentieren Milliardenplan für Energiewende
 In den USA wächst der Druck auf die Regierung, ihrer Energiepolitik eine neue Richtung zu geben. Das Land braucht eine nachhaltige und breit gefächerte Strategie, um auch in den kommenden Jahrzehnten Industrie, Haushalte und Verkehr mit der notwendigen Energie zu versorgen. Das ist der Kern eines Berichts, den die überparteiliche „Energy Commission“ – ein hochrangiges Expertengremium aus Vertretern von Wirtschaft, Regierung, Gewerkschaften, Wissenschaft, Umwelt- und Verbraucherverbänden - vorgelegt hat. „Eine politische Polarisierung hat die Energiepolitik in den USA in eine Sackgasse geführt, die das Land lange daran gehindert haben, sich mit den größten Problemen der Zukunft zu beschäftigen”, betonte John Rowe, Kommissions-Vorsitzender und Vorstand eines großen US-Energieversorgers, bei der Vorlage des Berichts
06-02.2005 Biodiesel von Indiens Bauern
Die Natur bietet uns intelligente Lösungen für viele aktuelle Probleme. So haben indische Wissenschaftler die Jatropha-Pflanze untersucht und sie als Multitalent entdeckt. Sie kann zur Regenerierung erodierter Böden ebenso beitragen wie sie als Tierfutter, zur Produktion von Seifen und Cremes, aber auch Öl liefern, das als Biosprit eingesetzt werden kann.
Die anspruchslose Pflanze gedeiht auch auf ausgetrockneten Böden, wo sonst nichts mehr wächst. In Indien, wo noch zwei Drittel der über eine Milliarden Menschen in der Landwirtschaft arbeiten, und 25 Prozent der Böden erodiert sind, hat sich Jatropha, auch Brechnuß genannt, zur Wunderpflanze entwickelt, auf die Millionen Bauern ihre Hoffnung setzen.
Die Universität Stuttgart Hohenheim hat zusammen mit den „Central Salt & Marine Chemicals Research Institute” »in Bhavnagar in trockenen Gebieten Nordwest- und Südindiens die Pflanze erforscht. Für die Bauern Indiens öffnet sich die Chance, auf verbesserten Böden wieder Kulturpflanzen wie Baumwolle, Hirse und Gemüse anzubauen. Daimler-Chrysler unterstützt das Forschungsprojekt mit 1,3 Millionen Euro.
Die FAZ schrieb am 1. Februar dazu: "Wirtschaftlich interessant an derJatropha -Pflanze ist vor allem ihr Samen. Seine Kerne bestehen zu 55 Prozent aus Öl, aus dem Biodiesel gewonnen wird. Dazu wird das Öl zunächst ausgepresst und dann mit Lauge und Methylalkohol versetzt. Auf diese Weise erhält man Biodiesel ... Der Biodiesel ausJatropha, eine klare, goldgelbe Flüssigkeit, enthält wesentlich weniger Schwefel als herkömmlicher Dieselkraftstoff. Er ist geruchsarm und verbrennt nahezu rußfrei. Dass er tatsächlich zum Betrieb von Motoren taugt, bewiesen Mitarbeiter von Daimler-Chrysler. Mit dem frisch gewonnenen Jatropha-Kraftstoff im Tank eines für Biodiesel zugelassenen Fahrzeuges legten sie in Indien rund 6000 Kilometer zurück."
Indiens Emissionsrichtlinien sehen vor, dass ab 2006 dem Normaldiesel fünf Prozent Biodiesel beigemischt werden. Auch in Indien gilt: Landwirte werden Energiewirte.
06-02.2005 Spanien: Jeder Neubau eine Solaranlage?
Das spanische Industrieministerium hat Ende 2004 angekündigt, dass Neubauten in Spanien nur noch genehmigt würden, wenn Solaranlagen - also Solarstrom- oder Solarwärmesysteme - von vornherein mit eingeplant werden.
Dieser Plan würde dazu führen, dass pro Jahr eine halbe Million Solaranlagen installiert werden müssten. Aber der Präsident der spanischen Solarindustrie, Javier Anta, hat seine Zweifel an der Umsetzung der neuen Vorschriften. Anta sagt, es gebe noch keine genauen Vorschriften zum Umsetzen des Gesetzes. Zum einen sollen die Vorschriften wahrscheinlich nur für Großbauten wie Supermärkte oder Hotels gelten. Aber solche Bauvorhaben dauerten oft Jahre. Und dann werde es - wie in Spanien üblich - viele Ausnahmeregelungen geben.
06-02.2005 Die ökologischen Folgen des Wachstums in China
Deutsche Manager bekommen feuchte Hände vor Aufregung, wenn sie bei China-Besuchen erfahren, dass das "Reich der Mitte" noch immer ein jährliches Wachstum von über neun Prozent erreicht. Doch die Kehrseite wird dabei rasch vergessen: Die ökologischen Folgen sind dramatisch und beeinflussen die Lebensqualität von 1,3 Milliarden Menschen immer mehr.
Die Weltbank hat ausrechnen lassen, dass von den 20 am meisten verschmutzten Städten der Welt 16 in China liegen. In Peking, Schanghai und Kanton gibt es ständig sauren Regen und starken Smog. Ursache sind die jedes Jahr verheizten 1,6 Milliarden Tonnen Kohle. Davon entsteht Schwefeldioxid.Die Abholzung der Wälder - prozentual gemessen an Deutschland hat China nur halb so viel Wälder - fördert die Ausbreitung der Wüsten. Der Wasserbedarf wird bis 2030 um das zweieinhalbfache steigen. Es gibt schon heute Millionen Umweltflüchtlinge auf der Suche nach sauberem Wasser. Hinzu kommt die stark wachsende Motorisierung des Landes. Heute fahren im Riesenreich China weniger als die Hälfte der Pkw als in Deutschland. Aber schon in 10 Jahren könnten es doppelt so viel sein. Schon heute muss China 70 Prozent seiner Energie einführen. Das ökonomische Wachstum schafft riesige ökologische Probleme.
18-02.2005 NEUE BEWEISE:
Meereserwärmung vom Menschen verursacht
Die Debatte, ob der Mensch den Klimawandel verursacht oder nicht, ist nach Meinung von US-Forschern entschieden. Sie haben nach eigenen Angaben erstmals eindeutig bewiesen, dass die Erwärmung der Meere auf menschliche Einflüsse zurückgeht. Die Folge: Trinkwassermangel für Millionen von Menschen.
Neue Photovoltaik Winzlinge erzielen höchste Wirkungsgrade
18-02.2005 Ein neuartiges Solarhaus ohne Öl- oder Gasheizung, das fast die gesamte Energie für Heizung und Warmwasser aus  gewinnt, wird auf der Dresdner Messe Haus 2005 Anfang kommenden Jahres vorgestellt. Drei sächsische Firmen haben das „Energetikhaus100“ gemeinsam entwickelt, an der Optimierung ist die Technischen Universität Bergakademie » Freiberg unter Leitung von Prof. Gerd Walter mit einer Diplom- und einer Doktorarbeit beteiligt.
18-02.2005 Bundesumweltminister Jürgen Trittin sieht auf kommunaler Ebene enorme Chancen und Potentiale zur Minderung des CO2-Ausstoßes. "Konsequenter Klimaschutz auf kommunaler Ebene kann wesentliche Beiträge für weitergehende Klimaziele über die Kyoto-Verpflichtungen hinaus leisten. Lokale Klimaschutzaktivitäten beleben zudem die örtliche Bauwirtschaft", sagte Trittin in Berlin bei der Vorstellung einer Studie des Öko-Instituts über kommunale Strategien zum Klimaschutz. Darin werden die Sanierung der Altbausubstanz, Energieeinsparung im Bereich Handel, Dienstleistungen und Gewerbe, der Einsatz von Biomasse zur städtischen Energieversorgung sowie Energiesparen in städtischen Gebäuden als besonders wichtige Handlungsfelder untersucht. Beispiel Stadt München
18-02.2005 Und das bei E.on! Der größte deutsche Energieversorger gehört hierzulande zu den Bremsern und Vorvorgestrigen, wenn es um die Energiewende geht. Anderes in England. Die E.on-Tochter, E.on-Uk, will in den nächsten fünf Jahren 80.000 Minikraftwerke installieren - und zwar nach dem Prinzip von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). KWK heißt: Die Energie wird doppelt genutzt, also für Strom und Wärme. Privathaushalte können ihren Strom selbst produzieren und werden unabhängig vom Netz. KWK- Anlagen können auch mit Biogas - und damit noch umweltfreundlicher - betrieben werden. Die Firma Solo Stirling in Sindelfingen bietet dazu einen Stirlingmotor an.
18-02.2005 Mitten in der idyllischen Ost-Steiermark pulsiert ein europaweit bekanntes Zentrum der Innovation: In St. Margarethen bei Graz entwickelt die Firma KWB (Kraft und Wärme aus Biomasse) Pellets-, Hackgut- und Stückholzvergaserkessel, die in ganz Mitteleuropa die Standards vorgeben. Die Grundidee der KWB war die kühne Vision des Grazer Wissenschaftlers Dr. August Raggan: Die einzige Chance, den globalen Klimakollaps und dem ökonomischen Chaos zu entkommen ist die Umstellung der Menschheit auf Erneuerbare Energien.So wurde 1994 die KWB gegründet, die heute bereits 96 Menschen direkt beschäftigt und weitere 110 in der Zuliefererindustrie. In Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Slowenien, England, Irland und Belgien wurden etwa 11.000 Pellets- und Holzhackschnitzelanlagen von KWB installiert. Jährliche Wachstumsraten des Unternehmers: Um die 50 Prozent.Ursprünglich waren die Anlagen für Ein-und Zweifamilienhäuser konstruiert, heute auch für ganze Wohnsiedlungen, die komplett mit Wärme versorgt werden. Klimaschutz durch Biomasse! Die steigenden Ölpreise und Umweltprobleme werden KWB auch in den nächsten Jahren wachsen lassen. Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat einen Preisvergleich zwischen Pellets und Öl für ein durchschnittliches Einfamilienhaus angestellt.
Ergebnis:
Ölheizung pro Jahr 911 Euro
Pelletsheizung pro Jahr 638 Euro
Die Schere wird sich in den nächsten Jahren und erst recht in den
nächsten Jahrzehnten weiter zu Gunsten der Pelletsheizung öffnen.
27-02.2005 Ein ernstzunehmender Ersatz für Benzin war Wasserstoff bislang nicht, denn sinnvolle Methoden zur Speicherung des Gases fehlten. Mit einer neuen Technik könnte Wasserstoff nun doch zum umweltfreundlichen Treibstoff der Zukunft aufsteigen.
27-02.2005 US-Brennstoffzellen-Hersteller in Deutschland aktiv. IdaTech, Entwickler und Hersteller von Bennstoffzellen-Lösungen, hatjetzt seine erste europäische Niederlassung in Herten, NRW, unter demNamen IDATECH Fuel Cells GmbH eröffnet. IdaTech LLC mit Sitz in Bend(Oregon, USA) stellt Brennstoffzellensysteme mit einer Leistung von bis zu50 Kilowatt her. Seit Herbst letzen Jahres arbeitet IdaTech LLC zusammenmit RWE Fuel Cells und BBT Thermotechnik GmbH an der Entwicklung undFertigung von Brennstoffzellen-Heizgeräten.
27-02.2005 Regenerativer Stromanteil in Deutschland über 9 Prozent Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch ist im Jahr 2004 um fast ein Fünftel auf 9,3 Prozent gegenüber 7,9 Prozent im Vorjahr angewachsen. Diese erste vorläufige Abschätzung präsentierten die Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (AGEE-Stat) und das Bundesumweltministerium (BMU) anlässlich der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien. Bezogen auf den gesamten Energieverbrauch ist der Anteil der Erneuerbaren danach von 3,1 auf 3,6 Prozent gestiegen.
27-02.2005 Neuer Dämmstoff hält die Wärme 20 Mal besser Die Bewohner eines Passivhauses in München verbrauchen mit gerade mal 15 bis 20 Kilowattstunden nur sieben Prozent der Heizenergie, die ein normaler Bau in Anspruch nehmen würde. Diese Vision konnte der Erbauer, Florian Lichtblau, mit einem völlig neuen Dämmstoff realisieren, der die Wärme 20 Mal besser im Haus hält als alle bisher eingesetzten Materialien mit gleicher Stärke. Dabei ist die Dämmung nur zwei Zentimeter dünn und trotzdem hochwirksam.
06-03.2005 Der Kauf eines Erdgasautos scheint sich langsam zu lohnen. Das zumindest ist das Ergebnis eines Kostenvergleichs, den der ADAC unternommen hat. Erdgasautos hätten sich im Vergleich zu herkömmlichen Benzin- und Dieselfahrzeugen zu einer echten Alternative entwickelt, so der Automobilclub
13-03.2005 China: Volkskongress verabschiedet Erneuerbare-Energien-Gesetz: China hat ein neues Gesetz verabschiedet, das eine Wende in Richtung erneuerbare Energie und nachhaltige Entwicklung sein könnte“ freut sich Greenpeace. Der Volkskongress Chinas hat erstmalig ein Energiegesetz beschlossen, das dem Land helfen soll, ehrgeizige Ziele für den Anstieg der erneuerbaren Energie zu erreichen.Greenpeace begrüßte die Verpflichtung Chinas, da das neue Gesetz massiv saubere Energie, wie beispielsweise Windenergie fördern wird. „China könnte und sollte ein Weltführer in den Erneuerbaren Energien werden, so könnten die globalen Märkte umgewandelt werden.“, so Steve Sawyer von Greenpeace International. Das chinesische Förderungsgesetz für erneuerbaren Energie, ist ab 1. Januar 2006 wirksam. Das Gesetz garantiert für Produzenten erneuerbarer Energie eine gesicherte Abnahme zu festgelegten Preisen, außerdem werden auch Biotreibstoffe mit dem Gesetz gefördert. Der Gesetzeserlaß wird als Signal Chinas gesehen, zu den globalen Klimaschutzbemühungen etwas beizutragen. Zurzeit hat China keine verbindlichen Verpflichtung aus dem Kyotoprotokoll. Es steht als Emittent von CO2 weltweit an zweiter Stelle, viele größere chinesische Städte leiden unter hoher Luftverschmutzung.Das Wachstum der Windenergie in China lag letztes Jahr bei 35%. China hat ein immens großes Potential für Solarenergie, Gezeitenkraftwerke und auch Biomasse und Biogas. Nach wie vor besteht großer Energiemangel, rund 30 Millionen Chinesen leben in ländlichen Gebieten ohne jeglichen Stromanschluss.
27-03.2005 Umfrage: Sonne und Wind statt Atom und Öl
Das Deutsche Atomforum hatte beim Institut für Demoskopie in Allensbach
eine Umfrage in Auftrag gegeben, welche die Akzeptanz aller Energieträger in Deutschland erforschen sollte.
 Das Ergebnis überrascht nicht:
bullet71 Prozent wollen Sonnenenergie
bullet57 Prozent Windkraft
bullet44 Prozent Wasserkraft
bullet35 Prozent Erdgas
bullet21 Prozent Atomkraft
bullet14 Prozent Erdöl und
bullet6 Prozent Kohle
27-03.2005 Altbausanierung schafft Tausende Arbeitsplätze
"Bis zu 200.000 Arbeitsplätze können in Deutschland entstehen, wenn die Altbausanierung noch gezielter gefördert würde", so der Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) Dr. Thomas W. Büttner am Rande einer Klimaschutzkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin. Neben der Wärmedämmung im Wand- und Deckenbereich und sparsamen Heizungsanlagen - könne das "Energiebauteil Fenster" dazu beitragen, den Energieverbrauch in den 26 Millionen Altbauwohnungen kräftig zu senken. Zusätzlich zu den bewährten Förderinstrumenten der KfW seien weitere Anreizprogramme wünschenswert. Dabei sollte nach Meinung des Verbandes auch eine modifizierte Eigenheimzulage für Energie einsparende Baumaßnahmen im Bestand erwogen werden. "Durch gezielte politische Förderung der Gebäudemodernisierung kann der Krise in der Bauwirtschaft sinnvoll begegnet und gleichzeitig der Klimaschutz vorangetrieben werden", so Büttner. Der VFF bewertet die Konzepte, die im Rahmen der Klimaschutzkonferenz vorgestellt wurden, als äußerst positiv. So sei die Absichtserklärung von Bündnis 90/Die Grünen, die Mittel für die Gebäudesanierung bis zum Jahr 2006 zu verdoppeln, ein Schritt in die richtige Richtung. Ziel ist die energetische Sanierung des gesamten Gebäudebestandes in den nächsten 40 Jahren. "Durch die arbeitsintensive energetische Sanierung lassen sich Tausende Arbeitsplätze schaffen, das ist auch für den Fenstermarkt ein wichtiger Impuls", erklärt Büttner. Langfristig werde die finanzielle Förderung der Gebäudemodernisierung dabei zum volkswirtschaftlichen Selbstläufer - die Ausgaben refinanzieren sich durch höhere Steuereinnahmen und geringere Zuschüsse an die Bundesagentur für Arbeit.
27-03.2005 Fürstenfeldbruck: Bis 2030 zu 100 Prozent erneuerbar
Es ist eine neue, große Koalition, die sich im Landkreis Fürstenfeldbruck vorgenommen hat, bis 2030 zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energien umzusteigen: Die örtliche Sparkasse, der Landkreis, die Stadtwerke Fürstenfeldbruck, Umweltverbände, Kirchen und weitere Partner. Der Verein "Ziel 21" soll aus der Vision Realität werden lassen.

Eine Biogasanlage, die 200.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt, vier Blockheizkraftwerke, die reines Pflanzenöl verbrennen, 300 Photovoltaik-Anlagen und neun Wasserkraftwerke. Das ergibt aber bisher nicht mehr als etwa ein Prozent Solarstrom. Fünf Prozent Strom aus Wasserkraft und 10 Prozent SStrom aus der Kraft-Wärme-Kopplung. Also werden noch knapp 85 Prozent Strom aus herkömmlichen fossil-atomaren Quellen erzeugt und bezogen. Trotzdem sollen aber schon in 25 Jahren die gesamte Energie im Landkreis bei München, einschließlich Mobilität, aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Zunächst setzt der Verein "Ziel 21" » auf Energiesparen und Energieeffizienz. Sanierung von Altbauten und Wärmedämmung haben zur Zeit Priorität. Der Landkreis geht davon aus, dass einem jährlichen Investitionsvolumen von 32 Millionen Euro dauerhaft 268 Arbeitsplätze durch die Energiewende geschaffen werden

19-04.2005 Eine Straßenbahn, die keine Schienen braucht, sondern wie ein Bus über die Straßen fährt - ein neuartiges Fahrzeugkonzept macht es möglich. Die AutoTram® kombiniert die Vorzüge von Bahnen und Bussen: Sie kann bis zu 300 Fahrgäste transportieren und ist dennoch so flexibel wie ein Bus. Weiterer Vorzug: Die AutoTram® wird umweltfreundlich mit einer Brennstoffzelle angetrieben. Das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden stellte heute am 8. April auf seinem Versuchsgelände das neuartige Erprobungsfahrzeug dem Fachpublikum vor
29-04.2005 1,5 Millionen Arbeitsplätze im Umweltschutz Die Umweltindustrie in Deutschland beschäftigt 1,5 Millionen Menschen. Diese Zahl nennt der Geschäftsführer der Münchner Messe, Detlev Gantenberg, aus Anlass der Münchner Messe 2005.
Umweltmärkte sind Wachstumsmärkte auf der ganzen Welt. Überall hat Umweltpolitik riesige Nachholbedürfnisse. Allein China wird angesichts der Olympiade 2008 und der Expo 2010 über 85 Milliarden US-Dollar in den Umweltschutz investieren. Und in den neuen EU-Ländern Osteuropas müssen für die Modernisierungen der Umwelttechniken 240 Milliarden Euro investiert werden. Die 1,5 Millionen Arbeitsplätze in Umwelttechniken in Deutschland sind im Wesentlichen von 14.000 mittelständischen und kleinen Unternehmen geschaffen worden. Sie erwirtschaften bereits heute etwa sechs Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Im Umweltbereich sind damit in Deutschland etwa doppelt so viele Menschen beschäftigt wie in der Autobranche.
29-04.2005 Messungen bestätgen Treibhauseffekt: Die Erde nimmt mehr Sonnenenergie auf, als sie an Wärmeenergie ins All zurückstrahlt, fanden Nasa-Forscher bei Messungen mit Meeressonden heraus. Die Wissenschaftler werten ihre Ergebnisse als endgültigen Beweis, dass Treibhausgase für den Effekt verantwortlich sind.
20-05.2005 Forscher haben eine Weltkarte der Winde veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Windkraft könnte spielend den gesamten Energiebedarf des Planeten decken - wenn sie konsequent an den Orten ausgenutzt würde, an denen es am stärksten stürmt
30-05.2005 28.05.2005 + + 28.05.2005 + In den südlichen Mittelmeerländern könnten erneuerbare Energien bis Mitte des Jahrhunderts die fossilen Energieträger weitgehend verdrängen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesumweltministerium geförderte Studie des Deutschen Zentrums für Luft-- und Raumfahrt (DLR).In den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens wird sich der Strombedarf bis 2050 beinahe verdreifachen und der Wasserbedarf fast verdoppeln. Wollte man diesen Bedarf weiterhin mit fossilen Energieträgern decken, würden die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen bis 2050 von 770 auf 2.000 Millionen Tonnen pro Jahr ansteigen. Der Einsatz von erneuerbaren Energien könnte die Emissionen dagegen auf 475 Millionen Tonnen pro Jahr senken und wäre mittelfristig auch das kostengünstigste Mittel gegen die drohende Verknappung der lebenswichtigen Ressourcen. Das sind Ergebnisse der Studie „Solarthermische Kraftwerke für den Mittelmeerraum“, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellt hat. Die 300-seitige englischsprachige Studie und eine deutsche Zusammenfassung können Sie im Internet www.dlr.de/tt/MED-CSP » kostenlos herunterladen. In einer weiteren Studie untersucht das DLR derzeit, welchen Beitrag Strom aus solarthermischen Kraftwerken in der Mittelmeerregion langfristig zur Stromversorgung in Europa leisten kann.
30-05.2005
Der "MIEV-Antrieb" bei einem neuen Elektroauto Mitsubishi Motors entwickelt Elektrofahrzeug auf Colt-Basis
26.05.2005 Neuer Diesel aus organischen Reststoffe Die Clyvia Technology GmbH, eine Tochtergesellschaft der Clyvia Inc., will mit einem innovativen Verfahren Dieselkraftstoff aus organischen Reststoffen herstellen. Das Unternehmen sieht Potenzial für 500 dezentrale Anlagen allein in Deutschland und 10 000 weltweit. Jede der Anlagen kann pro Jahr zwischen 4.000 und 40.000 Tonnen Kunststoffabfälle verarbeiten, teilte die Clyvia Technology GmbH mit.
26.06.2005 Höhere Rendite, geringeres Risiko: Naturindex Spitzenreiter Ein altes, zählebiges Vorurteil gegen ökologische Geldanlagen ist jetzt durch umfangreiche Studien widerlegt: Öko-Aktien seien immer mit geringerer Rendite und mit höherem Risiko verbunden. Diese Fehleinschätzung ist zwar noch in traditionellen Bankhäusern und Sparkassen zu hören. Doch eine umfassende Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat nun das Vorurteil widerlegt. Im langjährigen Vergleich halten die nachhaltigen Aktienindizes mit den konventionellen Indizes mit und erzielen zum Teil sogar deutlich höhere Wertsteigerungen. 
26.06.2005 Die Strompreise in Deutschland sind ungerechtfertigt hoch. Die Stromversorger haben ihre Preiserhöhungen in den letzten Jahren fast durchgehend auch mit den gestiegenen Belastungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) begründet. Staatlich hoch subventioniert, zu teuer und unwirtschaftlich - so lauten die gängigen Vorwürfe gegen den umweltfreundlichen Strom. Eine neue Broschüre des Bundesumweltministeriums weist nach, dass dieser Vorwurf unhaltbar ist. Die Preisspirale beim Strom hat ganz andere Ursachen.
24.07.2005 Meere steigen drei Millimeter pro Jahr
Mit Satelliten konnten Nasa-Forscher jetzt den Anstieg der Meere präzise messen. In den letzten zwölf Jahren stieg das Wasser jährlich um drei Millimeter, in den 40 Jahren zuvor waren es nur knapp zwei Millimeter pro Jahr. Ursache sind steigende Temperaturen.
24.07.2005 Treibstoff aus der Biotonne
Nach Biodiesel und Erd- oder Flüssiggas füllt Ford jetzt eine weitere Alternative in den Tank: Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen. Weil das in Schweden gut funktioniert, kommen im August die ersten Autos auch nach Deutschland. Nur an Tankstellen fehlt es noch
31.07.2005 Deutsche Bank empfiehlt Bioenergie Die erneuerbaren Energien kommen hoch hinaus. Sicher ist es auch den hohen Ölpreisen zuzurechnen, dass sich ein erhebliches Medieninteresse an Bioenergie einstellt, ist sie doch bisher die einzige speicherbare Energieform, mit der sich Autofahren, Heizen und Strom erzeugen lässt.
31.07.2005
Grönland Eis schmilzt schneller als erwartet Unabhängige Forscher an Bord des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise haben eine dramatische Entdeckung gemacht: Der Kangerdlugssuaq-Gletscher an der ostgrönländischen Küste hat seine Fließgeschwindigkeit innerhalb eines Jahrzehnts fast verdreifacht. Ein Vergleich mit Satellitenaufnahmen ergab für das Jahr 1996 eine Geschwindigkeit von fünf Kilometern im Jahr. Mittlerweile sind es fast 14 Kilometer - ein Anstieg, der deutlicher als erwartet auf eine Klimaerwärmung hinweist.
14.08.2005 Chefvolkswirt der Deutschen Bank für konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien  Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, mahnt dazu, den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. Auf einer Pressekonferenz der Informationskampagne für Erneuerbare Energien in Berlin sagte Walter: „Mir scheint die langfristige Versorgungssicherheit wichtiger zu sein als die kurzfristige Illusion eines etwas günstigeren Energiepreises. Wer auf die Erneuerbaren Energien als vermeintlichem Preistreiber eindrischt, sucht nur ein Alibi.“ Damit reagierte der renommierte Volkswirt auf Vorwürfe, die Erneuerbaren Energien seien schuld am hohen Strompreis.
14.08.2005 Erstmals 11 Prozent Ökostrom in Deutschland Windkraft, Wasserkraft sowie Energie aus Sonne und Biomasse lieferten im ersten Halbjahr 2005 in Deutschland 11 Prozent der insgesamt verbrauchten Strommenge. Die erneuerbaren Energien bleiben auf dem Vormarsch.2004 wurde in Deutschland knapp 10 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Das bedeutet einen Anstieg um 13 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2004. Die Windkraft lieferte mit 15,1 Milliarden Kilowattstunden etwa die Hälfte des Stroms aller Erneuerbaren. Der Anstieg des Windstroms lag bei 19 Prozent.
14.08.2005 Die Top-Ten der Klimasünder
Länder            CO2-Emissionen 2003
in Millionen Tonnen
      
Veränderungen
gegenüber 1990 in Prozen
t
USA 5672 + 17,4
China 3720 + 62,5
Russland 1514 -34,9
Japan 1216 + 16,0
Indien 1087 + 83,3
Deutschland 844 -14,6
Canada 553 + 28,2
Großbritannien 531 -6,6
Südkorea 465 +105,7
Italien 456 + 13,4
14.08.2005 Stiftung Warentest vergibt gute Noten für Holzpellet-Zentralheizungen In der Augustausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht die Stiftung Warentest ihre Ergebnisse der Prüfung von Holzpellet-Zentralheizungen. In den vergangenen Monaten wurden mit finanzieller Unterstützung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) 10 Pelletzentralheizungen mit einer Nennleistung von rd. 15 kW untersucht. Im Fokus der Prüfung standen die Energieausnutzung, die Sicherheit und Verarbeitung der Heizkessel sowie die Handhabung und die Umwelteigenschaften
01.11.2005 Klimawandel bedroht Europa
02.11.2005 Neue Berechnungen über die Zukunft des Weltklimas zeichnen ein noch dunkleres Bild als bisherige. Forscher prophezeihen gewaltige Temperaturanstiege, schmelzendes Eis und steigende Meere. Und das, obwohl das Berechnungsmodell eher konservativ ist.
06.11.2005 Sonnenenergie billiger als Öl und Gas durch neuartiges Solarthermie-System
06.11.2005 Biowasserstoff als erneuerbare Energie der Zukunft: BMBF-Projekt unter RUB-Federführung startet
06.11.2005 Canon verpasst seinen Produkten Brennstoffzellen
06.11.2005
Wasserstoff-Ionen beim Wandern erwischt
06.11.2005 Weltrekord für Brennstoffzellen-Busse: Eine Million Kilometer-Marke übertroffen
06.11.2005 Smart Fuel Cell präsentiert die erste kommerzielle Brennstoffzelle der Welt im Automobil. Die SFC A50 Brennstoffzelle des Unternehmens kommt ab sofort serienmäßig in den Wohnmobilen der gehobenen „S-Klasse“ von Hymer zum Einsatz. Die Brennstoffzelle versorgt dabei das Bordstromnetz des Wohnmobils autark mit Strom.
13.11.2005 Die Kosten für Strom aus Erneuerbaren Energien sind in diesem Jahr erstmals gesunken, sein Anteil am Energiemix ist hingegen in der gleichen Zeit um mehr als zwanzig Prozent gewachsen.
Das geht aus einem aktuellen Papier des Bundesumweltministeriums hervor. Demnach kostet die Förderung für Strom aus Erneuerbaren Energien in diesem Jahr 58 Millionen Euro weniger als im Jahr 2004. Ingesamt beläuft sich die Förderung Erneuerbarer Energien auf 2.422 Millionen Euro. Damit hat sich der Anteil des Stroms, der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet wird, in den vergangenen 12 Monaten von 8,48 Prozent auf voraussichtlich 10,68 Prozent erhöht.
13.11.2005 Spaniens Regierung hat ihren ursprünglichen Plan, bis 2011 etwa 13 Gigawatt Windkraft zu installieren, revidiert. Nun sollen, so sieht es der "Plan de Energias Renovables" vor, bis 2010 bereits 20 Gigawatt (oder 20.000 Megawatt) installiert werden.
Nicht nur in Deutschland, Dänemark oder Indien, sondern auch in Spanien ist Windenergie die zur Zeit erfolgreichste aller erneuerbaren Energiequellen. In den letzten Jahren wurde Spaniens Windkraft von 2000 auf 7000 Megawatt  massiv ausgebaut. Die Biomasse soll bis 2010 von 344 Megawatt auf 2000 zulegen und die Photovoltaik und die Hochtemperatur-Solarthermie von 37 auf 900 Megawatt.
Die spanischen Energieverbraucher zahlen für diesen Ausbau etwa fünf Milliarden Euro, sagt der Industrieminister. Das sind 0,6 Prozent der Stromkosten eines Jahres. Von 1997 bis 2003 war der Anteil der erneuerbaren Energien in Spanien zurückgegangen. Aber seit 2003 steigt er wieder. Das verlangt auch das Kyoto-Protokoll, wo sich Spanien verpflichtet hat, gegenüber 1990 bis 2012 die CO2-Emissionen um 15 Prozent zu reduzieren. In Wirklichkeit aber sind sie bis 2004 um 40 Prozent gestiegen. Jetzt sollen die erneuerbaren Energien helfen.
Spanien ist ähnlich wie Deutschland zu 80 Prozent seiner Energieversorgung abhängig vom Import. Bis 2010 will Spanien 30 Prozent seines Stroms und 12 Prozent seiner Gesamtenergie aus erneuerbaren Quellen gewinnen.
20.11.2005 Beim Auto der Zukunft schaut alle Welt auf den Hybridantrieb. Doch die Brennstoffzelle ist noch nicht abgehakt. Im Gegenteil: Fortschritte bei der Entwicklung machen die "kalte Verbrennung" von Wasserstoff endlich greifbar.
20.11.2005 Die Vereinten Nationen legen die bisher umfassendste Untersuchung zum Ausstoß von Treibhausgasen vor - und das Ergebnis ist niederschmetternd. Anstatt zu sinken, werden die Emissionen der Uno-Prognose zufolge drastisch steigen
20.11.2005 Was steht im Koalitionsvertrag zum Thema Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Ökosteuer?Im rot-schwarzen Koalitionsvertrag steht zum Thema Erneuerbare Energie folgendes: Ein wichtiges Element unserer Klimaschutz- und Energiepolitik ist der ökologisch und ökonomisch vernünftige Ausbau der erneuerbaren Energien
20.11.2005 Schwarz-Rot zerstört Hoffnungen der Landwirte auf Zukunft als Energiewirte. Zum heutigen Bericht der Süddeutschen Zeitung, wonach die Koalition vereinbart habe, die Steuerbefreiung auf Biokraftstoffe ab dem kommenden Jahr zu beenden, erklärt Hans-Josef Fell MdB, Energieexperte der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen und Vizepräsident von Eurosolar: Die Besteuerung von Biokraftstoffen ist nichts anderes als eine Erhöhung der Spritsteuer zugunsten der Interessen der Mineralölwirtschaft
20.11.2005 Schilfgras-Kraftwerk in England

+ 18.11.2005 + Die "Drax Power Station" bei Selby in Yorkshire ist das größte und effizienteste Kohlekraftwerk im Vereinigten Königreich. Hier werden sieben Prozent Stroms für ganz England produziert.

Soeben hat "Drax" angekündigt, künftig 500.000 Tonnen Trocken-Biomasse pro Jahr einzusetzen, um die CO2-Emissionen zu senken. Die Biomasse wird aus Restholz und hauptsächlich über C4- Schilfgras (Miscanthus) gewonnen. "Bical Energy", Europas größte Entwickler und Anbauer von C4-Schilfgras, hat ebenfalls bekanntgegeben, dass eine lokale Anbaugruppe 100.000 Tonnen Schilfgras pro Jahr ab 2010 an "Drax" liefern könne.
 
Das Schilfgras soll in der Nähe des Großkraftwerkes schon ab 2006 zunächst auf einer Fläche von 10.000 ha angebaut werden. David Croxton, Managing Direktor von "Bical Energy", sagte: "Der jetzt beginnende Miscanthus-Anbau ist ein wichtiger Meilenstein in der beginnenden Partnerschaft zwischen Bauern, Produzenten von erneuerbaren Energien und von großen Kraftwerken."
20.11.2005 Toyota vorn

+ 14.11.2005 + Toyota hat inzwischen mit seiner Hybridtechnik die Konkurrenz aus Europa und USA klar abgehängt. In den USA ist der Toyota "Prius" bereits ein Kultauto und in Europa wird er es.

"Auf diesem Gebiet hat Toyota mindestens sechs Jahre Vorsprung", so Ferdinand Dudenhöffer, Professor Center Auto motive Research der Fachhochschule Gelsenkirchen. Der Auto-Professor fügt hinzu: "Und Hybrid ist ein Trend, an dem kein Autohersteller mehr vorbeikommt."
 
Dudenhöffer prognostiziert, dass bis 2010 über zwei Millionen Hybridfahrzeuge pro Jahr verkauft würden, 2015 bereits fünf Millionen. Die Hybridtechnologie, eine Kombination eines Benzin- und Elektromotors, wurde bereits 1972 an der Fachhochschule Aachen erfunden, aber die deutschen Autobauer taten sie als "grüne Spinnerei" ab. Jetzt macht Toyota in Japan die Geschäfte mit dieser interessanten, umweltfreundlichen Zukunftstechnologie aus Deutschland. Die deutschen Autobauer haben auf die Weiterentwicklung des Dieselmotors gesetzt, aber selbst dabei vergessen, den Dieselrußfilter einzubauen.
 
Jetzt wollen sie alle rasch das japanische Hybridauto nachbauen. Sie sind gut beraten, wenn sie statt der japanischen Kombination Benzin- mit Elektromotor jetzt die Kombination Diesel-Elektro entwickeln würden, denn Dieselsprit kann einfach durch Biodiesel ersetzt werden. Wer dies als erster versteht, wird global das erste Null-Emissions-Autos serienmäßig auf den Markt bringen können und weltweit die Geschäfte von morgen machen.
 
Toyota-Chef Katsuaki Watanabe: "Künftig entscheiden die Umweltvorteile beim Kauf eines Autos." Für BMW, Daimler und Volkswagen ist diese Sprache immer noch eine Fremdsprache. Sie werden es zu spüren bekommen. Toyota stellte jetzt auch seine oberen Segmente und seine Sportwagen auf das Hybridsystem um. 
24.11.2005 Noch nie in den letzten 650.000 Jahren war mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre als heute. Das fanden Forscher bei der Analyse eines Eisbohrkerns aus der Antarktis heraus. Fest steht auch: Weniger CO2 bedeutet kälteres Klima
27.11.2005

Koalition fördert reine Biokraftstoffe weiter steuerlich

+ 22.11.2005 + Union und SPD wollen reine Biokraftstoffe entgegen ihrer Koalitionsvereinbarung nun doch weiter steuerlich fördern.
"Dies zeichnet sich nach Gesprächen zwischen den neuen Regierungsfraktionen klar ab", sagte der SPD-Energiepolitiker Hermann Scheer der "Berliner Zeitung". Reine Ökokraftstoffe wie Biodiesel, aber auch Bioethanol sollen demnach weiter von der Mineralölsteuer befreit bleiben. Ursprünglich hatten Union und SPD vereinbart, die bisherige Steuerbefreiung zu streichen und durch einen Beimischzwang zu ersetzen. Dies hatte bei Landwirten und Branchenverbänden scharfen Protest hervorgerufen.
 
Scheer zufolge sollen Biokraftstoffe in Reinform wie bisher von der Mineralölsteuer in Höhe von 47 Cent je Liter befreit werden. Dies sichert Biodiesel an den Zapfsäulen gegenüber normalem Diesel einen Preisvorteil zwischen zehn und zwanzig Cent je Liter. Mit der Mineralölsteuer sollen dagegen künftig diejenigen Biokraftstoffe belegt werden, die regulären Kraftstoffen beigemengt werden.
 
Auch der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel betonte, dass reiner Ökokraftstoff vorteilhaft für die Umwelt sei und deswegen von der Mineralölsteuer befreit sein müsse. Die Steuer werde nur auf die beigemischten Mengen anfallen. Auf diese Linie habe sich die Bundestagsfraktion von CDU und CSU in ihrer Sitzung am vergangenen Sonntag verständigt.
27.11.2005 CO2 auf höchstem Stand seit 650.000 Jahren
Die Zahl ist alarmierend: Die derzeitige Kohlendioxid-Konzentration von 380 ppm (parts per million) liegt bereits 27 Prozent über dem höchsten aufgezeichneten Stand der vergangenen 650.000 Jahre. Das ergab die Analyse eines Bohrkerns, den ein internationales Wissenschaftlerteam aus dem tiefen Eis der Antarktis gewonnen hatte
01.12.2005 Golfstrom hat sich stark abgeschwächt
Es ist eines der Horrorszenarien, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel immer wieder benannt werden: Der Golfstrom, Nordeuropas Warmwasserheizung, könnte versiegen. Messdaten zeigen jetzt erstmals, dass er tatsächlich an Kraft verliert.
18.12.2005 Liebe Besucher von Herzo-Agenda21, als Katzenfreund muss ich diese Seite veröffentlichen. 

+ 18.12.2005 + Millionen Hunde und Katzen werden in China totgeknüppelt, ausgeblutet und mit Drahtschlingen erdrosselt, um aus ihrem Fell Besätze und Firlefanz zu machen.  Wenn Sie Pelz tragen, können Sie niemals sicher sein, in wessen Haut sie da stecken.

Und in diesem Land sieht die deutsche Industrie ihre Zukunft !!!

Zeig mir wie Du mit Tieren umgehst und ich sage Dir wer Du bist.

Wer mit Tieren so umgeht geht mit Menschen nicht viel besser um !!!

01.01.2006 Erneuerbare Energien waren in den vergangenen zwölf Monaten Innovationskraft und Wachstumsmotor für Deutschland", resümiert Dr.Simone Peter, Leiterin der Informationskampagne für Erneuerbare Energien in Berlin, das Jahr 2005.
Für die Biogas-Branche geht ein sehr erfolgreiches Jahr zu Ende. Die elektrische Leistung der in Deutschland installierten Anlagen konnte um 200 Megawatt auf nun 450 MW elektrischer Leistung nahezu verdoppelt werden.
04.01.2006 Die globale Erwärmung könnte das Weltklima abrupt kippen lassen. Untersuchungen des Meeresbodens haben ergeben, dass steigende Temperaturen vor Millionen Jahren schon einmal die Strömungen der Ozeane durcheinander gebracht haben. Grund für die Hitzewelle: Treibhausgase.
08.01.2006 EnBW klar für erneuerbare Energien
08.01.2006 Der Streit um einen höheren Erdgaspreis zwischen Russland und der Ukraine hat in Deutschland die Frage nach der Abhängigkeit von Energieimporten aufgeworfen. Nach einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap sprechen sich 81 Prozent der Bürgerinnen und Bürger für den verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien aus
08.01.2006 Der Einsatz Erneuerbarer Energien in Deutschland hat im Jahr 2005 Erdgas im Wert von 1,2 Milliarden Euro eingespart. Nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) haben Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie im vergangenen Jahr insgesamt Energieimporte (Öl, Gas, Kohle, Uran) im Wert von über 3 Milliarden Euro vermieden.
22.01.2006 Toyota baut zur Zeit die umweltfreundlichsten und besten Autos der Welt und schickt sich deshalb 2006 an, der größte Autobauer der Welt zu werden - also den heutigen Weltmarktführer General Motors (USA) auf Platz zwei zu verweisen.
22.01.2006 Deutsche Gasversorger wollen mehr Biogas
Alles, was das Erdgas kann, kann das Biogas auch - aber ohne Klimaschäden. Zudem ist Biogas eine heimische Ressource während Erdgas überwiegend importiert wird - hauptsächlich aus Russland, was zu Abhängigkeiten führt. Die Ukraine hat es soeben schmerzlich erlebt.
22.01.2006 Landwirtschaft macht Energie: Strom und Wärme aus Biomasse
Aufbruchstimmung bei Landwirten in Deutschland: Seit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor zwei Jahren investieren immer mehr Landwirte in Biogasanlagen und bauen – mit staatlicher Unterstützung – nachwachsende Rohstoffe wie Raps, Mais oder Getreide an.
22.01.2006 Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in Berlin begrüßt eine neue Studie des Bundesumweltministeriums zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2020. Demnach kann Strom aus Erneuerbaren Energien bis dahin einen Anteil von 25 Prozent am Elektrizitätsmarkt erreichen. Die Studie wurde vom Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in Berlin vorgestellt.
31.01.2006 Der Tagesspiegel: Vattenfall: Erneuerbare Energien haben Anstieg der
Strompreise gebremst

Berlin (ots) - Berlin - Ohne die erneuerbaren Energien wäre der Preisanstieg des Stromversorgers Vattenfall Europe noch deutlich höher ausgefallen. Das sagte eine Unternehmenssprecherin dem `Tagesspiegel` (Mittwochausgabe). `Die Beschaffungskosten für regenerativen Strom haben sich nicht so stark erhöht wie die für konventionellen Börsenstrom`, erklärte die Sprecherin. Vor allem die gestiegenen Gaspreise hätten den Strompreis an der Energiebörse EEX
in die Höhe getrieben. Diese Teuerung müsse nun an die Kunden weiter gegeben werden. Der Preis für Strom aus Wind, Wasser und Sonne sei dagegen weniger stark gestiegen. In Berlin verteuert sich deshalb der Ökostrom-Tarif `Öko Pur` für
einen durchschnittlichen Verbraucher lediglich um 2,8 Prozent. Der Standardtarif `Berlin Klassik` soll hingegen um 5,8 Prozent teurer werden. Noch höher fällt der durchschnittliche Preisanstieg bei den Tarifen `Klassik Plus` mit 7,6 Prozent und `Multiconnect` mit 8,0 Prozent aus.
31.01.2006 Blair warnt vor dramatischem Klimawandel

Die Folgen des Klimawandels sind möglicherweise noch dramatischer als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine umfassende Sammlung von Studien britischer Forscher. Großbritanniens Premier Tony Blair äußerte sich im Vorwort des Berichts höchst besorgt
.
05.02.2006 Energieinstitut: 2006 Schluss mit billigem Öl
Das "Institute on Energy and Man" erwartet, dass ab 2006 Schluss ist mit der billigen Ölförderung. Der Zeitpunkt  der Weltförderspitze werde in diesem Jahr erreicht. Der Ölpreis werde enorm steigen.
Am längsten, so das Institut, werden die Saudis durchhalten, nämlich bis 2017. Matthew R. Simmons ist Investmentbanker in Houston und gehörte zum engsten Beraterstab von US-Vize-Präsident Dick Cheney. Seine Stimme zählt in der Erdölwelt. Entsprechend schlug sein Buch "Twilight in the Desert" wie eine Bombe ein. Über 200 biologische Studien, meist schwer zugängliche Arbeiten der saudischen Erdölgesellschaft Aramco, hat er durchgearbeitet, um Aufschluss über die tatsächlichen Reserven des Erdölhoffnungslandes Saudi Arabien zu erlangen.Simmons kommt zu dem Schluss, die Saudis hätten die Weltöffentlichkeit brutal hinter das Licht geführt. Er vermutet auf Grund seiner Arbeiten, dass die Saudis nur über 30 Prozent der ausgewiesenen Reserven verfügen und in der Realität nur 15% davon nutzbar sein werden, da sie derzeit ihre Felder mit rücksichtsloser Gewalt derart intensiv auspumpen, dass die Felder Schaden erleiden.Damit müssen alle Prognosen über Welterdölvorräte neu geschrieben werden und der Höhepunkt der Weltförderung sei bereits überschritten. Somit wird die Nachfrage sehr rasch das Angebot übersteigen und alle Uhren laufen anders. Zu erwarten ist nach Simmons ein Ölpreis von 250 Dollar pro Barrel.
19.02.2006 Erneuerbare-Energien-Jahr 2005: Alle Erwartungen übertroffen!
Die Erneuerbare-Energien-Branche entwickelt sich zu einem Schwergewicht der deutschen Wirtschaft. Mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent auf 16 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres hat die Branche 2005 erneut alle Erwartungen übertroffen. Mittlerweile wurden 160.000 Arbeitsplätze in dem Bereich geschaffen
19.02.2006 Grönlands Eispanzer schrumpft schneller als befürchtet
Schmelzwasser und ins Meer stürzende Eisbrocken lassen die Gletscher Grönlands schrumpfen - und zwar schneller als gedacht. Die Schmelzwassermenge verdoppelte sich in den letzten fünf, die Menge abgebrochenen Eises in den letzten zehn Jahren
19.02.2006 Biogasanlagen im Vergleich
Mit "Ergebnisse des Biogas-Messprogramms" können Interessierte jetzt erstmals verschiedene Biogasanlagen untereinander vergleichen.
19.02.2006 160.000 Arbeitsplätze in der Erneuerbare-Energien-Wirtschaft
Der Einsatz Erneuerbarer Energien in Deutschland hat den Arbeitsmarkt stärker stimuliert, als bislang angenommen. Das übertrifft die Zahl der Arbeitsplätze der bisherigen Schätzungen für 2004 um zwanzig Prozent.
19.02.2006 Mehr Biokraftstoff in Europa
Die Europäische Kommission hat eine Strategie zur Förderung der Erzeugung von Kraftstoffen aus landwirtschaftlichen Rohstoffen vorgelegt.
19.02.2006 Erneuerbare Energien haben volkswirtschaftlichen Nutzen in Milliardenhöhe
Die immer neuen Ölpreisrekorde in den Jahren 2000 bis 2004 haben die Volkswirtschaften der Europäischen Union 400 Milliarden Dollar gekostet. Das rechnete der Wirtschaftswissenschaftler Shimon Awerbuch von der britischen University of Sussex den Teilnehmern der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien in Berlin vor.
28.02.2006 Auf dem Höchstleistungsrechnersystem des Deutschen Klimarechenzentrums haben die Klimaforscher des MPI-M mit ihrem komplexen Klimamodell berechnet, dass die globale Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um vier Grad steigen und der Meeresspiegel durchschnittlich um bis zu 30 Zentimeter ansteigen könnte. Im Sommer rechnen die Wissenschaftler unter bestimmten Bedingungen mit dem vollständigen Abschmelzen des Meereises in der Arktis. Für Europa wird eine Zunahme von trockeneren und wärmeren Sommern erwartet, aber auch mehr extreme Hochwasserereignisse durch Starkniederschläge
05.03.2006 Die Winter in Europa werden ungemütlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute vorgestellter Klimareport des WWF.
05.03.2006 Bislang hatte die EU vorgesehen, dass bis 2010 dem normalen Benzin 5,75 Prozent Biosprit beigemischt werden soll. Der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel will diesen Bioanteil aber bis 2010 auf 10 bis 20 Prozent erhöhen.
05.03.2006 Die Europäische Union hat ein millionenschweres Forschungsprojekt zur Erprobung von Brennstoffzellenfahrzeugen in städtischen Regionen gestartet
12.03.2006 Auf der Internetseite der deutschen BP gibt es ab 6. März 2006 einen so genannten CO2-Rechner: Wie auf einem Taschenrechner kann jeder für seinen Haushalt schnell und unkompliziert herausfinden, wie viel Kohlendioxid (CO2) er im Jahr erzeugt. Man gibt in einen bereits vorformulierten Fragebogen online die Angaben zu seinem Energieverbrauch ein und erhält dann seinen persönlichen "CO2-Fußabdruck". Besonderen Spaß macht das Ausrechnen im Vergleich mit anderen - wer hat den niedrigsten Wert, wo liegt das größte Einsparpotenzial?
14.03.2006 Der Kohlendioxid-Gehalt in der Erdatmosphäre ist so hoch wie seit mindestens einer Million Jahren nicht mehr. Und die Konzentration des Treibhausgases steigt weiter, wie globale Messungen zeigen.
26.03.2006 Schon heute gewinnt Schweden 25 Prozent seiner gesamten Energie aus erneuerbaren Quellen, Finnland 21 Prozent, Österreich 22 Prozent und Dänemark 14 Prozent - aber Deutschland nur vier Prozent. Was machen die Skandinavier und Österreicher besser? Warum sind sie weiter als Deutschland?
26.03.2006 Die erneuerbaren Energien werden günstiger und besser. Ihr Jahresumsatz ist 2005 um 30 Prozent gewachsen. Gutes Wachstum mit gutem Gewissen. Welche andere Branche bietet diese idealen Voraussetzungen?
26.03.2006 Jetzt sieht die alte Energiewirtschaft plötzlich sehr alt aus. Kurz vor dem Gipfel im Kanzleramt am 3. April haben die Verbände der erneuerbaren Energien angekündigt, in den nächsten 15 Jahren 200 Milliarden Euro in Sonnenenergie, Windenergie, Bioenergie sowie in Wasserkraft und Erdwärme investieren zu wollen.
26.03.2006 Vor 125.000 Jahren ließen schmelzende Polkappen den Meeresspiegel um vier bis sechs Meter steigen. Noch in diesem Jahrhundert könnte sich Ähnliches ereignen, ergab eine neue Computersimulation. Ganze Inseln und Küstenstriche würden zum Raub der Meere werden
26.03.2006 Riesenwirbel um die Erdbebengefahr in Norddeutschland: Eine Studie besagt, dass die Gasförderung starke Erdstöße auslöste. Die zuständige Bundesanstalt dementiert inzwischen diese Erkenntnis ihrer eigenen Experten. Unabhängige Forscher werfen der Behörde vor, vor allem den Interessen der Industrie zu folgen.
24.04.2006 VW baut Hybridautos in Brasilien Ab 2007 will VW nachmachen, was Toyota seit Jahren vormacht: Hybrid-Autos bauen.
In Sao Paulo sollen dann nur noch Fahrzeuge mit Hybrid-Technik hergestellt werden. Das heißt Autos, in denen ein Elektromotor, kombiniert mit herkömmlichem Motor, läuft.  In Brasilien werde die komplette Produktion auf Hybrid-Technik umgestellt, teilte der Marketing-Chef von VW do Brasil, Paulo Kakinoff, mit. Die künftigen VW-Autos sollen fortschrittlicher als die von Toyota sein, denn der Motor neben dem Elektromotor kann sowohl mit Ethanol, Benzin oder einer Mischung aus beiden Kraftstoffen gefahren werden. Der Elektromotor macht den Strom selbst aus der Brennenergie des Fahrzeuges.
24.04.2006 Detailliert wie nie zuvor hat ein Hamburger Supercomputer das künftige Klima Deutschlands errechnet. Fazit: Die Profiteure der Erwärmung leben im Norden.
30.04.2006 Altbausanierer können auf günstigere KfW-Kredite umsteigen
Planungsbüro Archinea informiert über möglichen Kreditwechsel innerhalb des CO2-Gebäudesanierungsprogramms und des Wohnraummodernisierungsprogramms
30.04.2006 Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE stellt auf der Hannover-Messe Solarmodule mit Farbstoffsolarzellen aus.
Anders als bei herkömmlichen Solarzellen wandelt ein organischer Farbstoff Licht in Strom um. Die Herstellung geschieht durch einfachen Siebdruck und bietet ungewöhnliche Gestaltungsmöglichkeiten. „In Verbundprojekten mit der Industrie haben wir Materialien und Herstellung optimiert“, so Dr. Andreas Hinsch, Projektleiter am Fraunhofer ISE. „Jetzt geht es um die Erkundung eines Marktes, der auf die speziellen Vorteile von Farbstoffsolarzellen zugeschnitten ist. Dazu suchen wir Partner, die in erste Testanlagen und Demonstrationsprojekte investieren wollen.“
30.04.2006 Die Loick AG, Dorsten, hat nun für eine bestehende Biogasanlage dem Unternehmen Aqua Society GmbH, Herten, den Auftrag zur Errichtung eines Aggregates erteilt, welches aus der Niedertemperatur-Abwärme des Biogas-BHKW erneut Strom produzieren soll. Das BHKW weist eine elektrische Leistung von 350 kW auf.
07.05.2006 Virtuelles Institut von DLR und Uni Stuttgart soll Hybrid-Kraftwerk entwickeln
12.05.2006 Brennstoffzellen versorgen erste Wohnviertel In Krefeld wird erstmals in Europa getestet, ob eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle dauerhaft eine Wohnsiedlung mit Strom und Wärme versorgen kann
12.05.2006 Ein neuartiges Solarmodul der US-Spezialunternehmen Prism Solar Technologies, das seit Kurzem als Prototyp vorliegt, nutzt die Holographie-Technik, um das Licht zu bündeln
12.05.2006 Solarcentury, ein britisches Unternehmen, das auf den britischen Inseln als führend im Bereich Photovoltaik und Solarthermie gilt, hat vor kurzem eine Neuentwicklung für innovative Hausbauer auf den Markt gebracht.
12.05.2006 Beimischungsquote statt Steuerermäßigung für Biokraftstoffe ist eine grundlegend falsche Weichenstellung
12.05.2006 Wachsen mit der Sonne Die Installationsfirma Iliotec Solare Energiesysteme in Weiden/Oberpfalz  ist ein Musterbeispiel für den Erfolg eines mittelständischen Betriebes, der mit der Sonne arbeitet, wächst und Geld verdient.
12.05.2006 Planzenöl-Brenner zur umweltgerechten Wärmeerzeugung mit Pflanzenöl
21.05.2006 Wer bekommt nasse Füße, wenn die Klimaerwärmung die Meere anschwellen lässt? "Flood", eine Erweiterung für Google Maps, macht eindrucksvoll deutlich, welche Gebiete im Meer versinken würden. Auch Experten loben das Programm - als Spielerei für Laien
21.05.2006 Brasilien: Mobil ohne fossil  Zwei Drittel aller neu zugelassenen PKWs in Brasilien fahren mit Pflanzensprit. Brasilianer sparen damit beinahe die Hälfte der Treibstoffkosten.
18.06.2006 Das Europäische Parlament möchte dreimal mehr Geld für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz ausgeben als bislang
18.06.2006 Gemeinsam mit SunTechnics hat B.A.U.M. jetzt auch ein Konzept entwickelt für diejenigen Unternehmen, die nicht selbst in eine Solaranlage investieren möchten: Grundidee der „Solarpartnerschaft“ ist, dass das Unternehmen lediglich das Firmendach zur Verfügung stellt, während die Mitarbeiter des Unternehmens die Solaranlage über Kapitaleinlagen finanzieren. Für die Mitarbeiter ist dies eine hoch rentierliche Sparanlage/Altersvorsorge, für das Unternehmen gleichzeitig eine Aktion zur Steigerung der Identifikation mit dem Unternehmen ganz im Sinne eines gemeinschaftlichen Projekts zur Nachhaltigkeit. 
18.06.2006 Nach der KfW hat nun auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) seine Förderungen für erneuerbare Energien gekürzt.
Das betrifft vor allem Hausbesitzer, die künftig mit Sonne oder Holz heizen wollen. Eine umfassende Beratung über alle derzeit gültigen Förderprogramme bietet eza! im Internet mit seiner Förderdatenbank unter www.eza-foerderung.de
18.06.2006
Der Klimawandel hat einen neuen Brennpunkt: Auf Spitzbergen und seinen Nachbarinseln ist das Frühjahr bis zu 13 Grad wärmer als normal. Im Zusammenwirken von natürlichen Wetterschwankungen und Erderwärmung sind sogar noch größere Temperaturextreme möglich.
18.06.2006 Der Klimaforscher Michael Mann war kurz das Maskottchen der Warner - und die Zielscheibe der Leugner eines menschgemachten Klimawandels. Längst belegen bessere Daten die beispiellose Erwärmung, sagt eine Studie für den US-Kongress. Doch auch Klima-Skeptiker schlachten das Papier aus.
18.06.2006 Energie, Strom und Wärme aus Energiepflanzen und Kuhfladen Das erste deutsche Bioenergiedorf Jühnde im Landkreis Göttingen macht Schule
18.06.2006 Niedersachsen ist in Deutschland bei Biogas führend. Aus der Vergärung von pflanzlichen Rohstoffen wird schon lange Strom und Wärme erzeugt - jetzt auch Treibstoff für Fahrzeuge. Das niedersächsische Dorf Jühnde nützt die Gülle von Schweinen und Kühen, um klimaneutral Strom zu erzeugen. Beim Wachsen holen Pflanzen und Bäume genau so viel Kohlendioxid aus der Luft wie beim Verbrennen oder beim Vergasen freigesetzt wird.
02.07.2006 Bisher hat die US-Regierung das Treibhausgas Kohlendioxid nicht einmal als Luftschadstoff anerkannt. Jetzt hat George W. Bush die globale Erwärmung als "ernsthaftes Problem" bezeichnet - ein bedeutender Schritt für den US-Präsidenten
02.07.2006 Mit seiner Kino-Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" über die globale Erwärmung findet Al Gore sogar Gnade in den Augen kritischer Klimaforscher: Sie finden das populärwissenschaftliche Stück des ehemaligen US-Vizepräsidenten erstaunlich akkurat
23.07.2006 Um die Wasserstoff-Technologie ist es in letzter Zeit ruhiger geworden, doch DaimlerChrysler setzt weiterhin stark auf die Entwicklung des emissionsfreien Antriebs. Den aktuellen Forschungsstand der Stuttgarter demonstriert der Prototyp Mercedes F 600 HY Genius
23.07.2006 Gesundes Wohnen durch richtiges Heizen und Lüften
23.07.2006 Biobetrieb hat eine Datenbank jener PKW entwickelt die auf Pflanzenölbetrieb umgerüstet werden können.
30.07.2006 Jetzt ist der "Treibhauseffekt" auch in den Schweitzer Alpen direkt zu sehen.
30.07.2006 Revolutionäre Entwicklungen in der Photovoltaik
30.07.2006 + 28.07.2006 + Am Donnerstag dieser Woche war Solarstrom erstmals preiswerter als Atom-, Gas- oder Kohlestrom an der Leipziger Strombörse. Strom aus Windrädern war bereits im Februar 2006 erstmals billiger als konventioneller Strom.
30.07.2006 stern-Studie: Über sechs Millionen Deutsche wären bereit, für Ökostrom mehr zu bezahlen
30.07.2006 Bruchsal realisiert erstes großes Erdwärmekraftwerk
21.08.2006 Ist der Klimawandel und damit der Mensch mitschuldig an der Hurrikan-Rekordsaison 2005? Seit der "Katrina"-Katastrophe von New Orleans haben Experten darüber gestritten. Jetzt halten zwei US-Forscherteams die menschliche Mitverantwortung für bewiesen.
24.08.2006 Neue Energiepflanze mit hohem Potenzial
27.08.2006 Die Hybrid-Technik beim Auto, das heißt die Kombination eines Elektromotors mit einem herkömmlichen Ottomotor, ist 1972 an der Hochschule Aachen erfunden und entwickelt worden.
27.08.2006 Der Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch wird nach Angaben des BEE im Jahr 2006 voraussichtlich 11 Prozent betragen. Das entspricht mehr als beispielsweise dem gesamten Energieverbrauch von Staaten wie Dänemark oder Irland. Die Kosten für die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien gehen in diesem Jahr erstmals zurück
27.08.2006 In Sumatra ist die Entscheidungen für das weltweit bislang größte geothermische Kraftwerk gefallen
27.08.2006 Zerstört die Bundesregierung die Reinbiokraftstoffwirtschaft? „Why does your government destroy your successfull biodiesel market in Germany?“ Diese Frage mussten sich die Freunde des grünen Kraftstoffs auf ihren letzten Reisen nach China und Südafrika immer wieder anhören
27.08.2006 Die USA entdecken ihr grünes Gewissen
19.11.2006 Klima-Extreme verändern Deutschland
19.11.2006 Windstrom aus der Erde: In Niedersachsen soll ein neuartiges Speicherkraftwerk errichtet werden
19.11.2006 Private Haushalte gehen noch immer zu verschwenderisch mit Energie und Fläche um
19.11.2006

Nordsee erreicht Rekordtemperaturen

19.11.2006
Der weltweite Zuwachs von Kohlendioxid lag zwischen 2000 und 2005 bei 3,2 Prozent jährlich, während er von 1990 bis 1999 nur 0,8 Prozent erreicht hatte, wie Mike Raupach, der Vorsitzende der Kohlendioxid-Arbeitsgruppe innerhalb der ESSP berichtete. "Das ist ein sehr beunruhigendes Zeichen", sagte der australische Wissenschaftler
03.12.2006 Die Energieversorgung in kommunalen Liegenschaften verursacht jedes Jahr Energiekosten von weit über zwei Milliarden Euro –Tendenz steigend.
Deshalb ist Energiesparen für Kommunen - nicht nur in Zeiten knapper Haushaltskassen und steigender Energiepreise - besonders wichtig. Welche Möglichkeiten Kommunen haben, Kosten zu senken und sich unabhängiger von Preissteigerungen zu machen, hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Umweltministerium vorgestellt. Im Vordergrund der gemeinsamen Tagung stand die Steigerung der Energieeffizienz in kommunalen Gebäuden durch Contracting-Projekte und die Einführung von Gebäudeenergieausweisen.
03.12.2006
Nach der bisher umfassendsten Erhebung des Ökostromsegments in Deutschland, die die Fachzeitung Energie & Management (E&M) in den vergangenen Wochen vornahm, haben im Jahr 2005 mehr als 625.000 Privathaushalte und fast 42.500 Gewerbebetriebe Ökostrom geordert. Insgesamt betrug der Absatz mindestens 3,57 Milliarden Kilowattstunden an sauberem Strom. Gut 170 Energieversorger und Ökostrom-Anbieter hatten sich an der E&M-Umfrage beteiligt
10.12.2006 Vor 10 Jahren prognostizierten optimistische Forscher, dass Deutschland bis 2006 etwa 5.000 Megawatt Windkraftleistung installiert haben werde.
Die Prognose wurde um beinahe das Vierfache übertroffen. 2006 sind 19.300 Megawatt Windstrom am Netz. Das heißt: 6,8 Prozent des deutschen Stroms wird aus Wind gewonnen
10.12.2006 WLAN-Anlagen werden für empfindlichere Menschen immer mehr zu einer direkten Behinderung am Arbeitsplatz oder in Schule und Studium werden?
17.12.2006 Künftig soll im deutschen Südwesten einen Neubau nur errichten dürfen, wer erneuerbare Energien von vornherein einbaut. Damit ist Baden-Württemberg das erste Bundesland mit "eingebautem Klimaschutz" wie der CDU-Fraktionschef Stefan Mappus bekannt gab. Schon im nächsten Sommer soll die Vorschrift im Baurecht verankert werden
17.12.2006
 
Solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2,1 Gigawatt hält die Schweizer Bank Sarasin bis 2010 für möglichDie auf Vermögensverwaltung und Anlageberatung spezialisierte Bank untersucht in ihrer neusten Studie „Solarenergie 2006 — Licht- und Schattenseiten einer boomenden Industrie“ die aktuellen Marktverhältnisse und -aussichten der Photovoltaik- und Solarthermie-Branche. Eine eigenes Kapitel widmet sie solarthermischen Kraftwerken.
17.12.2006 Im globalisierten Wettbewerb wird es für Unternehmen immer wichtiger, der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Ein neuartiges Verfahren soll Mittelständlern dabei helfen, das eigene Potenzial für Innovationen besser zu erkennen.
26.12.2006 Mehr als die Hälfte des Stroms könnte umweltfreundlich in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden Eine konsequente Nutzung der bisher größtenteils noch ungenutzten Potenziale zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme hat der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) gefordert.
26.12.2006 Der Meeresspiegel könnte in den kommenden Jahrzehnten schneller steigen als bislang erwartet. Zu dieser Aussage kommt eine neue Studie des deutschen Ozeanexperten Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Anhand von Messdaten des 20. Jahrhunderts wies der Forscher einen engen Zusammenhang zwischen der globalen Temperaturerhöhung und der Geschwindigkeit nach, mit der sich der Meeresspiegel erhöht: je wärmer es wird, desto rascher steigt der Meeresspiegel. Bleibt dieser für das 20. Jahrhundert gefundene Zusammenhang auch für die kommenden 100 Jahre gültig, könnte der globale Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um 50-140 cm steigen. Diese Ergebnisse wurden in der neuesten Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
26.12.2006

07.01.2007

Autobahnbau, Klimaschäden, Arbeitsplätze - in einer bisher einzigartigen Studie hat die Schweiz Kosten und Nutzen des Pkw- und Lkw-Verkehrs gegenübergestellt. Heraus kam: ein erhebliches Defizit. In Deutschland scheuen Politiker die Auseinandersetzung mit dem Thema

07.01.2007

Das Jahr 2006 war ein Rekordjahr für die Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland. Wind, Wasser, Sonne, Bioenergie und Erdwärme haben ihren Beitrag zur Energieversorgung stärker erhöht als je zuvor. Ihr Anteil am gesamten Endenergieverbrauch in den Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoffe ist im vergangenen Jahr auf 7,7 Prozent (2005: 6,8) angewachsen. Die Energiebereitstellung aus den unendlich vorhandenen Energieträgern wuchs auf über 200 Milliarden Kilowattstunden (2005: 175,7). Das entspricht rechnerisch dem Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauch von mehr als 10 Millionen Haushalten.

07.01.2007

In den nächsten Jahren soll in ganz Frankreich schrittweise Superethanol E85 (85% Ethanol, 15% Benzin) eingeführt werden.

14.01.2007

14.01.2007

Algen fristen bislang ein unscheinbares Dasein in unserer hochtechnisierten Welt. Außerhalb ihrer natürlichen Umgebung kommen sie bisher allenfalls in Wellness-Bädern oder im Sushi zum Einsatz. Doch jetzt stehen die glitschigen Gewächse vor einer Karriere als Biokraftstoff

14.01.2007

Das Bundesumweltministerium stellt in diesem Jahr 213 Millionen Euro zur Förderung von Solarkollektoren, Biomassekesseln und Geothermie-Anlagen zur Verfügung. Mit den Mitteln aus dem Marktanreizprogramm können Investitionen von rund zwei Milliarden Euro im privaten und gewerblichen Bereich ausgelöst werden. Die neue Förderrichtlinie legte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel soeben in Berlin vor

14.01.2007

Die Sonne liefert täglich Energie, die den Bedarf in Deutschland um etwa das 80-fache übersteigt. Sie ist eine schier unerschöpfliche Energiequelle. Doch ihre Wärme zu nutzen, ist immer noch vergleichsweise teuer. Hohe Produktionskosten führten bislang dazu, dass sich viele Hersteller nicht für die wirkungsvollere Solaranlagentechnik aus Vakuumröhren entschieden, sondern günstigere sogenannte Flachkollektoren produzierten.

04.02.2007

Orkan und Sturmflut haben riesige Mengen Sand ins Meer gespült. Alleine vor Sylt fehlen 700.000 Kubikmeter - und bis zu 50 Metern Strandbreite. Experten warnen: Es war kein übermäßig starkes Unwetter, und doch brandet die Nordsee schon gegen das Fundament der Inseln.

04.02.2007

04.02.2007

Sydney - Die Prognosen für den Rest der Welt klingen derzeit dramatisch genug, für Sydney aber muten sie geradezu apokalyptisch an. Neue Klimaberechnungen prophezeien der australischen Metropole einen deutlichen Anstieg der Zahl der Hitzetoten, verheerende Buschfeuer und Riesenwellen, die Strände abtragen und Häuser zerstören

04.02.2007

Ein Hitzeschub von bis zu 6,4 Grad, die Meere überfluten weite Teile der Küsten, Inseln verschwinden, Dürren raffen Tausende Menschen dahin: Der neue Weltklimareport der Uno zeichnet düstere Zukunftsszenarien. Nur eine CO2-Vollbremsung kann das Schlimmste noch verhindern

04.02.2007

Die Ölindustrie schlägt zurück: Ein von ExxonMobil gesponsertes US-Forschungsinstitut wehrt sich gegen den Weltklimabericht der Uno. Wissenschaftler, die die Thesen widerlegen können, sollen dafür 10.000 Dollar erhalten

04.02.2007

04.02.2007

04.02.2007

Regeneratives Wärmegesetz soll noch in der ersten Jahreshälfte 2007 kommen

04.02.2007

Neue Ergebnisse zu regionalen Klimaänderungen in Deutschland

04.02.2007

Nach Einschätzungen von internationalen Klimaexperten trägt der Mensch die Verantwortung für die globale Erwärmung.

04.02.2007

87 Prozent der Deutschen sind für erneuerbare Energien, obwohl 52 Prozent glauben, dass die derzeitigen Wetterextreme "keine Vorboten der Klimakatastrophe" sind. Das ist das Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtensenders N24. Demnach sprechen sich auch 52 Prozent für ein Tempolimit auf deutschen Straßen aus. Nur 20 Prozent sprechen sich für eine Citymaut auf Pkws aus, die in London zum Beispiel seit 2003 erfolgreich funktioniert. In Englands Hauptstadt ging seit der Citymaut der Pkw-Verkehr um 27 Prozent zurück und die CO2-Emissionen um 22 Prozent.

04.02.2007

Die EU kann ihren Erdgasverbrauch zukünftig vollständig durch Biomethan/Biogas ersetzen. Die Versorgungssicherheit für Erdgas mag mittel- bis langfristig gefährdet sein – die Versorgung mit Biogas steht hingegen zeitlich unbegrenzt in großen Mengen zur Verfügung. Biogas wird immer wieder neu erzeugt und kann zu einem großen Teil in die vorhandenen europäischen Erdgaspipelines eingespeist werden. Eine gemeinsame europäische Biogaseinspeisungsstrategie ist die richtige Antwort auf die wiederholten Pipeline-Konflikte um die russischen Erdgaslieferungen

04.02.2007

Eine komplett aktualisierte Auflage der Informationsbroschüre über Förderprogramme für Energiesparmaßnahmen und erneuerbare Energien hat das Bundesumweltministerium in Zusammenarbeit mit dem BINE Informationsdienst herausgegeben. Rund 900 Förderprogramme der Europäischen Union, von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern werden vorgestellt.

04.02.2007

Ausgerechnet fünf deutsche Automobilhersteller klagen vor Gerichten in Kalifornien gegen zu hohe Umweltauflagen für ihre Autos. Und bei den Supermächten von morgen, in Indien und China mit bald Hunderte Millionen neuen Autofahrern, haben deutsche Spritfresser wenig Chancen. Mit Autos von gestern lassen sich nicht die Märkte von morgen erobern. Weitere Zehntausende Arbeitsplätze sind bei deutschen Autobauern nicht deshalb in Gefahr, weil die EU in Brüssel zu hohe Umweltauflagen machen, sondern weil Daimler, BMW, VW und Co noch immer die falschen Autos auf den Markt bringen und die Zukunftsmärkte komplett verschlafen.

11.02.2007

Ein Motor, der mit unterschiedlichen Kraftstoffen betrieben werden kann, diese optimal verbrennt und in elektrische Energie wandelt - diese Anforderung an einen modernen Fahrzeugantrieb setzen Wissenschaftler des Instituts für Fahrzeugkonzepte im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart in die Tat um. Auf der Basis eines patentierten Freikolbenmotors entwickeln die Ingenieure eine Einheit zur Stromerzeugung für den hocheffizienten Antrieb zukünftiger Fahrzeuge.

11.02.2007

Die Münchener-Rück-Gruppe einschließlich der Erstversicherungstochter ERGO rechnet durch den Orkan Kyrill (18./19. Januar) auf Basis aktueller Schätzungen mit einer Schadenbelastung bis zu einer Größenordnung von 600 Mio. € vor Steuern. Den gesamten versicherten Marktschaden schätzt die Münchener Rück auf 5 Mrd. € bis 7 Mrd. €. Bei den Schätzungen handelt es sich um eine erste Bewertung auf der Basis mehrerer Schätzmethoden. Die Schadenerhebung ist wegen der außerordentlich hohen Zahl an kleinen und mittelgroßen Schäden sehr aufwändig und wird noch einige Zeit andauern. Daher sind zum jetzigen Zeitpunkt alle Prognosen zu den Schäden aus dem Wintersturm noch mit erheblichen Unsicherheiten verbunden.

11.02.2007

Geothermie wird gigantisch - Frühjahr 2007: Deutschland nutzt 1 Gigawatt Erdwärme In 2006 waren mit 24.000 Erdwärmesystemen doppelt so viele dieser die Geldbeutel und das Klima schonenden Anlagen in Privathäusern, Gewerbebauten und öffentlichen Einrichtungen neu installiert worden wie 2005.

11.02.2007

Bis Ende 2009 errichtet juwi auf einem ehemaligen Militärflughafen östlich von Leipzig eine 40-Megawatt-Anlage mit modernster Dünnschichttechnologie

17.02.2007

Bayern setzt auf Biogas. In Bayern sind 1350 Vergärungsanlagen am Netz. Mit dem Programm "Biogas in Bayern"  stellt die Landesregierung Gelder auch für Forschungsarbeiten zur Produktivitätserhöhung bereit

17.02.2007

Biokraftstoffe auf der Überholspur

17.02.2007

Energetische Nutzung von Biomasse

25.02.2007

Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über den dritten Teil des IPCC-Berichtes der im Mai publiziert wird. Danach ist die Lage für das Klima noch viel dramatischer als bisher angenommen. Wenn das fossile Zeitalter seinen Zenit nicht um 2020 überschritten hat, sei das Klima nicht mehr zu retten, eine Klimakatastrophe mit unumkehrbaren Prozessen wie der Übersäuerung des Ozeans und dem Abschmelzen gigantischer Eisschilde in Grönland und der Westantarktis würde einsetzen. Nicht nur beim CO2, auch bei anderen Treibhausgasen wäre rechtzeitiges Vermeiden die billigste Lösung.

25.02.2007

Gute Erfahrung mit Miscanthus. Wir haben in 15 Jahren sehr gute Erfahrungen mit Miscanthus gemacht", blickt Bernd Eißrich, Geschäftsführer der Naturland-Landschaftspflege GmbH, zurück. Die Tochterfirma der Dresdner Vorgebirgs Altrar AG gilt als einer der Miscanthuspioniere in Deutschland. Auf einem eher ungünsti­gen Standort in einer Höhe von 320 m über NN und niedrigen Durchschnittstemperaturen hat die GmbH sieben Hektar der mehrjährigen Grasart angebaut

25.02.2007

Nach wie vor sind die Preise für Öl und Gas auf hohem Niveau und reißen ein großes Loch in die private Haushaltskasse. Langfristig ist davon auszugehen, dass die Preise aufgrund der Endlichkeit fossiler Vorräte noch stärker ansteigen werden. Bevor Ihre Heizkosten ins Astronomische wachsen, sollten Sie rechtzeitig über Alternativen nachdenken. Wer clever ist, steigt jetzt um auf effizientes Heizen mit erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Sonne oder Holz. Das spart langfristig viel Geld.

25.02.2007

Schulen verbinden Klimaschutz mit praxisorientierter Bildungsarbeit. B.A.U.M.-Projekt will Erfahrungsaustausch und weitere Solarprojekte an Schulen fördern

01.03.2007

Ein überraschender Fund in der Antarktis alarmiert Wissenschaftler: Das südliche Schelfeis reagiert einer Eisbohrkern-Analyse zufolge viel empfindlicher auf Erwärmungen als gedacht. Folge: Der Meeresspiegel könnte durch den Klimawandel weit stärker steigen als bisher vermutet.

05.03.2007

Insel Bonaire wird sich als erste selbst mit nachhaltiger Energie versorgen. Die Insel und ihre Bewohner können so auf signifikant günstigere Energie zurückgreifen und sind unabhängiger von fluktuierenden Ölpreisen

11.03.2007

Bayern ist Solarweltmeister  Mit großem Abstand werden seit drei Jahren in Bayern mehr Photovoltaikanlagen installiert als in jeder anderen Region der Welt. 2006 wurden in Bayern mehr Solarstromanlagen angebracht als in den USA und Japan zusammen.

11.03.2007

CO2 zurück in die Erde 60.000 Tonnen CO2 sollen in den nächsten zwei Jahren im Rahmen des europäischen CO2SINK-Projekts in über 700 Metern Tiefe unter dem Erdboden gespeichert werden. Jetzt sind die Wissenschaftler bei ihrem Pilotvorhaben in Ketzin, 30 Kilometer westlich von Berlin, einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Denn dort wurde soeben mit den Bohrarbeiten für den unterirdischen Kohlendioxid-Testspeicher begonnen

11.03.2007

Deutsche vergeuden 40 Milliarden Euro Heizkosten Das geht aus einer Studie des Bundesverkehrsministeriums hervor. Die Zahl ließe sich durch bessere Dämmung von Wänden, Dächern und Fenstern bis 2020 einsparen

11.03.2007

CO2 im Straßenverkehr - Geringer Verbrauch muss belohnt werden Um den Kohlendioxidausstoß des Straßenverkehrs spürbar zu senken, spricht sich der ADAC mit Nachdruck für ein neues Steuersystem aus, das geringeren Spritverbrauch belohnt und höheren Verbrauch entsprechend bestraft

11.03.2007

Bundesregierung lässt peinliche CO2-Statistik verschwinden Wenn es um das Versagen der deutschen Autoindustrie bei der Minderung des CO2-Ausstoßes von Pkw geht, will die Bundesregierung unangenehme Wahrheiten lieber vertuschen

11.03.2007

Deutsche Solaranlagen sparen 450 Millionen Liter Öl pro Jahr  Auf Deutschlands Dächern sind jetzt über neun Millionen Quadratmeter Solarwärmeanlagen installiert

18.03.2007

Erneuerbare Energie für jeden Neubau Bayern will als Reaktion auf die drohende dramatische Klimaerwärmung die Nutzung der kohlenstofffreien Energien kräftig vorantreiben.

18.03.2007

DIW: Gigantische Kosten durch Klimaschäden Bei fortschreitendem Klimawandel mit Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Trockenheit kommen nach einer wissenschaftlichen Studie gigantische Kosten auf die Deutschen und ihre Wirtschaft zu.

18.03.2007

Erdwärme: Zuwachsraten größer als angenommen Präsidentin des Bundesverbandes Geothermie (GtV-BV), Simone Probst, betont, Geothermie habe das Potenzial zu Deutschlands wichtigster Wärmequelle zu werden

18.03.2007

Umfrage: Deutsche wollen ihre Häuser umrüsten 93 Prozent der Deutschen wollen ihr Heim umrüsten, um Heiz- und Stromkosten zu senken

25.03.2007

Forscher bauen Solarzelle der Zukunft Ulmer Chemiker entwickeln neue Solarzelltechnologie. Organische Materialien sollen Silizium ersetzen. "Noch bleibt bis zur Markt- und Serienreife viel zu tun", sagt Professor Peter Bäuerle, Direktor des Instituts für Organische Chemie II und Neue Materialien der Universität Ulm, "ich sehe durchaus noch ein Risiko, aber wir sind auf einem guten Weg und ich bin zuversichtlich".

25.03.2007

Erstmals nachführbare solare Dachanlagen Der "Sunwalker" kann sowohl vertikal wie horizontal nachgeführt werden. Das System garantiert durch seine Nachführung zur besten Sonneneinstrahlung eine hohe Wirtschaftlichkeit. Dadurch ist eine Renditesteigerungen auch bei kleinen Dachanlagen möglich.

25.03.2007

Es ist höchste Zeit, Gebäude im Bestand zu sanieren" Schon heute verbrauche eine Durchschnittsfamilie 80 Prozent ihrer Energie im Haushalt fürs Heizen. Die Kosten dafür würden stetig steigen. „Privathäuser verbrauchen sogar noch mehr Energie als die Industrie hierzulande“, weiß der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, Dr. Heinz-Gert Schlenkermann. Mit zusätzlichen Dämmungen, neuen Fenstern oder einer modernen Heizungsanlage ließe sich das ändern: „Ältere Häuser könnten nach der Sanierung bis zu 70 Prozent weniger Energie verbrauchen“, so Schlenkermann. Das würde nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel der Eigentümer zugutekommen. „Um den Wert der Immobilie langfristig zu steigern und sie so enkeltauglich zu machen, lohnt sich der Aufwand“.

25.03.2007

Der Branchenumsatz der Erneuerbaren Energien wird nach eigenen Prognosen 2007 um 17 Prozent auf 32 Milliarden Euro wachsen.
  Der milde Winter hat auch in der Arktis seine Spuren hinterlassen. Ungewöhnlich hohe Temperaturen haben deutlich weniger Meereis entstehen lassen als sonst üblich

08.04.2007

Wasser wird wertvoller als Gold Kein Zweifel mehr: Steigende Temperaturen und sinkende Wasserspiegel sind die größten globalen Probleme unseres noch jungen 21. Jahrhunderts. Und das eine hängt mit dem anderen zusammen. Tatsächlich jedoch sind wir noch weit entfernt davon, diese Zusammenhänge zu sehen und uns ernsthaft darauf vorzubereiten

08.04.2007

Deutschlands schmutzigste Kraftwerke Frimmersdorf, Jänschwalde und Buschhaus sind nach neuen Berechnungen des WWF die drei schmutzigsten Kraftwerke in Deutschland. Unter den zehn größten Dreckschleudern der Republik sind acht Braunkohlekraftwerke. Allein RWE betreibt fünf der zehn klimaschädlichsten Anlagen

08.04.2007

Studie: 2010 kostet Solarstrom soviel wie Strom aus Braunkohle Solarstrom wird ab 2010 in Spanien für 10 Cent, in Süddeutschland für 15 Cent und in Kalifornien für 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zu produzieren sein. Die Branchenführer werden Solarstrom in Spanien sogar für 8 Cent/kWh herstellen können, was den Stromgestehungskosten aus neuen Braunkohlekraftwerken entspricht

08.04.2007

Biosprit macht Mais und Weizen teuer Wenn immer mehr Autofahrer von Benzin- und Dieselautos auf Biosprit umsteigen, steigen auch die Lebensmittelpreise, denn es gibt jetzt zur Lebensmittelproduktion eine Alternative.

08.04.2007

Bis 2020 will der drittgrößte deutsche Energiekonzern Vattenfall Europe nur noch Koh­lekraftwerke ohne CO2-Ausstoß betreiben.

08.04.2007

Mit Biomasse, Sonne und Wind lassen sich gute Geschäfte machen.

15.04.2007

Brasilianische Kirche gegen Biosprit Bioenergie ist das Multitalent der erneuerbaren Energien. Aus Biomasse kann Strom, Wärme und Fahrzeugsprit gewonnen werden und sie ist speicherbar. Aber beim Anbau von Bioenergie können auch Fehler gemacht werden, wie zum Beispiel in Brasilien.

15.04.2007

Al Gore schlägt deutsches Einspeisegesetz für die USA vor. Al Gores Zukunftsvision für USA, eine tarifliche geregelte Vergütung für das Einspeisen von erneuerbarer Energie durchzusetzen, ist deutscher Alltag.

15.04.2007

Biomasse als Teil der europäischen Klimastrategie. Bioenergie kann die Hälfte der erforderlichen CO2-Reduktionen aufbringen - Österreichischer Biomasse-Verband präsentiert Energiekonzept im EU-Parlament

15.04.2007

Neues Vattenfall-Braunkohlekraftwerk sichert Klimaerwärmung. Die heutige Grundsteinlegung für ein Braunkohlekraftwerk in Boxberg/Sachsen zeigt den krassen Gegensatz zwischen den öffentlichen Bekenntnissen der Bundesregierung zum Klimaschutz und ihrer Energiepolitik

15.04.2007

Ein Kraftwerk stellt sich vor. Die Sunmachine produziert Strom aus Pellets, Wärme und Warmwasser für Einfamilienhäuser

15.04.2007

Studie: Ökobranche entwickelt sich immer mehr zum Job-Motor

22.04.2007

Sport schützt Umwelt

22.04.2007

Staatliche Förderung klimafreundlicher Technologien wird drastisch erhöht. Bund gewährt Tilgungszuschüsse bis zu 30 Prozent bei großen Solarkollektoren. Bundesumweltministerium und KfW legen neue Förderbedingungen für innovative Erneuerbare Energien auf. Im KfW-Programm "Erneuerbarer Energien" werden ab dem 1. Mai wesentlich attraktivere Förderungen für große Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung, zur solaren Kühlung und zur Bereitstellung von industrieller Prozesswärme gelten. Mit zinsverbilligten KfW-Darlehen und Tilgungszuschüssen des Bundesumweltministeriums in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten werden diese Technologien ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Fortgeführt wird außerdem die Förderung von großen Biomasseanlagen und Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie. Darüber haben das Bundesumweltministerium und die KfW einen bis 2011 geltenden Vertrag abgeschlossen.

22.04.2007

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat der Bundesregierung die Begünstigung klimaschädlicher Kraftwerksneubauten vorgeworfen. Der Kabinettsbeschluss zur Verteilung der CO2-Emissionszertifikate im Nationalen Allokationsplan II (NAP II) bevorteile jene Anlagen, die Strom mit der Verbrennung von Kohle erzeugten. Gaskraftwerke, die gleiche Strommengen mit nur halb soviel CO2-Emissionen erzeugten, würden hingegen benachteiligt. Beispielsweise könne der Energiekonzern RWE mit Kohleanlagen, die zwischen 2010 und 2012 ans Netz gingen, im Vergleich zu gasbetriebenen Anlagen Zusatzgewinne von rund 600 Millionen Euro erzielen. So würden die Stromunternehmen motiviert, in Kohlekraft­werke statt in wesentlich effektivere und umweltfreundlichere Gaskraftwerke zu investieren.

12.05.2007

Gedruckte Solarzellen : Mit Nanotechnologie und einer Herstellungsform, die dem Zeitungsdruck gleicht, will das US-Unternehmen Nanosolar künftig auf dem Solarmarkt für Wirbel sorgen

12.05.2007

Mini-Windkraftwerke für den Hausgebrauch: Italiens führender Elektromotorenhersteller Lafert will mit Mini-Winkraftanlagen für den Hausgebrauch den britischen Markt erobern. Das Unternehmen mit Sitz in Sandonà di Piave hat einen Großauftrag vom schottischen Windgeneratoren-Hersteller Windsave erhalten. Anlass war der überraschende Absatzerfolg mit einer von Windsave angebotenen Mini-Windkraftanlage in Großbritanniens größter Heimwerkerladenkette B&Q. Deren Geschäftsleitung erwartet innerhalb von drei Jahren ein Verkaufsvolumen im Wert von mehr als zehn Mio. Euro.

10.06.2007

Der Klimawandel schien große Teile der Antarktis bislang nicht zu betreffen. Satellitenmessungen des mächtigen Eispanzers aus dem Jahr 2005 zeigen nun aber, dass es auch im Tiefkühlschrank der Erde mitunter ungewöhnlich warm wird - und der Schnee schmilzt

10.06.2007

Ab sofort kann jede und jeder in Deutschland Ökostrom über die "Bild"-Zeitung stellen.

10.06.2007

Wie umweltfreundlich sind Biotreibstoffe? Biotreibstoffe sind nicht notwendigerweise umweltfreundlicher als fossile Treibstoffe. Dies zeigt eine neue Studie der Empa, die im Auftrag der schweizerischen Bundesämter für Energie, für Umwelt und für Landwirtschaft die Ökobilanzen verschiedener Biotreibstoffe untersucht hat. Zwar verursachen einige Biotreibstoffe mehr als ein Drittel weniger Treibhausgase als Benzin oder Diesel.

10.06.2007

Zeitungsberichte zum Thema Klimawandel

10.06.2007

Marokko fördert erneuerbare Energien. Als erstes arabisches Land hat Marokko jetzt einen Gesetzesentwurf zur Förderung der erneuerbaren Energien (EE) im Ministerrat vorgelegt. Dabei orientierte sich das Ministerium für Bergbau und Energie, wie viele andere vor ihm auch, am deutschen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG). Zwar sind Änderungen an dem Papier nicht ausgeschlossen, aber als Grundlage für eine zukunftsweisende Energiepolitik ist der Beschluss – der bereits vom Generalsekretariat der Regierung angenommen wurde – sicherlich vorbildhaft.

07.07.2007

07.07.2007

Mit aktualisierten Daten zur Entwicklung der erneuerbaren Energien im Jahr 2006 informiert die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien - Statistik (AGEE-Stat). Danach ist der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch von 4,7 % im Jahr 2005 auf 5,8 % im Jahr 2006 angestiegen (berechnet nach sog. Wirkungsgradmethode).

07.07.2007

Vorbild Mainz: Ökoprofit spart Geld und hilft der Umwelt: 15 Unternehmen haben sich 2006/2007 in Mainz an der Aktion Ökoprofit beteiligt.

07.07.2007

In Nordspanien entsteht das erste kommerziell betriebene Wellenkraftwerk der Welt, das in einer Hafenmole integriert ist.

07.07.2007

Das Umweltbundesamt hat errechnet, mit welchen Maßnahmen Deutschland das Ziel erreichen kann, um die CO2-Emissionen bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu mindern.

07.07.2007

47 Staaten der Erde haben das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz als Vorbild für eigene Gesetze herangezogen – Wann kommt Österreich

07.07.2007

Bund, Länder und Kommunen können jährlich bis zu 300 Millionen Euro an Energiekosten in ihren Liegenschaften einsparen

07.07.2007
 

In Grönland standen vor 800.000 bis 450.000 Jahren Nadelwälder, in denen urzeitliche Insekten summten. Das wissen Forscher, weil sie aus dreckigen Eiskernen die bislang älteste DNA herausfischen und analysieren konnten - Überraschungen über den Eispanzer inbegriffen

22.07.2007

Energieberater für Haus- und Wohnungsbesitzer

22.07.2007

Zukunft Altbau

22.07.2007

Nachhaltigkeits-Management in Unternehmen

09.08.2007

16.09.2007

Dänische Forscher: Eisschmelze in der Arktis dramatisch beschleunigt

16.09.2007

03.10.2007

CO2-Ausstoss Weltweit

03.10.2007

Privatkunden können Biogas beziehen

03.10.2007

Der anhaltende Boom der erneuerbaren Energien in Deutschland hat im letzten Jahr noch mehr Arbeitsplätze geschaffen als bislang angenommen

03.10.2007

Bundesumweltministerium informiert über Fördergelder für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

21.10.2007

Laser fügen Solarzellen zusammen

21.10.2007

Zustimmung für Erneuerbare-Wärme-Gesetz In Baden-Württemberg soll demnach als erstes Bundesland, ab kommendem Jahr eine „Öko-Pflicht" bei der Wärmeversorgung in Wohngebäuden eingeführt werden

21.10.2007

Alternativen zum Kerosin gesucht - Experten warnen vor Agrotreibstoffen

21.10.2007

GM entwickelt Hybridsystem für Autos mit Option eines Brennstoffzellenantriebs

28.10.2007

Wird sich die Erde noch schneller und noch stärker erwärmen als bislang befürchtet? Neue Analysen zeigen, dass sich der Kohlendioxidanteil der Atmosphäre rascher erhöht als angenommen. Zu zwei Dritteln ist daran der Mensch schuld, glauben Forscher

28.10.2007

Die Weltmeere verlieren nach Angaben von Wissenschaftlern allmählich ihre Fähigkeit zur Aufnahme von Kohlendioxid.

28.10.2007

Die weltweite Ölproduktion hat im Jahr 2006 ihren Höhepunkt (Peak) überschritten und fällt jetzt mit einigen Prozentpunkten pro Jahr zurück.

04.11.2007

Die Menschheit hat schon fast 40 Prozent aller Erdölvorräte aus der Erde geholt. Mit spektakulären Funden riesiger Reserven rechnen Experten kaum noch. Im Gegenteil: In wenigen Jahren werde die Ölförderung ihren absoluten Höhepunkt erreichen - und danach von Jahr zu Jahr sinken

04.11.2007

Saudischer Branchen-Insider: Technische Obergrenze der Ölförderung erreicht. Im Gegensatz zu der in Wirtschaftskreisen verbreiteten Neigung, den enormen Preisanstieg mit politischen Spannungen oder Spekulationen durch Hedgefonds zu erklären, sieht al-Huseini, der sich derzeit in London aufhält, um auf der Oil & Money Conference 2007 zu sprechen, eine technische Obergrenze bei der Förderung erreicht. Daher sei auch die weltweite Nachfrage seit etwa drei Jahren, in denen sich der Ölpreis bei gleich bleibender Gesamt-Fördermenge vervierfacht hat, nicht mehr befriedigt worden.

04.11.2007

Erdwärme - Lehrpfad

04.11.2007

Könnte die atmosphärische CO2-Konzentration drastischer ansteigen als bisher angenommen? Neue ETH-Publikation im Fachmagazin "Nature".

04.11.2007

Honda bringt erstes Wasserstoffauto auf den Markt

02.12.2007

Die Zukunft gehört dem Elektroauto

02.12.2007

24-mal Nachhaltigkeit, verpackt in spannende Geschichten. Ab 1. Dezember können Sie wieder täglich ein neues virtuelles Fenster öffnen.

02.12.2007

Biosprit aus Pflanzenabfällen

12.12.2007

Umwelttechnik auf der Überholspur.Experten erwarten bis 2020 einen Marktzuwachs von 120 Prozent.

12.12.2007

Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt

12.12.2007

Wird Öl bald noch viel teurer? Die wichtigsten Exporteure der Welt werden immer durstiger, Folge ihres wachsenden Wohlstandes. Schon bald müssen einige Ölnationen selbst den Rohstoff importieren - und der Westen muss anderswo nach neuen Reserven suchen.

27.01.2008

Neueste Schätzungen eines Nasa-Klimaforschers geben dem Eis des Arktischen Ozeans gerade noch eine Hand voll Jahre. Auch wenn sich über die Zahl im Detail streiten lässt, deutet vieles darauf hin, dass die Polkappe viel schneller schmilzt als bisher befürchtet.

27.01.2008

Bundesweite Klimaschutz-Kampagne: „Das Plusenergiehaus in jede Gemeinde. Mit seinem Gesamtkonzept will das Architekturbüro Rolf Disch in Zusammenarbeit mit Kommunen, Stadtplanern und Bauträgern den Wohnungsbau in Deutschland revolutionieren 

27.01.2008

Nord- und Ostsee erwärmen sich extrem

27.01.2008

Energiepflanzen entgiften Böden

27.01.2008

Der WWF fordert, die Ölförderung in der Arktis vorerst nicht weiter auszubauen. Denn nach einem neuen Report der Umweltstiftung sind die Ölkonzerne nicht ausreichend auf Ölunfälle vorbereitet. Die derzeit üblichen mechanischen und chemischen Methoden der Ölbekämpfung würden wegen der harschen Bedingungen in der Arktis – extreme Kälte, Wind und Sturm, Eisschollen, Dunkelheit und geringe Sichtweiten – häufig nicht greifen. Zudem sei das Risiko von Ölkatastrophen aufgrund der schwierigen Witterung größer als in anderen Regionen

27.01.2008

Schon vor zwei Jahren sagte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter: „Wer heute noch gegen Erneuerbare Energien ist, hat nicht alle Tassen im Schrank

27.01.2008

DHL nutzt als erstes Unternehmen Hochseefrachter mit Windantriebssystem.

27.01.2008

In China brennen Kohlefelder – manche so groß wie deutsche Bundesländer – einige brennen schon seit Jahrhunderten. Diese permanent brennenden Kohlefelder setzen soviel CO2 frei wie der gesamte deutsche Autoverkehr zusammen – regelmäßig fangen auch Wälder und Wiesen Feuer. Insgesamt werden dadurch pro Jahr 25 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt. Die brennenden Kohleflöze bedrohen auch Großstädte.

27.01.2008

Internationale Studie zeigt auf, wie die Anforderungen von Investoren, Gesellschaft und Umwelt in Einklang gebracht werden können.

27.01.2008

Der Ölpreis bewirkt neue Machtverhältnisse

27.01.2008

Wie lange reichen die Schätze der Erde?

27.01.2008

Russland besitzt die größten Gasreserven der Welt, hat aber bereits Probleme, seinen vertraglichen Exportverpflichtungen nachzukommen.

02.02.2008

Ratgeber Wärmedämmung

02.02.2008

Erneuerbare-Energie-Fonds wachsen am schnellsten

02.02.2008

Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts präsentieren in Tokio zur Nanotech 2008 ein Farbstoff-Solarmodul. Die Kernkomponente der neuen Module ist ein organischer Farbstoff, der in Kombination mit Nanopartikeln Sonnenlicht in Strom umwandelt. Die Nanopartikel ermöglichen aufgrund ihrer geringen Größe, dass die Solarmodule semitransparent sind. Sie eignen sich daher für die Integration in Fassaden. Der Prototyp eines Solarmoduls, den die Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hergestellt haben, schimmert bernsteinfarben. Doch es lassen sich auch andere Farben herstellen und sogar Motive einarbeiten, sodass die Module wie Dekorscheiben aussehen

02.02.2008

Rund 40 Stadtwerke beteiligen sich am Bau des Windparks "Borkum West II. Die 80 Anlagen der 5-Megawatt-Klasse sollen etwa 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet werden. Der Standort des Windparks liegt in einem vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie festgelegten Eignungsgebiet für die Errichtung seegestützter Windparks. Die Windenergieanlagen werden ab 2010 in Betrieb gehen und ca. 1,2 Mrd. Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern.

02.02.2008

Accenture-Studie: Mehr als jeder zweite Netzbetreiber wird vom Markt verschwinden. In den kommenden sieben Jahren wird rund ein Viertel der Versorger vom Markt verschwinden. Bei den Strom- und Gasnetzbetreibern wird sogar jeder zweite die härter werdenden Rahmenbedingungen nicht überleben. Das hat eine Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture zur künftigen Entwicklung der deutschen Energiewirtschaft bis zum Jahr 2015 ergeben. Für die Prognose wurden Entscheider von Energieversorgungsunternehmen, Strom- und Gasnetzbetreibern sowie Experten aus Wissenschaft und Forschung befragt

17.02.2008

Menschliche Aktivitäten könnten das Klimasystem der Erde über kritische Grenzen hinaus belasten, sodass wichtige Prozesse im Gesamtgefüge „kippen“ und von da an grundsätzlich anders ablaufen. In einem Artikel in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) beschreibt ein internationales Forscherteam nun, wo schon kleine Störungen große Auswirkungen auf Mensch und Natur haben könnten

17.02.2008

Der menschgemachte globale Klimawandel ist beschleunigt. Zu diesem Schluss kommen Berner Klimatologen in einer Untersuchung zur Geschwindigkeit von Klimaänderungen in den letzten 20'000 Jahren. Ihre Studie wird heute in den "Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)" publiziert

17.02.2008

Auf unserem Planeten wird es langsam eng. Die Weltbevölkerung explodiert regelrecht und der Raum, den die Erde uns bietet, ist begrenzt. Derzeit gibt es etwa 6 Milliarden Menschen, bis zum Jahr 2050 sollen es ungefähr 9 Milliarden sein.

17.02.2008

Video: Günstige Speicher für Elektroautos

17.02.2008

Die Produktion von Biomasse und Biokraftstoffen muss nachhaltig erfolgen. Hierzu hat die Bundesregierung mit der Verabschiedung des Entwurfs der Biomasse-Nachhaltigkeits-Verordnung für Biokraftstoffe Regelungen zugestimmt, nach denen die steuerlich und ordnungsrechtliche Förderung der Biokraftstoffe an die Einhaltung von definierten Nachhaltigkeitskriterien gebunden  werden soll.

17.02.2008

Geschäftsmodell Tierquälerei: Beim globalen Handel mit Vieh zählt nur der Profit. Wochenlang harren Rinder oder Schafe qualvoll auf Schiffen aus, bevor sie zum Sterben an Land kommen - notfalls auf gebrochenen Beinen

17.02.2008

Liebe Besucher von Herzo-Agenda21, als Katzenfreund muss ich diese Seite veröffentlichen. 

+ 18.12.2005 + Millionen Hunde und Katzen werden in China totgeknüppelt, ausgeblutet und mit Drahtschlingen erdrosselt, um aus ihrem Fell Besätze und Firlefanz zu machen.  Wenn Sie Pelz tragen, können Sie niemals sicher sein, in wessen Haut sie da stecken.

Und in diesem Land sieht die deutsche Industrie ihre Zukunft !!!

Zeig mir wie Du mit Tieren umgehst und ich sage Dir wer Du bist.

Wer mit Tieren so umgeht geht mit Menschen nicht viel besser um !!!

24.02.2008

Es ist eine teuflische Verkettung, über die wenig diskutiert wird: Der zunehmende Wassermangel auf der Erde wird zur ernsten Gefahr für die Energieversorgung von Entwicklungs- und Industrienationen. Forscher in den USA suchen nun nach Auswegen aus der doppelten Versorgungskrise.

24.02.2008

Grönlands Gletscher schmelzen - nur wie schnell? US-amerikanische Forscher haben das Abtauen des Eisschilds nun genau untersucht. Das Ergebnis: Der Meeresspiegel wird doppelt so schnell steigen wie bisher gedacht

24.02.2008

Gasprom will Gift in die Ostsee pumpen: Wird die Ostsee wegen der geplanten Gasprom-Pipeline durch eine Chemie-Brühe belastet? Nach SPIEGEL-Informationen erwägt das Unternehmen, 2,3 Milliarden Liter einer giftigen Lösung ins Meer zu pumpen - das Umweltministerium ist besorgt

24.02.2008

Hybridtechnologie für den öffentlichen Verkehr. Nach den Personenwagen übernimmt nun auch der öffentliche Verkehr die Hybridtechnologie. Zwei Schweizer Unternehmen wirken als Pioniere in diesem Bereich und werden gemeinsam mit dem Watt d’Or 2008 in der Kategorie „Energieeffiziente Mobilität“ ausgezeichnet

24.02.2008

Studie der Uni Klagenfurt über die positiven ökonomischen Effekte der Thermischen Sanierung von Einfamilienhäusern.

24.02.2008

Die Nutzung von erneuerbaren Energien hat in privaten Haushalten während der vergangenen Jahre deutlich zugenommen

24.02.2008

Die OPEC kann nicht mehr! Offiziell spricht die OPEC davon, dass sie die Förderung zurück fahren muss, da zu viel Erdöl auf dem Markt sei. In Wahrheit ist es umgekehrt. Die OPEC kann ihr Fördervolumen nicht mehr aufrecht erhalten und muss deshalb die Förderung drosseln. Längst ist das OPEC-Land Indonesien zu einem Erdölimportland geworden und auch andere OPEC-Länder haben ihr Fördermaximum überschritten. Noch 2003 hatte die OPEC versprochen, mit ihrer Förderpolitik die Erdölpreise in einem Korridor von 20 bis 30 Barrel halten zu wollen.

24.02.2008

Sechs Prozent der Wohngebäude heizen mit Solarwärme

24.02.2008

Stadt Bochum bezieht 100 Prozent Ökostrom

24.02.2008

Die globale Pflege-Katastrophe. Vernachlässigte Heimbewohner, überforderte Pfleger, Betreuung im Akkord: Die Versorgung der Alten überfordert die deutsche Gesellschaft. Wie gehen andere Länder mit dem Pflege-Problem um?

9.03.2008

Die rapide Gletscherschmelze in der westlichen Antarktis beunruhigt Wissenschaftler. Ob der Mensch verantwortlich ist, war bisher unklar - jetzt legen Forscher erstmals Daten über das Schrumpfen des Eispanzers in den vergangenen Jahrtausenden vor. Sie untermauern schlimmste Befürchtungen.

9.03.2008

Solarzelle erzeugt Wasserstoff direkt aus Wasser US-Forscher präsentierten in Boston ein Solarzellensystem nach dem Vorbild der Photosynthese in Pflanzen. Es nimmt die Sonnenenergie auf und zerlegt mit ihrer Hilfe Wasser direkt in Sauerstoff und nutzbaren Wasserstoff. Herkömmliche Solarzellen wandeln lediglich Sonnenenergie in elektrische Energie um, die dann zur Wasserstofferzeugung dienen kann

9.03.2008

Pflanzen im Einsatz gegen Feinstaub

16.03.2008

Forscher machen eine drastische Rechnung auf: Sollte die Biosprit-Produktion in den USA wie geplant steigen, droht dem Golf von Mexiko der Öko-Kollaps. Schuld daran sind Unmengen von Düngemitteln, die über die Flüsse ins Meer gelangen

16.03.2008

Dach macht Strom und Wärme
Module bilden dichte Fläche - keine Ziegel notwendig

16.03.2008

Erneuerbare Energien auch 2007 kräftig gewachsen

16.03.2008

Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2007

16.03.2008

Keine andere Wirtschaftsbranche wächst so kometenhaft wie die erneuerbaren Energien und zwar weltweit.

22.03.2008

Sogar die USA können unabhängig vom Öl werden

22.03.2008

Das Auffangen des Treibhausgases CO2 direkt im Kraftwerk soll Kohlekraft klimafreundlich machen. Die Kosten dafür könnten den erzeugten Strom aber so sehr verteuern, dass regenerative Energien wie Geothermie oder Biomasse plötzlich günstiger sind

22.03.2008

Schwindsucht am Südpol

22.03.2008

Algenreaktor schluckt CO2 Physiker der Universität Duisburg entwickeln System zur Umwandlung des Klimakillers

22.03.2008

Grünes Geld und Verantwortung Privaten Ertrag und gesellschaftlichen Nutzen zu verbinden, das begeistert immer mehr Sparer und Investoren

22.03.2008

Ökofonds: Investiert wird auch in Auto-, Chemie- und Ölkonzerne Bei einem Test von Ökofonds fand die Zeitschrift FINANZtest zum Beispiel Werte von Toyota, Bayer, den Ölriesen Total und Exxon oder der Lufthansa.

22.03.2008

Himalaya: Khumbugletscher schmilzt dramatisch Schmelzen die Himalaya-Gletscher? Und wenn ja, wie schnell? Studie wertet vierzig Jahre alte Fotos eines Spionagesatelliten aus.

22.03.2008

Umweltforscher der Universität Bremen konnten mit Satellitenmessungen erstmalig erhöhte regionale CO2-Konzentrationen nachweisen, die vom Menschen verursacht sind.

22.03.2008

Wasserstoffgewinnung aus Biomüll

22.03.2008

Immer mehr Banken erkennen das Geschäftspotential der Erneuerbaren Energien

29.03.2008

Wärmer, feuchter, mehr Extremphänomene: Ein neuer "Klima-Trend-Atlas" zeigt, wie sich Europas Wetter binnen 100 Jahren gewandelt hat. Die Daten lassen ahnen, wer den Klimawandel wirklich fürchten muss - und wer profitieren wird.

29.03.2008

Die Rolle von Ruß bei der Erderwärmung wird unterschätzt, sagen Klimaforscher. Im Himalaya zum Beispiel sind die Dreckwolken verheerender für Schnee und Eis als das viel gescholtene CO2. Dabei könnte die Menschheit beim Ruß schnell handeln - und Zeit im Kampf gegen den Treibhauseffekt gewinnen.

29.03.2008

Privater Strombedarf könnte komplett von den heimischen Dächern gedeckt werden. Keine zweite Solarstadt in Deutschland kann bislang ein solches Projekt vorweisen: In Osnabrück wurden alle Dächer der Stadt vermessen und auf ihre Eignung für Solaranlagen hin untersucht. Und weil die Stadt nicht nur Daten sammeln, sondern die Bürger auch zur Installation von Modulen und Kollektoren animieren wollte, stellt sie die Daten inzwischen im Internet jedermann zur Verfügung: Auf einem Stadtplan ist jedes einzelne von ungefähr 70.000 Gebäuden farblich gekennzeichnet, je nach dem, wie hoch der zu erwartende Solarertrag jeweils ist.

29.03.2008

Klimawandel: Drastische Folgen für Verkehr und Infrastruktur

29.03.2008

Immer mehr Menschen kommen angesichts steigender Erdöl- und Erdgaspreise auf die Idee, die Energie für Heizung und Warmwasser auf dem eigenen Grundstück zu suchen

29.03.2008
 

Massiver Anstieg von CO2-Emissionen in China

06.04.2008

Biosprit in der Kritik: Forscher haben sich ungewöhnlich drastisch gegen eine steigende Biospritproduktion ausgesprochen und warnen vor Umweltproblemen. Die Politik reagiert - aber langsam und nur aus eigennützigen Motiven

06.04.2008

Wenn Wissenschaftler die Klimahistorie der Erde untersuchen wollen, setzen sie auf die Jahresringe alter Bäume und auf Bohrkerne aus Gletschereis. Bisher waren die beiden Klimaarchive nicht kompatibel. Nun ist es gelungen, sie zusammenzuführen

06.04.2008

Öl-Versorgungskrise: Internationale Energieagentur schlägt Alarm. IEA-Chefökonom Fatih Birol in der IP: Steiler Abfall der Fördermengen. Bis 2015 fehlt täglich über ein Siebtel des Weltölbedarfs

06.04.2008

Das Prinzip der Buckelwalflosse soll die Effizienz von Düsenjets und Windrädern verbessern

06.04.2008

Deutscher Diesel ist weitaus umweltschädlicher als bislang angenommen. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Analyse, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Greenpeace hat bundesweit Diesel-Proben an Tankstellen der drei großen Mineralölkonzerne Shell, Esso und Aral genommen und testen lassen, aus welchen Pflanzen der gesetzliche 'Bio'-Sprit-Anteil besteht

13.04.2008

Vor der Küste Nordirlands wurde soeben die erste Gezeiten-Turbine installiert, die kommerziellen Strom liefert

13.04.2008

Schmelzendes Eis könnte Vulkanaktivität steigern

13.04.2008

Die Ureinwohner der Erde haben den kleinsten ökologischen Fußabdruck, werden aber unter dem Klimawandel am schwersten zu leiden haben

13.04.2008

Europa erwärmt sich viel schneller als erwartet. Klimaforscher glauben nun den Grund dafür zu kennen: Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft. Weil immer weniger Schmutz die Luft eintrübt, dringt auch mehr Sonnenlicht durch. Die Folge: Der Kontinent heizt sich auf

13.04.2008

13.04.2008

Ein neuer Klimaschock bahnt sich an: Forscher haben alarmierende Hinweise gefunden, dass der gefrorene Boden im Schelfmeer der Arktis auftaut und eingelagertes Methan freisetzt. Die Folge wäre eine katastrophale Erderwärmung - Methan ist ein noch viel stärkeres Treibhausgas als CO2.

04.05.2008

Fraunhofer-Forscher entwickeln Konzepte, mit denen sich Brauchwasser sparen, Abwasser reduzieren, reinigen und wiederverwerten lässt

04.05.2008

Jülicher Forschern ist ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg zu einer künstlichen Nachahmung der Photosynthese gelungen

04.05.2008

RWE Innogy plant erstes Wellenkraftwerk vor der Küste Schottlands

04.05.2008

Aus Meeresenergie gewonnener Strom kann nach Ansicht eines Experten in Zukunft ein Drittel des Weltstrombedarfs abdecken.

04.05.2008

Deutschlands Mittelschicht wird kleiner - das untermauert der Beratungskonzern McKinsey mit neuen Berechnungen. Millionen Menschen sind vom Abstieg bedroht, denn das bisherige Wirtschaftswachstum reicht nicht aus. Doch die Berater glauben, dass eine Wende zum Besseren möglich ist.

11.05.2008

In diesen Tagen hat der Ölpreis einen neuen Rekordstand von 122 Dollar erreicht. Bekommt der US-Rohstoffexperte Matthew Simmons, früher Energieberater von Georges W. Bush, mit seiner Schreckensprognose des 200-Dollar-Preises recht?

11.05.2008

Großbritannien: enormes Marktpotenzial für Umwelttechnologien

11.05.2008

EVEU informiert Hausbesitzer über Möglichkeiten der Energieeinsparung

11.05.2008

Der Wärmepumpen-Absatz stieg im vergangenen Jahr steil an. Ende 2007 waren mehr als 250.000 Anlagen bundesweit in Betrieb.

11.05.2008

Die Sturmkatastrophe in Burma zeigt auf brutale Art, was armen Ländern in Zukunft immer öfter droht: Naturkatastrophen treffen eine Bevölkerung, die weder von Deichen noch einer kompetenten Regierung geschützt ist. Umweltzerstörung und Klimawandel verstärken die Gefahr

11.05.2008

Je winziger, desto wirkungsvoller: Gerade kleine Gewässer sind laut einer neuen Studie besonders effektive Speicher des Treibhausgases Kohlendioxid. Möglicherweise sind die Tümpel und Seen sogar wichtiger für die Rettung des Klimas als die Ozeane.

11.05.2008

Erst waren es 100 Dollar, jetzt sind es mehr als 120 Dollar - und ein Ende ist nicht in Sicht: Der Preis für Öl steigt weiter auf immer neue Rekordhöhen. Experten gehen sogar davon aus, dass der begehrte Rohstoff langfristig 200 Dollar pro Barrel kosten könnte

11.05.2008

01.06.2008

Einem schweizerisch-französischen Forscherteam ist es gelungen, anhand eines antarktischen Bohrkerns festzustellen, dass die heutige CO2-Konzentration in der Atmosphäre über 28 Prozent höher liegt als je zuvor in den vergangenen 800.000 Jahren

01.06.2008

Die weltweite Ölförderung hat mit großer Wahrscheinlichkeit das Fördermaximum bereits überschritten, wird noch weiter zurückgehen und ist Hauptursache für den Rekordanstieg des Ölpreises

01.06.2008

Der Energiespeicher der Zukunft

01.06.2008

Vollständig recycelbares Elektroauto präsentiert

01.06.2008

Neue Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Schädigung von Ökosystemen

01.06.2008

Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt Forschung für neue Energiepflanzen

01.06.2008

Wissenschaftler der Forschungsanstalt ENEA haben eine Diebstahlsicherung für Solarmodule entwickelt

01.06.2008

Es ist sauber, und es ist ergiebiger als Bioethanol oder Biodiesel: Erdgas aus Biomasse. Neue Regeln sollen jetzt die Einspeisung der umweltfreundlichen Energie ins öffentliche Netz erleichtern. Die großen Versorger haben den Markt schon abgesteckt

01.06.2008

Atomstrom ist zu riskant und Kohle zu dreckig. Wind und Sonne reichen nicht, und Gas macht uns zu abhängig vom Ausland. Doch wie soll verhindert werden, dass Deutschland schon bald zeitweise der Strom ausgehen könnte? Eine provokante Idee könnte helfen

01.06.2008

01.06.2008

Sind Pflanzen die Energiequelle der Zukunft? Auf der Suche nach Ersatz für Öl, Gas und Kohle setzen Politik und Industrie auf Rohstoffe vom Acker. Biomasse kann Strom und Wärme produzieren oder Autos antreiben. Das Potential ist gewaltig - wenn sich die richtigen Techniken durchsetzen.

08.06.2008

Kostenexplosion bei den Nahrungsmitteln durch den steigenden Ölpreis, weltweite Verringerung der Anbaufläche durch den Klimawandel - Alexander Müller, Vize-Generaldirektor der FAO, sagt im SPIEGEL-Interview, wie eine Ernährungskrise vermieden werden kann

08.06.2008

Preise von 130 Dollar pro Barrel - die Ära des billigen Öls liegt hinter uns. Wann der Gipfel der Förderung erreicht ist, kann zwar niemand wirklich seriös beantworten. Aus Saudi-Arabien kamen nun aber höchst beunruhigende Nachrichten

08.06.2008

Voraussetzungen für die Geothermie im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

08.06.2008

Bakterien machen mobil: Neue Quelle für Biodiesel entdeckt

08.06.2008

Innovatives Wasserkraftwerk kommt ohne Staudamm aus. Die Anlage arbeitet unterhalb der Wasseroberfläche und ist nach Unternehmensangaben die erste fischökologische Laufwasserkraftanlage, die Flora und Fauna schont. Die Anlage F-LWK 5-300 kW basiert auf einer kegelförmigen Schraube, die am Flussboden verankert und direkt mit einem Generator verbunden ist. Weder Getriebe noch verstellbare Propeller sind für den Betrieb notwendig. Die Generatoren mit einer Leistung zwischen 5 und 300 kW haben einen Schraubendurchmesser von 1 bis 2,5 Meter und sollen einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag kosten.

08.06.2008

08.06.2008

Forscher arbeiten an einem thermoelektrischen Generator, der die Wärme von Autoabgasen in Strom verwandelt. Das Modul nutzt die Energie für die Bordelektronik. Das senkt den Kraftstoffverbrauch und hilft, den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen zu verringern.

08.06.2008

Einen neuen Rekordwert für seine Photovoltaik-Konzentratorsysteme hat die Concentrix Solar GmbH aus Freiburg aufgestellt. 23% Systemwirkungsgrad AC und mehr wurden während der Messperiode im Mai 2008 unter regulären Betriebsbedingungen an einem Demonstrationssystem auf dem Testgelände des neuen Partners Abengoa in Sevilla, Spanien, gemessen.

22.06.2008

Energieausweis: Sieben häufige Missverständnisse Worauf Käufer und Neumieter von Immobilien ab 1. Juli achten sollten

22.06.2008

Als bundesweit erste Stadt hat die Lahnmetropole am Freitagabend eine Pflicht für Solaranlagen auf Dächern beschlossen.

22.06.2008

22.06.2008

Eine halbe Milliarde Euro weniger Heizkosten durch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm Weitere Informationen zu Krediten und Zuschüssen für die energetische Gebäudesanierung, die Wohnraummodernisierung sowie Ökologisches Bauen erhalten sie unter 01801/335577 oder im Internet unter www.kfw.de

22.06.2008

Deutsche Haushalte verbrauchen die meiste Energie für die Heizung. Rund 87 Prozent der von Haushalten insgesamt benötigten Endenergie entfallen auf die Erzeugung von Wärme - davon 75 Prozent auf die Raumheizung, weitere 12 Prozent auf warmes Wasser. Wer also dauerhaft sparen will, muss seine Heizkosten konsequent senken

13.07.2008

13.07.2008

Kraftwerke der Natur: Wie Pflanzen das Erdgas-Problem lösen - und Wasser ganze Städte mit Strom versorgt. HÖRZU-Autor Franz Alt über Wege aus der aktuellen Energiekrise

13.07.2008

Bis 2020 sind in Deutschland nach Berechnungen des BWE moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese 55.000 MW werden dann rund 150 Mrd. Kilowattstunden Strom ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall im Jahr produzieren.

13.07.2008

Eine neue Zeckenart, die Auwaldzecke, verbreitet sich in Deutschland und könnte neue, für den Menschen gefährliche Keime übertragen.

13.07.2008

Neue VDE-Studie eröffnet wirtschaftliche Einbindung von Ökostrom ins Netz In seiner neuen Studie „Smart Distribution 2020“ hat der VDE erstmals realistische Szenarien entwickelt, wie sich regenerative und KWK (Kraftwärme-Kopplung)- Erzeugeranlagen wirtschaftlich und technisch effizient in das Stromnetz integrieren lassen. Der VDE schlägt vor, die Vergütung für diesen Strom an den Marktpreisen der Leipziger Strombörse auszurichten und durch Zuschläge so zu erhöhen, dass die Produzenten im Durchschnitt die gleichen Renditen erreichen wie bei den heutigen fixen Preisen

20.07.2008

Weltweit erste kommerzielle Gezeiten-Turbine speist Strom ins Netz

20.07.2008

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts PV-UPSCALE zwei Abschlussberichte zusammengestellt, die zeigen, wie städtische Stromnetze große Mengen Photovoltaik-Strom aufnehmen können.

20.07.2008

Ende 2007 gab es weltweit solarthermische Kraftwerksprojekte mit 1.800 MW elektrischer Leistung - mit stark steigender Tendenz.

20.07.2008

Für Hausbesitzer, die über den Einbau einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung nachdenken, bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. ab sofort einen neuen Service.

03.08.2008

Die Umweltbewegung hat Kernkraft zu Unrecht dämonisiert. Deutschland kann nicht gleichzeitig Atomkraftwerke abschaffen und CO2-Ziele einhalten - Damit ruiniert sich eine große Industrienation

03.08.2008

Günstige Speichermethode für Solarstrom entwickelt

03.08.2008

Antischall" erlaubt Windrädern höhere Stromausbeute

03.08.2008

Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Datensammlung zu erneuerbaren Energien aktualisiert.

03.08.2008

Das Informationsportal "kommunal erneuerbar" unterstützt kommunale Entscheidungsträger beim Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort

03.08.2008

Könnte sich das Klima drastisch und abrupt ändern? UBA-Papier zu möglichen „Kipp-Punkten“ im Klimasystem.

03.08.2008

Erster interaktiver Branchenatlas zeigt Wirtschaftskraft aller Erneuerbaren Energien

03.08.2008

Ein innovativer Holzhaushersteller aus dem Allgäu ist einer der wenigen Anbieter, der bereits seit über 15 Jahren mit seinen "Voll-Werte-Häusern" die Voraussetzung für CO2-neutrales und selbst für CO2-positives Bauen erfüllt.

03.08.2008

Die Ozeane sind einer der wichtigsten Nahrungslieferanten. Fast 200 Millionen Menschen garantiert die Fischerei ein - wenn auch schmales - Einkommen. Doch die wachsende Nachfrage und die industrielle Ausbeutung der Meere ruinieren die globalen Fischbestände

03.08.2008

Durch Kommunikationssysteme können sich Energieverbraucher als Kunden und Händler am Energiemarkt beteiligen

03.08.2008

03.08.2008

Der Treibhauseffekt könnte daher schwerwiegendere Konsequenzen auf den weltweiten Wasserzyklus haben als bislang gedacht, berichten die Wissenschaftler um Richard Allan von der Universität Berkshire im US-Fachjournal «Science» (online vorab veröffentlicht). Dies erhöhe nicht nur die Gefahr von Überflutungen, sondern könne auch beträchtliche soziale und wirtschaftliche Folgen haben.

03.08.2008

Fluggesellschaften schwindeln beim Klimarechnen CO2-Kalkulationen entsprechen nicht wissenschaftlichem Stand

24.08.2008

Biogaswissen

24.08.2008

2007 wurde die geringste Eisbedeckung am Nordpol seit 36 Jahren gemessen und bereits jetzt hat der Rückgang des Eises den Vorjahreswert erreicht. Wissenschaftler befürchten, dass auch dieses Jahr wieder ein trauriger Rekord erreicht wird

24.08.2008

Neue WWF-Studie „Dürre im Mittelmeerraum“. Grundwasserspiegel in der Türkei um 14 Meter gesunken

24.08.2008

Ökologisch nachhaltige und ethische Fonds erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind auch ökonomisch attraktiver als herkömmliche Geldanlagen

24.08.2008

Neue Internet-Datenbank zum Recht der erneuerbaren Energien in den EU-Mitgliedstaaten

24.08.2008

Sind Erneuerbare Energien nicht viel zu teuer? Gehen bei uns die Lichter aus, wenn wir auf Erneuerbare Energien setzen?

24.08.2008

Die Verbrennung von Kohle in Europa und Nordamerika ist der Grund für die Schwermetallbelastung im grönländischen Eis

24.08.2008

Erneuerbare Energien vermeiden immer mehr Importe Sonnenseite - Franz Alt - Aktuelle News / Erneuerbare Energien – ein Gewinn für die Volkswirtschaftteurer fossiler Brennstoffe nach Deutschland, so die Agentur für Erneuerbare Energien

24.08.2008

Das Ende des Öl-Zeitalters werde die Menschen dazu zwingen, neue, energieschonende Lebensweisen zu entwickeln. Die autogerechte Stadt habe sich überlebt

24.08.2008

Unter Laborbedingungen wurden mit einer Solarzelle 40,8 Prozent des Lichts in elektrische Energie umgewandelt. Dieser bisher weltweit höchste Wert wurde bei konzentriertem Lichteinfall von 326 suns gemessen

14.09.2008

Laut einer Elektrosmog-Studie von Ulrich Warnke, Professor an der Universität des Saarlandes, sind die Auswirkungen von Mobilfunkmasten, Wi-Fi-Systemen, Hochspannungsleitungen und ähnliche Quellen elektromagnetischer Strahlung auf die Tierwelt ernorm.

14.09.2008

Gletscherschmelze bedroht Schweizer Stromversorgung

14.09.2008

Nachdem seit Kurzem zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit der Nordpol umfahren werden kann, gibt es nun eine neue Alarm-Meldung aus dem Nordpolarmeer: Wissenschafter haben festgestellt, dass der bisher gefrorene Meeresboden auftaut, wodurch das dort gespeicherte Treibhausgas Methan in die Atmosphäre entweichen wird. "Dieses auftauende Methangas kann das Weltklima nun endgültig ins Wanken oder gar zum Kippen bringen", warnt Greenpeace-Klimaexperte Jurrien Westerhof

14.09.2008

E.on investiert eine Milliarde in Windkraft

14.09.2008

Was zunächst nach Utopie klingt, ist doch schon längst Realität: Ein mittelständisches Unternehmen hat seine Heizkosten um 80 bis 90 Prozent gesenkt und die Heizkosten für ein Einfamilienhaus belaufen sich pro Jahr und Quadratmeter gerade einmal auf 1 Euro. Die beiden innovativen Projekte werden während einer Infoveranstaltung des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) am 6. Oktober von 17 bis 19:30 Uhr im CFK-Valley Stade Campus ausführlich vorgestellt

14.09.2008

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts PV-UPSCALE zwei Abschlussberichte zusammengestellt, die zeigen, wie städtische Stromnetze große Mengen Photovoltaik-Strom aufnehmen können. Zehn Institutionen aus sieben Ländern erarbeiteten im Projekt außerdem ein umfassendes Online-Portal für die Integration von Solarstromanlagen in Siedlungsstrukturen und Gebäude, darunter eine Datenbank mit beispielhaften Anlagen: www.pvupscale.org

12.10.2008

Die Ablösung des Benzinautos durch das Elektroauto könnte die größte Revolution in der Geschichte des Kapitalismus werden.

14.10.2008

Auch im biologischen Anbau kann auf den Pflug verzichtet werden, wenn die Verhältnisse stimmen. Dies steigert die Bodenfruchtbarkeit und bindet grosse Mengen CO2.

19.10.2008

Erstmals ist es Forschern gelungen, ein reales Ökosystem samt Klimakollaps nachzustellen - und zu zeigen, wie sich die Erwärmung der Erde selbst beschleunigt

19.10.2008

Die globale Klimaerwärmung wird in Nordsibirien zu einer weitaus höheren Freisetzung von Treibhausgasen führen als bislang prognostiziert.

19.10.2008

Neue Studie zur Stromversorgung in Deutschland

19.10.200

Die Temperaturen liegen derzeit um fünf Grad über dem Normalwert und somit so hoch wie noch nie im Herbst. Laut dem dritten Arktisbericht von 46 Wissenschaftlern erreichte auch die Schmelze der Eisberge einen Rekordwert. In diesem Jahr rechnen die Experten mit dem zweithöchsten Wert seit Beginn der Messungen. 2007 war demnach das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in der Region. Die Schmelze der Eisberge erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert, für dieses Jahr rechnen die Wissenschaftler mit dem zweithöchsten Wert seit Beginn der Messungen.

19.10.2008

Die vom Umweltministerium in Auftrag gegebene "Leitstudie 2008" zur Energieversorgung soll belegen, dass der Neubau von Kohlekraftwerken die Klimaziele gefährdet

19.10.2008

Trotz veränderter Planungen des dänischen Energiekonzerns DONG wird das Kohlekraftwerk im Seebad Lubmin die Umwelt erheblich mit Giften belasten. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die der WWF heute in Schwerin vorgestellt hat.

19.10.2008

Das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Europas, Andasol 1, hat den Testbetrieb aufgenommen und wird nach erfolgreichem Abschluss der Testphase den ersten Strom ins spanische Netz einspeisen.

19.10.2008

Ozon breitet sich bodennah aus

19.10.2008

Erstmals haben Münchner Wissenschaftler einen möglichen Mechanismus entdeckt, wie das Magnetfeld der Erde das Klima beeinflussen könnte, berichtet die Agentur AP.

19.10.2008

200 Millionen Klima- und Umweltflüchtlinge bis 2050

19.10.2008

Erneuerbare Energien vermeiden immer mehr Importe teurer fossiler Brennstoffe nach Deutschland

19.10.2008

Vier Krisen des Kapitalismus - eine Epoche geht zu Ende

26.10.2008

Der Bund der Energieverbraucher hat in seiner Zeitschrift Energiedepeche eine interessante Methode zurBestimmung des Wirkungsgrades eines Brennwertgerätes veröffentlicht. Die Methode wurde von Dr. Gerhard Luther von der Universität des Saarlandes (Forschungsstelle Zukunftsenergie) erstellt.

26.10.2008

Die juwi-Gruppe geht im Geschäftsfeld Bioenergie in die Offensive. „Wir haben eine Reihe von Projekten in der Pipeline, die sowohl im Bereich Biogas als auch im Segment feste Biomasse sattes Wachstum versprechen

26.10.2008

Wärme und Kälte zugleich aus dem Boden zu fördern - das verspricht eine neue Entwicklung auf dem Gebiet der Geothermik. Es handelt sich dabei um "keine Wärmepumpe, sondern um eine Energieanlage, die sowohl Wärme als auch Kälte produziert" sagt Uwe Mehner, Geschäftsführer der Thermion Technology GmbH. Kälte entsteht bei Direktverdampfer-Erdwärmeanlagen als Abfallprodukt der Wärmegewinnung. Mit Hilfe einer neuen Sonde soll diese ebenfalls nutzbar gemacht werden, was den Wirkungsgrad der Anlage laut Hersteller erheblich steigert.

02.11.2008

Neues Technologiezentrum für Hochleistungsbatterien und Brennstoffzellen in Ulm eröffnet

02.11.2008

Die Anschlussbedingungen für erneuerbare Energien im Mittel- und Niederspannungsnetz sollen sich ändern. Das wollen die Netzbetreiber. Photovoltaik-Anlagen könnten die neuen Anforderungen aber kaum erfüllen. Die neue „Mittelspannungsrichtlinie“ und auch der Entwurf der „Richtlinie für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ sollen die Anforderungen für den Anschluss von Stromerzeugungsanlagen an das öffentliche Stromnetz erhöhen.

02.11.2008

Die Deutsche Bank Asset Management (DeAM) hat soeben eine Forschungsarbeit publiziert, die zu der Erkenntnis gelangt, dass trotz der aktuellen Rückschläge auf den Finanzmärkten die zunehmende globale Erwärmung die Regierungen zu größeren Investitionen zur Begrenzung des Klimawandels und für die Anpassung daran zwingen wird.

02.11.2008

Welch ein trauriger Rekord. China und die USA gleichauf bei der Umweltverschmutzung. Beide Staaten zusammen sind fast für die Hälfte der Kohlendioxid-Emissionen weltweit verantwortlich. Aber Pekings Weißbuch ist nicht nur Bekenntnis zum Sündenbock. Es entlarvt vielmehr das unselige Gezerre um den richtigen Klimaweg in Deutschland und Europa als politisches Sandkastenspiel

02.11.2008

Ölpreis-Crash bremst alternative Energien aus

02.11.2008

Eine nachhaltige Energievorsorgung ist machbar, auch bei weltweitem Wirtschaftswachstum – zu diesem Ergebnis kommt das neu aufgelegte Weltenergie-Szenario, welches das Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit über 30 weiteren Wissenschaftlern und Instituten im Auftrag von Greenpeace International und dem European Renewable Energy Council (EREC) erarbeitet hat.

02.11.2008

Die Nachfrage nach Photovoltaik-Finanzierungen ist in Deutschland im Jahr 2008 stark gestiegen. So hat bspw. die Landwirtschaftliche Rentenbank im erstenHalbjahr 2008 955 Finanzierungen mit einem Volumen von 104 Mio. Euro inder Landwirtschaft und im ländlichen Raum durchgeführt. Das ist eineZunahme von über 60 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2007. "Wir sind mitdem PV-Geschäft sehr zufrieden", stellt Dr. Christian Bock, Bereichsleiter Fördergeschäft/Agribusiness, fest. "Wir rechnen auch weiterhin mit einerstarken Nachfrage in diesem Segment."

02.11.2008

Der Klimawandel wird sich auf Seen in wärmeren und kälteren Regionen der Erde unterschiedlich auswirken

02.11.2008

Die Gouverneurin Jennifer Granholm hat am 06. Oktober ein neues Energiepaket für den Bundesstaat Michigan unterzeichnet. Darin wurde das Ausbauziel von einem 10%-igen Anteil Erneuerb